Fußball: 3. Liga
Hain ist Tormaschine von SF Lottes offensivstarkem Gegner Haching

Lotte -

Im letzten Heimspiel des Jahren haben es die Sportfreunde Lotte am Sonntag mit einem richtig dicken Brocken zu tun. Die Spielvereinigung Unterhaching stellt eines der spielstärksten Mannschaften und mit Stephan Hain einen Top-Torjäger.

Donnerstag, 06.12.2018, 00:00 Uhr aktualisiert: 06.12.2018, 18:36 Uhr
Da könnten die Sportfreunde Lotte, wie hier Michael Schulze, ins Stolpern geraten. Hachings Stephan Hain (Nr. 9) befindet sich in blendender Form und erzielte zuletzt sieben Tore in vier Spielen.
Da könnten die Sportfreunde Lotte, wie hier Michael Schulze, ins Stolpern geraten. Hachings Stephan Hain (Nr. 9) befindet sich in blendender Form und erzielte zuletzt sieben Tore in vier Spielen. Foto: Mrugalla

Mann der Stunde in der 3. Liga ist Stephan Hain. Der Niederbayer im Trikot der Spvg. Unterhaching, am Sonntag (13 Uhr) bei SF Lotte zu Gast, bejubelte allein in den vergangenen vier Spielen insgesamt sieben Tore und eine Vorlage.

Mit 13 Treffern führt Hain die Torjägerliste der 3. Liga an. In der Vorsaison war der 30-Jährige, der in Sascha Bigalke (6 Assists in den letzten vier Spielen) einen kongenialen Offensivpartner hat, mit 19 Toren zweitbester Schütze hinter Wehens Manuel Schäffler (22, nun 9). Der Rekordtorschütze der zehn vorherigen Drittliga-Saisons ist Dominik Stroh-Engel mit 27 Treffern für Darmstadt 98 in der Spielzeit 2013/2014.

Nach sieben Unentschieden am Stück feierten die Hachinger zuletzt drei Siege – und was für welche: Dem 6:0 über Fortuna Köln folgte für die Mannschaft um Abwehrchef Marc Endres das noch außergewöhnlichere 5:4 bei Carl Zeiss Jena mit zusätzlichen fünf Hachinger Aluminium-Treffern. Am vergangenen Freitagabend schlug dann ein 5:0 über den 1. FC Kaiserslautern zu Buche.

Niemand erzielte in der bisherigen Drittligasaison mehr Treffer als der Tabellenvierte (bislang 37), nur vier Clubs ( VfL Osnabrück, Hallescher FC, KFC Uerdingen und SG Sonnenhof Großaspach) kassierten weniger als Unterhaching (19). „Zurzeit klingelt’s halt“, sagt Mittelfeldspieler Dominik Stahl: „Wenn wir mal ins Rollen kommen, kann es schon mal brutal werden.“

Das Team von Trainer Claus Schromm kassierte ebenso wie der Spitzenreiter Osnabrück bislang erst eine Niederlage – zu Hause am 7. Spieltag beim 0:1 gegen die Würzburger Kickers. Auswärts stehen derweil drei Siegen fünf Remis gegenüber. „Es ist eine Zeit lang nicht so gut gelaufen, und wir sind öfter mit einem blauen Auge davongekommen“, weiß Mittelfeldspieler Jim-Patrick Müller: „Diese Phase haben wir geduldig überstanden.“

Nach dem Duell bei den Sportfreunden Lotte folgen zum Jahresausklang die Aufeinandertreffen mit dem VfL Osnabrück und Verfolger KFC Uerdingen jeweils im Sportpark. Dann könnte sich zeigen, wie weit Präsident Manfred Schwabl das Saisonziel Klassenerhalt nach oben zu schrauben bereit ist.

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