Fußball: Kreispokalfinale der A-Junioren
Warendorfer SU macht Gievenbeck das Gewinnen schwer

Warendorf -

Über eine Stunde lang hielt der Außenseiter aus Warendorf seinen Laden dicht. Dann machte ein Gievenbecker per Doppelpack alles klar.

Sonntag, 25.11.2018, 16:34 Uhr aktualisiert: 25.11.2018, 17:30 Uhr
Der Gievenbecker Tim Hellermann setzt sich in dieser Szene gegen die Warendorfer Johannes Niehoff und Dominik Blagojevic (rechts) durch.
Der Gievenbecker Tim Hellermann setzt sich in dieser Szene gegen die Warendorfer Johannes Niehoff und Dominik Blagojevic (rechts) durch. Foto: Wilfried Hiegemann

Aus der Traum vom Pokalsieg. Auch wenn sich Warendorfs A-Junioren lange tapfer wehrten, mussten sie sich am Ende dem Favoriten geschlagen geben. Gegen Landesligist Gievenbeck unter der Leitung vom ehemaligen WSU-Coaches Johannes Zurfähr verloren die Warendorfer mit 0:2 (0:0). Trainer Dominik Frasch war trotz der Niederlage stolz auf die Leistung seiner Jungs: „Ich denke, dass wir heute ein würdiger Gegner waren und Gievenbeck vor große Probleme gestellt haben. Am Ende hat sich aber die individuelle Klasse durchgesetzt.“

Gefährliche Konter

Wie erwartet hatte der favorisierte Landesligist mehr vom Spiel, fand aber kaum Lücken in der guten Warendorfer Defensive. Die Sportunion verlegte sich aufs Kontern und war dabei stets gefährlich. Die besten Möglichkeiten auf Warendorfer Seite hatten Niklas Böckenkötter, dessen Schuss noch abgefälscht wurde, sowie Kapitän Johannes Niehoff, der eine Hereingabe von Linus Austermann nur knapp verpasste.

Mandt findet die Lücke

Im zweiten Abschnitt legten die Münsteraner noch eine Schippe drauf und erhöhten den Druck. Warendorfs Gegenstöße wurden immer seltener. Und schließlich fand Gievenbeck doch die Lücke. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld stand Anton Mandt am langen Pfosten frei und vollendete zur Führung. Nur wenig später war es erneut Mandt, der sich mit seinem zweiten Treffer zum Matchwinner krönte und das Spiel damit entschied.

„Auch wenn der Sieg insgesamt verdient ist, sind die beiden Gegentore ärgerlich. Der zweite Treffer war der Genickschlag für uns“, bilanzierte Frasch nach dem verlorenen Finale.

WSU: Lippermann – Tünte, Blagojevic, Schleicher, Sechelmann – Lubeseder (75. Richter), Schuler, Gryzcka, Niehoff, Austermann (87. Schöler) - Böckenkötter (70. Klemckow). Tore: 1:0 + 2:0 Mandt (63. + 79.).

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