Fußball: Bezirksliga 12
SG Telgte startet mit dem Kellerduell bei Teuto Riesenbeck

Telgte -

Die Winterpause ist beendet. Beim Tabellennachbarn Teuto Riesenbeck darf sich die SG Telgte keine Niederlage erlauben – die Hausherren aber auch nicht. Die WN klären mit SG-Trainer Mario Zohlen alle wichtigen Fragen vor dem Jahresauftakt.

Freitag, 08.02.2019, 18:00 Uhr
Beim 2:2 zwischen Telgte und Riesenbeck in der Hinrunde bejubelten (v.l.) Josef Maffenbeier, Nils Möllers und Philip Schange die 2:0-Führung der SG.
Beim 2:2 zwischen Telgte und Riesenbeck in der Hinrunde bejubelten (v.l.) Josef Maffenbeier, Nils Möllers und Philip Schange die 2:0-Führung der SG. Foto: Aumüller

Nach einer Wintervorbereitung, die bei Schnee und Frost für alle Vereine schwierig war, starten die Fußballer der SG Telgte am Sonntag (15 Uhr) mit einem Kellerduell in die Rückrunde. Beim Tabellennachbarn SV Teuto Riesenbeck dürfen sich die Gäste keine Niederlage erlauben – die Hausherren aber auch nicht. Beide Mannschaften stehen in der Bezirksliga 12 auf einem Abstiegsplatz. Riesenbeck hat zwei Punkte Vorsprung, aber auch schon ein Spiel mehr absolviert als Telgte. Die WN klären mit SG-Trainer Mario Zohlen alle wichtigen Fragen vor dem Jahresauftakt.

Hat sich der Kader der SG Telgte in der Winterpause verändert? Kein Spieler hat Telgte verlassen. Mit Jannik Witte ist eine Offensivkraft dazugekommen, die zwar schon sporadisch höherklassig Erfahrungen gesammelt, zuletzt aber pausiert hat. „Ihm fehlt Spielpraxis, aber man sieht Fortschritte. Eine weitere gute Alternative für uns“, erklärt Zohlen. Witte sei im Angriff zentral und auf Außen einsetzbar. Fast schon als Neuzugang gilt auch Niclas Tewes nach zehnmonatiger Verletzungspause. Er hat zwar seit Oktober wieder trainiert, aber noch kein Pflichtspiel bestritten. Jetzt gehört Tewes zum Kader. Wie lange die Dauerverletzten Julian Keller, Henrik Blawatt und Torhüter Sebastian Mende noch ausfallen, ist offen.

Wie ist die Lage im Abstiegskampf? Hilft ja nichts: „Wir müssen punkten, punkten, punkten“, weiß Zohlen. „Mit acht Siegen aus den 16 Spielen sollten wir schon kalkulieren.“ In der Hinserie waren es drei. Er werde den Klassenerhalt aber nicht bei jeder Gelegenheit in der Kabine thematisieren. Das müsse er auch nicht, versichert der Coach. „Ich werde den Jungs keinen Rucksack aufladen. Sie wissen, was Sache ist. Das merkt man deutlich.“

Was muss die SG gegenüber der Hinrunde ändern, um die Klasse zu halten? Die größten Probleme hatten die Telgter im Rückwärtsgang. Es war zu leicht, gegen den Aufsteiger zu treffen. Mit 43 Gegentoren stellt die SG die zweitschlechteste Defensive. „Da müssen wir viel kompakter werden. Wir müssen gemeinsam gegen den Ball arbeiten, alle gemeinsam verteidigen und die Absicherung bei Kontern verbessern“, fordert Zohlen. Er ist optimistisch: „Man sieht, dass wir da in der Vorbereitung schon stabiler geworden sind.“

Was weiß die SG über den Gegner Teuto Riesenbeck? „Die sollen im Winter einen kleinen personellen Aderlass gehabt haben“, so Zohlen. „Sie haben schnelle Außen, da müssen wir aufpassen.“ Gerade erst hat Teuto-Trainer Sebastian Möllers sein Amt aus persönlichen Gründen mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Reinald Wiesch und Frank Karlisch haben deshalb schon ein halbes Jahr früher als geplant übernommen (WN berichteten). „Wie sich das auswirkt, kann ich nicht beurteilen“, sagt der Telgter Coach. Das Hinspiel endete 2:2. Durch Tore von Nils Möllers lag die SG nach 25 Minuten mit 2:0 vorne, ehe Riesenbeck innerhalb von zehn Minuten ausglich.

Wie ist die Personallage vor dem Start? Neben den drei Langzeitausfällen Blawatt, Keller und Mende muss die SG am Sonntag auf Lars Schwienheer (Ermüdungsbruch), Thilo Hampel (Zerrung) und Tristan Zellner (krank) verzichten. Der Kader ist aber immer noch groß genug für die wichtige Aufgabe in Riesenbeck.

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