Fußball: Kreisliga A1 Münster
Warendorfer SU: Trainerteam steht, Torjäger fehlt

Warendorf -

Die Weichen für die neue Saison sind gestellt: Die Warendorfer SU verlängerte den Vertrag mit ihrem Trainer-Duo. Eine Position für die neue Saison ist aber noch offen.

Freitag, 14.12.2018, 17:04 Uhr aktualisiert: 20.12.2018, 14:09 Uhr
Lukas Krumpietz zeigt die Richtung bei der Warendorfer SU an – auch in der kommenden Saison. Darauf einigte sich der 37-jährige Ahlener jetzt mit dem Vorstand der Sportunion.
Lukas Krumpietz zeigt die Richtung bei der Warendorfer SU an – auch in der kommenden Saison. Darauf einigte sich der 37-jährige Ahlener jetzt mit dem Vorstand der Sportunion. Foto: René Penno

Die erhoffte Rückkehr in die Bezirksliga ist bei zehn Punkten Rückstand auf Borussia Münster so gut wie ausgeschlossen. Dennoch waren sich sowohl der Vorstand als auch das Trainerteam der Warendorfer SU einig, die gemeinsame Arbeit fortzusetzen. Trainer Lukas Krumpietz und sein Co Domenic Canta verlängerten ihren Vertrag um eine weitere Spielzeit bis 2020.

„Der Vorstand ist genau wie die Mannschaft mit der Arbeit der Trainer zufrieden. Die Spieler haben sich enorm weiterentwickelt, die Zusammenarbeit ist fruchtbar. Da sind die Ergebnisse letzten Endes zweitrangig. Natürlich würden wir gerne aufsteigen, aber das ist keine Pflicht“, erklärt Seniorenobmann Ralf Sennhenn die Gründe für die Vertragsverlängerung.

Keine Winterzugänge

Dem ehemaligen Trainer und Spieler der WSU, der fast bei jedem Match am Rand steht, ist klar, dass Borussia Münster eigentlich nicht mehr einzuholen ist: „Da müsste schon einiges zusammenkommen, aber wir sind keine Fantasten. Wir hoffen, dass sich die Mannschaft weiter so gut entwickelt und im neuen Jahr ganz oben mitmischt. Klar ist, dass wir einen treffsicheren Stürmer brauchen, der unsere Chancen verwertet. Spielerisch und kämpferisch ist ansonsten alles im Lot bei der Truppe“, betont Sennhenn, der in der Winterpause keine Zugänge einplant und sich darüber freut, dass der Großteil der Truppe schon für die neue Spielzeit zugesagt hat.

Starke Trainingsbeteiligung

Auch Krumpietz musste sich keine lange Bedenkzeit erbitten, bevor er zusagte: „Domenic und mir macht die Arbeit mit den Jungs unheimlich viel Spaß – auch wenn es punktemäßig nicht nach Wunsch läuft. Viele haben im ersten halben Jahr schon einen Schritt nach vorn gemacht, denn sie sind unheimlich lernwillig, anpassungsfähig und auch kritikfähig. Daher ist die Stimmung trotz einiger fehlender Punkte echt klasse. Die Trainingsbeteiligung bei drei Einheiten pro Woche liegt bei rund 90 Prozent, bei vier oder fünf Spielern sogar bei 100 Prozent. Das ist in der A-Liga absolut ungewöhnlich.“

Die meisten bleiben

Krumpietz macht keinen Hehl daraus, dass der Aufstieg in der kommenden Saison nachgeholt werden soll, aber kein Muss ist: „Wenn die Jungs weiter mitziehen, wir personell etwas nachlegen und vor allem unsere Chancen besser nutzen, spielen wir sicherlich ganz oben mit. Auch Borussia Münster hat einige Jahre gebraucht, um so weit zu kommen wie jetzt.“ Seine Zusage erleichtert auch die Tatsache, dass die meisten Spieler der WSU treu bleiben. „Noch sind nicht alle Gespräche gelaufen. Aber ich bin sicher, dass der Stamm der Truppe weitermacht“, so der Ahlener.

Die Halle ruft

Für den Tabellendritten der Kreisliga A steht jetzt erst einmal die Halle auf dem Plan. Am Mittwoch startet das Team beim Ausber-Cup in Everswinkel, in der ersten Januarwoche bei der Hallenkreismeisterschaft in Warendorf. Am 17. Februar wird es draußen wieder ernst.

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