Fußball: Kreisliga A1 Münster
Andrea Balderi: „Ich fühle mich bei Ems Westbevern sauwohl“

Westbevern -

Die Hinrunde hat Ems Westbevern auf dem siebten Platz beendet. Im Interview spricht Trainer Andrea Balderi über die erste Halbserie, die Atmosphäre bei seinem neuen Verein, über die Dierkes-Brüder und über Borussia Münster.

Mittwoch, 21.11.2018, 05:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 21.11.2018, 05:00 Uhr
Seit dem Sommer trainiert Andrea Balderi den A-Kreisligisten Westbevern. Der 49-Jährige ist vom TuS Ascheberg gekommen.
Seit dem Sommer trainiert Andrea Balderi den A-Kreisligisten Westbevern. Der 49-Jährige ist vom TuS Ascheberg gekommen. Foto: Aumüller

Seit dem Sommer trainiert Andrea Balderi die Fußballer aus Westbevern. Der SV Ems hat die Hinrunde in der Kreisliga A1 auf dem siebten Platz beendet. WN-Redakteur Ralf Aumüller hat mit Balderi Zwischenbilanz gezogen und sprach mit dem 49-jährigen Coach aus Hiltrup über die Atmosphäre bei seinem neuen Verein, über die Dierkes-Brüder und über Borussia Münster.

Fühlen Sie sich wohl beim SV Ems Westbevern?

Balderi: Ja, auf jeden Fall. Ich habe es zum Beispiel noch nie erlebt, dass ich im November noch auf Naturrasen trainieren kann. Die Bedingungen sind in jeder Beziehung top. Was Heinrich Bergmann, Ralf Hohmann (Senioren-Obmänner, die Red.) und Daniel Schlunz (Sportlicher Leiter) hier alles ermöglichen, ist sehr gut.

Gibt der siebte Platz den Leistungsstand von Ems Westbevern wieder? Sie wollten vor der Saison etwas mehr.

Balderi: Wenn man die komplette Hinrunde sieht, dann ist die Tabelle genau richtig. Die Überraschungsmannschaft der Liga ist der SV Mauritz. Ich bin bis jetzt zufrieden, mein Ziel bleibt es aber, unter die ersten Fünf zu kommen. Davon sind wir auch nicht weit entfernt. Wir haben die gute Vorbereitung mit den positiven Ergebnissen in den Testspielen leider nicht mit in die Saison bekommen. Wir konnten aber auch nie mit der gleichen Anfangself spielen, weil immer Leute fehlten. Wir mussten ständig umbauen. Wir haben aber ein super Team. Die Jungs spielen zusammen, weil sie Bock darauf haben. Sie haben Spaß und geben alles füreinander. Das gefällt mir.

Wie schwer wiegen die Ausfälle der beiden Mittelfeld-Asse Cedric und Thilo Dierkes?

Balderi: Klar, sie haben uns gefehlt. Wenn sie uns in der Hinrunde unterstützt hätten, hätten wir noch mehr sehr gute Alternativen gehabt. Dann hätte zum Beispiel Hannes John weiter nach vorne rücken können. Thilo ist seit drei Wochen wieder im Training. Ich hoffe, dass ich ihn in der Rückrunde einplanen kann. Bei Cedric ist es leider eine langwierige Geschichte.

Borussia Münster hat sieben Punkte Vorsprung auf den Zweiten. Ist die Meisterschaft schon so gut wie entschieden?

Balderi: Die Borussen haben eine unheimliche Breite im Kader. Da sind sie so gut aufgestellt wie keine andere Mannschaft in dieser Liga. Ich gehe davon aus, dass sie nichts mehr anbrennen lassen. Die Meisterfrage kann die Borussia nur noch selbst entscheiden. Der Reiz ist in diesem Jahr sogar noch größer, weil der Meister direkt aufsteigt.

Können Sie sich vorstellen, länger beim SV Ems zu bleiben?

Balderi: Ich fühle mich hier sauwohl. Die Mannschaft zieht voll mit, sie ist lernwillig. Es macht mir großen Spaß. Mal schauen, wie es weitergeht. Wir setzen uns demnächst zusammen und führen in aller Ruhe Gespräche.

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