Fußball: Testspiel gegen den SC Wiedenbrück
RW Ahlens Trainer Britscho: „Die Phase, in der die Spieler ihren Trainer hassen“

Ahlen -

Jetzt heißt es Zähne zusammenbeißen. Rot-Weiß Ahlens Fußballer bewegen sich derzeit am Limit. Ihr Trainer weiß das, er hat sie dorthin gebracht. Deshalb sieht es ihnen Christian Britscho nach, wenn er sich gerade unbeliebt macht.

Freitag, 25.01.2019, 13:46 Uhr
Lukas Scholdei (rechts) und seine Mitspieler bewegen sich nach Einschätzung ihres Trainers derzeit an der Schmerzgrenze.
Lukas Scholdei (rechts) und seine Mitspieler bewegen sich nach Einschätzung ihres Trainers derzeit an der Schmerzgrenze. Foto: Marc Kreisel

An diesem Wochenende steigen die Temperaturen erstmals wieder über den Gefrierpunkt und mit ihnen steigt auch die Laune bei den Fußballern von Rot-Weiß Ahlen .

Denn die können damit wieder unter simulierten Wettkampfbedingungen den Ball laufen lassen. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert der SC Wiedenbrück zu einem Freundschaftsspiel auf dem Kunstrasen des Wersestadions. Der Test gegen den Regionalligisten ist ein weiterer Prüfstein für den Oberligisten, der jüngst bereits gegen den Bonner SC mit 1:2 verloren hatte.

Entscheidende Phase der Vorbereitung

„Ich schätze Wiedenbrück spielerisch sogar noch etwas stärker als Bonn ein. Das wird ein noch härterer Ritt“, vermutet Trainer Christian Britscho . Seiner Einschätzung liegt nicht nur die Stärke des Gegners zu Grunde. Britscho weiß auch, was er seiner Belegschaft zuletzt zugemutet hat.

„Wir sind jetzt in der entscheidenden Phase der Vorbereitung und das spüren die Jungs auch. Sie sind gut bedient“, sagt Britscho. Statt des Testspiels am vergangen Mittwoch gegen den Lüner SV, das witterungsbedingt abgesagt werden musste, servierte er den Seinen ein Fahrtspiel mit Ball. Das heißt viel Bewegung, wenig Pause.

Spieler am Limit

„Das ist jetzt genau die Phase, in der die Spieler ihren Trainer hassen. Die Spieler sind ständig am Limit. Aber schwere Beine sind in der Vorbereitung normal“, weiß der RWA-Coach. Acht bis zehn Tage möchte er die Intensität noch ähnlich hochhalten.

Danach schaltet er im Hinblick auf das erste Rückrundenspiel gegen den FC Brünninghausen am 10. Februar in einen moderateren Modus. Bis dahin muss das Personal beißen. „Gegen Wiedenbrück wird es darauf ankommen, dass sich die Jungs pushen. Sie sind komplett gefordert und das ist genau das, was wir wollen. Ich weiß aus Erfahrung, wann eine Mannschaft fit ist. Und wir arbeite in großen Schritten darauf hin“, hält Christian Britscho zufrieden fest.

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