Fußball: Hallenturnier des SV Wilmsberg
Borghorster Altstars beim SVW-Turnier

Borghorst -

Ein Hauch von Nostalgie schwingt mit, wenn anlässlich des 31. Hallenfußballturniers des SV Wilmsberg die „Borghorster Altstars“ nach Weihnachten die Konkurrenz fordern. Zur Auswahl gehören Spieler, die für Borghorster Fußballgeschichte stehen.

Sonntag, 23.12.2018, 15:30 Uhr aktualisiert: 23.12.2018, 15:34 Uhr
Tiefenentspannt, aber zuversichtlich: die Borghorster Allstars, die sich gestern auf den Wilmsberger Budenzauber vorbereiteten. Untere Reihe (von li.): Tiemo Woite, Philipp Lürwer, Michael Heitz und Thomas Grabowski; Mitte: Torwart Stefan Brüning und David Oliveira sowie (obere Reihe, von li.) Thorsten Blanke, Stephan Schabos, Abi Gökyildiz, Jan Hellenkamp und Alex Heinrich.
Tiefenentspannt, aber zuversichtlich: die Borghorster Allstars, die sich gestern auf den Wilmsberger Budenzauber vorbereiteten. Untere Reihe (von li.): Tiemo Woite, Philipp Lürwer, Michael Heitz und Thomas Grabowski; Mitte: Torwart Stefan Brüning und David Oliveira sowie (obere Reihe, von li.) Thorsten Blanke, Stephan Schabos, Abi Gökyildiz, Jan Hellenkamp und Alex Heinrich. Foto: Heiner Gerull

Wenn am Donnerstag um 18.30 Uhr die 31. Auflage des Wilmsberger Hallenfußballturniers angepfiffen wird, dann schwingt auch ein gehörige Portion Lokalkolorit mit. Das zumindest verspricht der Auftritt der „Borghorster Altstars“, die allesamt eine Borghorster Vergangenheit haben; entweder beim SV Wilmsberg oder beim SC Preußen. Allein sie dürften schon ein Garant für stimmungsvolle Unterhaltung sein – auch jenseits der Bande.

Gestern Vormittag gegen 11.30 Uhr in Borghorst. Draußen war das Läuten der St. Nikomedes-Kirche deutlich zu vernehmen. In den Wohnhäusern waren viele Familien damit beschäftigt, den Christbaum für das bevorstehende Weihnachtsfest zu schmücken. In der Borghorster Sporthalle der Buchenberg-Realschule indes war von derlei vorweihnachtlicher Besinnlichkeit nichts zu spüren.

Zwölf Fußballer im gesetzten (Fußball-)Alter trafen sich dort zur Generalprobe für den Wilmsberger Budenzauber. An Ehrgeiz mangelte es ihnen nicht. „Erst einmal wollen wir die drei Spiele überstehen. Wenn wir einen Punkt holen, dann sind wir schon zufrieden“, sagt Thorsten Blanke . Bescheiden gibt er sich schon deshalb, weil in den Vorrundenspielen der Gruppe D am Freitag mit den beiden Bezirksligisten SV Burgsteinfurt und Germania Horstmar sowie mit der „Zweiten“ vom SuS Neuenkirchen starke Konkurrenz wartet.

Beim ehemaligen Preußen- und Piggenkicker, dessen letzte Station als Aktiver der TuS Laer war, liefen die Fäden zusammen, als es um die Zusammenstellung des Borghorster „Altstar-Teams“ ging. Entstanden sei das Projekt aus einer „Schnapsidee“, wie Blanke sagt. Als er und einige seiner Teamgefährten im Sommer mit Wilmsbergs Vorstandsmitglied Stephan Fischer in gemütlicher Runde in Münster zusammensaßen, sagte Blanke eher im Scherz, dass die „Oldies“ eine schlagkräftige Truppe stellen könnten, wenn beim Hallenturnier zwischen Weihnachten und Neujahr Bedarf bestehe. Fischer nahm Blanke beim Wort. Und der kam ab dem Moment aus der Nummer nicht mehr heraus.

Es ist wahrlich eine illustre Combo, die mit ihrer Teilnahme Erinnerungen an glorreiche Borghorster Zeiten in der Landes- und Bezirksliga weckt. Zugesagt haben Tiemo Woite, Ron Konermann, Philipp Lürwer, Michael Heitz, Thomas Grabowski, Stefan Brüning, David Oliveira, Stephan Schabos, Abi Gökyildiz, Jan Hellenkamp und Alex Heinrich. Eigentlich wollten auch Markus Pels und Jörg Segbert dabei sein. Sie können jedoch nicht mitmischen, weil sie verletzt sind. „Sie werden aber in der Halle sein“, versichert Blanke.

Auch wenn seine Jungs fußballerisch in die Jahre gekommen sind, stehen ihre Namen immer noch für Qualität. Dass sie auch im gesetzten Alter immer noch einen gepflegten Ball spielen können, ist ihnen wahrlich zuzutrauen. Das hat auch schon eine andere Borghorster „Altstar-Auswahl“ vor einiger Zeit unter Beweis gestellt. Keiner weiß das besser als Michael Heitz. „Das war vor sechs Jahren. Da sind die Altstars bis ins Finale vorgedrungen.“ Sein Gedächtnis trübt ihn allein deshalb nicht, „weil da meine Tochter geboren wurde, und gestern feierte sie ihren sechsten Geburtstag“, erinnert sich Heitz, der mit 42 Jahren zugleich ältestes Mannschaftsmitglied der aktuellen Truppe ist.

Zunächst aber feiern auch die „Oldies“ im Kreis ihrer Familien das Weihnachtsfest. Ob es für sie ein nachträgliches Geschenk gibt? Die Antwort auf diese Frage lockt sicherlich viele Fußballfans ab Donnerstagabend in die Buchenberghalle.

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