Fußball: Westfalenliga
Falschmeldung im Stadionheft – Hiltrup nur remis gegen Vreden

Münster -

So kommt der TuS Hiltrup nicht heran an die Spitzengruppe der Westfalenliga. Obwohl sich die Münsteraner viel vorgenommen hatten gegen die SpVgg Vreden, boten sie am Ende nur Magerkost und mussten sich mit einem 3:3 begnügen.

Sonntag, 18.11.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 18.11.2018, 18:48 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 18.11.2018, 19:00 Uhr
Hiltrups Lars Finklemann (r.) kommt hier zu spät gegen Nicolas Ostenkötter.
Hiltrups Lars Finklemann (r.) kommt hier zu spät gegen Nicolas Ostenkötter. Foto: Wilfried Hiegemann

Im Stadionheft waren sie sich so was von einig. Sowohl Rolf Neuhaus, der Fußballboss des TuS Hiltrup , als auch David Lauretta, der Mittelfeld-Routinier, hatten gegen die SpVgg Vreden drei Punkte versprochen. Erstens, um die positive Heimbilanz weiter aufzupolieren. Zweitens, um den Kontakt in der Tabelle nach oben nicht abreißen zu lassen. Drittens, weil sich das Team vor Weihnachten ohnehin keinen Punktverlust mehr erlauben will. Und viertens, weil es dem eigenen Anhang einfach etwas Gutes tun wollte. Unterm Strich blieb da nicht ganz so viel, denn mit Müh’ und Not konnte der TuS beim 3:3 (2:1) gerade noch ein Pünktchen ergattern. Als einzigen Superlativ gilt es anzumerken, dass Hiltrup nach der Pause die bislang schwächste Saisonleistung ablieferte. Trainer Carsten Winkler hatte für diese Darbietung nur die vernichtende Kritik übrig: „Das war einfach gar nichts.“ Und warum? „Keine Ahnung.“ Damit war alles gesagt.

Dabei hätten die Gastgeber den zweiten Abschnitt eigentlich mit einer ganz breiten Brust bestreiten müssen. Immerhin lagen sie mit 2:1 vorn, hatten die Partie nach einem Fehlstart gedreht und dabei sogar das psychologisch wichtige Moment des Führungstreffers kurz vor dem Pausenpfiff genutzt. Aber es war dennoch wie abgerissen.

Den Fauxpas von Torhüter Romain Böcker nach sechs Minuten, der einen Strafstoß verschuldete und anschließend den Gegentreffer von Nicolas Klein-Günnewick kassierte, steckte der TuS rasch weg. Janik Bohnen gelang mit Glück und Geschick der Ausgleich zwei Minuten später, und drei Minuten vor der Pause stellte Guglielmo Maddente nach schöner Einzelleistung auf 2:1. So weit, so gut.

Aber dann plötzlich nichts mehr. Zweikämpfen ging der Gastgeber aus dem Weg, so konnte man sie wenigstens nicht verlieren. Die Raumaufteilung ließ zu wünschen übrig, die Einstellung war nicht zu erkennen. Der Gast wollte gewinnen, der TuS allenfalls verwalten. Niklas Niehuis (65.) per Kopf und Nicolas Ostenkötter (72.) nach schöner Kombination brachten Vreden in Führung. Wobei vor allem das 2:3 an Peinlichkeit nicht zu überbieten war, als ein Gäste-Angreifer drei Hiltruper lässig düpierte.

So ganz kampflos wollten sich die Hiltruper dann doch nicht geschlagen geben. Nach energischem Vorstoß des starken Lars Finkelmann war Michael Fromme (77.) zur Stelle und vollstreckte gekonnt. „Wir können froh sein, dass wir wenigstens den einen Punkt gerettet haben. Das ist aber auch das einzig Positive dieses Spiels“, so der frustrierte Winkler. TuS: Böcker – Kleine-Wilke, Brüggemann, Rottstegge, Finkelmann – Wiethölter (79. Gockel) – Lauretta, Blesz (86. Walica), Bohnen – Maddente (70. Fromme), Castro

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