Interview
Claus Hensel: „Diesmal hat wirklich alles gepasst“

Hoetmar -

Erfreuliches Hinrunden-Ende für den SC Hoetmar: Mit dem sensationellen 2:1-Erfolg in Kinderhaus holte der abstiegsgefährdete A-Ligist drei nicht eingeplante Punkte, die im Kampf um den Klassenerhalt Gold wert sein können. WN-Redakteur Wolfgang Schulz sprach mit Co-Trainer Claus Hensel über die Lage am Wiebusch.

Dienstag, 27.11.2018, 06:45 Uhr aktualisiert: 27.11.2018, 07:00 Uhr
Claus Hensel (rechts), hier mit Hoetmars Chefcoach Dennis Averhage.l
Claus Hensel (rechts), hier mit Hoetmars Chefcoach Dennis Averhage.l Foto: Böckmann

Mit einem Punkt wären Sie beim Tabellenvierten doch auch glücklich gewesen, oder?

Hensel : Das kann man wohl sagen. Aber diesmal hat wirklich alles gepasst, dieser Dreier tut uns nach den vielen Rückschlägen richtig gut.

Mit Rückschlägen meinen Sie vor allem die Verletzungen?

Hensel: In erster Linie ja. Wir waren in den vergangenen Jahren immer schon gebeutelt. Doch in dieser Saison ist es extrem schlimm. Dazu kam hin und wieder Pech – aber natürlich gab es auch schwache Vorstellungen der Mannschaft wie eine Woche zuvor in Beelen.

In Kinderhaus ging es aber auch nicht gut los...

Hensel: Stimmt. Aber die Jungs haben diesmal nach dem frühen Rückstand nicht die Köpfe hängen lassen und mit zwei Toren geantwortet. Und am Ende in Unterzahl eine tolle kämpferische Leistung geboten. Dann hatten wir mit Yunus Saltabas zudem einen tollen Rückhalt im Tor und letztendlich auch das nötige Glück.

Sind Sie mit Platz elf und 16 Punkten nach 15 Spielen zufrieden?

Hensel: Auf jeden Fall. Sechs Punkte Abstand zum Relegationsplatz sind zwar kein Ruhekissen, aber ein kleines Polster für die Rückrunde.

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