Fußball: Oberliga Westfalen
Trainer Christian Britscho verlängert bis Sommer 2020 bei RW Ahlen

Ahlen -

Die wohl wichtigste Personalie für die kommende Saison ist geklärt. Christian Britscho wird auch über die aktuelle Spielzeit hinaus Trainer bei Rot-Weiß Ahlen bleiben. Der hauptberufliche Polizist war sich mit dem Verein schnell einig und will nun mittelfristig ein Spitzenteam aufbauen.

Dienstag, 05.02.2019, 17:40 Uhr aktualisiert: 06.02.2019, 17:55 Uhr
Noch viel Potenzial sieht Trainer Christian Britscho (rechts mit Neuzugang Ismail Budak) bei Rot-Weiß Ahlen. Deshalb hat er seinen Vertrag bis Sommer 2020 verlängert.
Noch viel Potenzial sieht Trainer Christian Britscho (rechts mit Neuzugang Ismail Budak) bei Rot-Weiß Ahlen. Deshalb hat er seinen Vertrag bis Sommer 2020 verlängert. Foto: Marc Kreisel

Diese Nachricht ist nun wirklich keine Überraschung: Der Trainer für die kommende Oberliga-Saison von Rot-Weiß Ahlen soll der aktuelle bleiben. Das sehen beide Seiten so, und deshalb vermeldete der Verein am Dienstag Vollzug bei der wohl wichtigsten Personalie für die Spielzeit 2019/2020. Der Vertrag mit Christian Britscho ist vorzeitig bis zum 30. Juni des nächsten Jahres verlängert worden.

Großen Redebedarf gab es zwischen dem Coach und Fußball-Abteilungsleiter Angelo Daut offenbar nicht. Warum auch? Seitdem der 48-Jährige im Oktober 2018 das Amt von seinem freigestellten Vorgänger Michael Schrank übernahm, läuft es richtig rund an der Werse.

Er bleibt Trainer bei Rot-Weiß Ahlen: Christian Britscho (links) hat sich mit RWA-Fußball-Abteilungsleiter Angelo Daut auf eine Verlängerung der Zusammenarbeit geeinigt. Britschos Vertrag gilt nun auch für die kommende Saison 2019/2020.

Er bleibt Trainer bei Rot-Weiß Ahlen: Christian Britscho (links) hat sich mit RWA-Fußball-Abteilungsleiter Angelo Daut auf eine Verlängerung der Zusammenarbeit geeinigt. Britschos Vertrag gilt nun auch für die kommende Saison 2019/2020. Foto: Rot-Weiß Ahlen

Kaum Redebedarf nach erfolgreichen vier Monaten

Britscho gewann fünf seiner acht Ligaspiele und führte die Mannschaft vom enttäuschenden 16. Platz in die Spitzengruppe. Rang sechs lautet die Zwischenbilanz nach rund vier Monaten. Genug Gründe also, den Weg zusammen fortzusetzen.

„Wir waren uns sehr schnell einig. Es fühlt sich für beide Seiten richtig an. Es passt aus meiner Sicht einfach sehr gut“, sagt Christian Britscho und ergänzt: „Das ganze Drumherum im Verein gefällt mir. Es geht sehr familiär zu. Jeder hilft jedem.“ Das Lob gibt sein Vorgesetzter, Fußball-Abteilungsleiter Angelo Daut, vollumfänglich zurück: „Wir konnten im vergangenen Herbst mit Christian Britscho einen Trainer gewinnen, der perfekt zu uns passt. Er hat in kürzester Zeit sehr vieles bewegen können und für sportliche Erfolge gesorgt“, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins.

Britscho will RW Ahlen zu einer Spitzenmannschaft entwickeln

Das erste Ziel des hauptberuflichen Polizisten Britscho hieß, wieder Ordnung reinzubringen in eine damals verunsicherte Mannschaft. Das ist gelungen. Mittelfristig darf es nun noch ein bisschen mehr sein. „Wir wollen uns Schritt für Schritt zu einer Spitzenmannschaft in der Oberliga entwickeln“, sagt Britscho und meint damit mehr als nur den reinen Tabellenplatz.

Auch die Strukturen sollen sich in die entsprechende Richtung bewegen, was zum Beispiel den derzeit nicht vorhandenen Kraftraum betrifft. Den hätte Britscho kurz- bis mittelfristig gerne, um das Training zu optimieren, und stößt dabei nach eigener Aussage auf guten Willen seitens des Vereins. „Der Kraftraum ist nur eine Randnotiz, gehört aber dazu. Und alle sind bereit mitzuhelfen, damit wir gute Voraussetzungen schaffen. Insgesamt ist am Standort Ahlen viel zu schaffen. Ich möchte dabei sein, wenn wieder so etwas wie Euphorie entsteht“, so Britscho.

Damit das zu schaffen ist, gehört natürlich eine entsprechende Kaderplanung dazu. Die für die kommende Saison ist bereits mit „Hochdruck“ angelaufen, so Britscho. „Natürlich möchte man schnellstmöglich die gesamte Mannschaft beisammen haben. Auf der anderen Seite werden wir aber sicher auch die eine oder andere Stelle offenlassen, falls sich eine gute Gelegenheit ergibt.“

Erstes Spiel nach der Winterpause am Sonntag

Kurz zusammengefasst: Woran die Ahlener für eine erfolgreiche Rückrunde und kommende Saison arbeiten können, daran arbeiten sie. Worauf sie keinen Einfluss haben, lassen sie auf sich zukommen. Zur letzteren Kategorie gehört, wann das erste Spiel nach der Winterpause stattfindet. Angesetzt ist es für diesen Sonntag zu Hause gegen den FC Brünninghausen (15 Uhr, Wersestadion).

Ob das Wetter da mitspielt, werden erst die nächsten Tage zeigen. Doch auch bei diesem Thema strahlt Ordnungshüter Britscho viel Ruhe und Gelassenheit aus. „Ich kann es eh nicht beeinflussen“, sagt er. „In den letzten Tagen mussten wir beim Training sehr flexibel sein. Aber weil wir zu Beginn der Vorbereitung richtig viele Einheiten absolviert haben, werfen uns Wetterkapriolen jetzt auch nicht um.“

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