Fußball: Landesliga 4
Oliver Glaser übergibt bei GW Nottuln an Jens Niehues

Nottuln -

Einst war Jens Niehues in Ahaus Co-Trainer unter Oliver Glaser. Im Sommer wird der 35 Jahre alte Stadtlohner nun Nachfolger von Glaser bei den Grün-Weißen.

Mittwoch, 02.01.2019, 12:48 Uhr aktualisiert: 03.01.2019, 14:16 Uhr
Willkommen bei GW Nottuln: In der Saison 2016/17 begrüßte Oliver Glaser (l.) seinen Ahauser Trainerkollegen Jens Niehues zum Meisterschaftsspiel. Im Sommer wird Niehues nun der Nachfolger von Glaser.
Willkommen bei GW Nottuln: In der Saison 2016/17 begrüßte Oliver Glaser (l.) seinen Ahauser Trainerkollegen Jens Niehues zum Meisterschaftsspiel. Im Sommer wird Niehues nun der Nachfolger von Glaser. Foto: Marco Steinbrenner

Die Entscheidung, wer beim Fußball-Landesligisten GW Nottuln im Sommer die Nachfolge von Oliver Glaser antritt, ist gefallen: Jens Niehues heißt der neue Mann, der noch den Ligakonkurrenten Eintracht Ahaus trainiert. Erfreulich für die Grün-Weißen ist aber auch, dass Co-Trainer Dirk Nottebaum nach der Klärung der Cheftrainer-Frage seine Zusage für ein weiteres Jahr gegeben hat.

Dirk Teichmann, Sportlicher Leiter bei GWN, war am Mittwoch froh, dass der neue Mann auf dem Chefsessel so schnell verpflichtet werden konnte: „Jens Niehues ist ein Freund unseres Trainers Oliver Glaser. Olli war es wichtig, dass die Mannschaft in gute Hände übergeben wird. Bei Jens ist er sich sicher, dass das garantiert ist. Und wir sind es nach den Gesprächen auch.“ Zudem, so Teichmann weiter, habe Niehues in dieser Saison schon eindrucksvoll bewiesen, dass er sein Handwerk versteht: „Gegen Ahaus haben wir ja schon zwei Mal gespielt. Die Eintracht hat dabei vier von sechs Punkten geholt.“

Jens Niehues hatte im Oktober bereits angekündigt, dass er in Ahaus nicht über die Saison hinaus weitermachen werde. „Ich war jetzt fünf intensive Jahre Trainer bei der Eintracht. Ich musste neben dem Job mit der Mannschaft nebenbei immer noch andere Baustellen bearbeiten. Das hat viel Kraft gekostet. Daher habe ich mich entschlossen, in Ahaus aufzuhören“, erklärt der 35 Jahre alte Informatiker, der in Bocholt arbeitet und in Stadtlohn mit seiner Frau und seinen beiden vier und fünf Jahre alten Kindern lebt.

Niehues war in der Saison 2013/14 unter Glaser Co-Trainer bei Eintracht Ahaus. Seit dieser Zeit sind die Beiden befreundet. Daher war es kein Wunder, dass Glaser Niehhues bei GWN ins Spiel brachte. Nach gründlicher Überlegung sagte der Übungsleiter, der in seiner aktiven Zeit bei Eintracht Stadtlohn, SuS Stadtlohn und der Spielvereinigung Vreden kickte, zu: „Ich freue mich auf die Jungs. Ich habe sie ja nicht nur in der Meisterschaft, sondern auch schon bei unserem Eintracht-Pokal in der Vorbereitung gesehen. Schon da war für mich klar, dass das Team ganz oben landen kann. Die Mannschaft hat extrem viel Qualität. Ich möchte den von Olli eingeschlagenen Weg weiterführen, wobei ich nicht Oliver Glaser bin.“

In welcher Liga er in der kommenden Saison mit seiner Truppe um Punkte spielen wird, ist für den neuen Mann an der Seitenlinie dabei eher nebensächlich: „Wichtiger ist, dass die Jungs weiter so gewillt sind wie bisher.“

Möglichst schnell möchte der Coach nun mit den Spielern über ihre Zukunft sprechen: „Ich bitte die Jungs aber um ein wenig Geduld, denn schließlich kann ich nicht mit allen gleichzeitig reden.“

Eine weitere erfreuliche Nachricht für den Landesliga-Spitzenreiter ist aber auch, dass Co-Trainer Dirk Nottebaum seine Arbeit bei den Nottulnern fortsetzt. „Ich wollte zunächst einmal wissen, wer kommt. Es hätte schließlich ja auch sein können, dass der neue Trainer seinen Co-Trainer mitbringt. Dann hätte ich natürlich nicht im Weg gestanden“, erklärte Nottebaum, der erst zur Saison 2018/19 von GS Hohenholte zu GWN gewechselt war. „GW Nottuln passt einfach zu mir, außerdem haben wir eine tolle Mannschaft. Wir haben noch viel vor in diesem Jahr“, freut sich Nottebaum auf die kommenden Monate.

Jens Niehues kennt der in Hohenholte lebende Familienvater bisher nur flüchtig: „Wir haben uns am Rande unserer Meisterschaftsspiele aber schon länger unterhalten. Und jetzt habe ich natürlich auch schon mit ihm telefoniert. Oliver Glaser hat mir zudem einiges über ihn erzählt. Ich habe das Gefühl, dass wir die Premium-Lösung gefunden haben.“

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