Fußball: Landesliga 4
VfL Senden verliert – Eintracht Ahaus einfach effizienter

Senden -

Ihr Liga-Debüt im Jahr 2019 hatten sich die Spieler des VfL Senden sicherlich schöner vorgestellt. Das galt vor allem für Johannes Brückner, der bei seinem Pflichtspiel-Einstand im Tor des VfL gegen Eintracht Ahaus gut hielt – und dennoch drei Mal hinter sich greifen musste.

Freitag, 15.02.2019, 22:40 Uhr aktualisiert: 15.02.2019, 22:44 Uhr
Die Spielführer bei der Begrüßung: Sendens Kapitän Felix Berning (l.) und Eintracht-Kollege Christopher Ransmann unmittelbar nach der Seitenwahl.
Die Spielführer bei der Begrüßung: Sendens Kapitän Felix Berning (l.) und Eintracht-Kollege Christopher Ransmann unmittelbar nach der Seitenwahl. Foto: Christian Besse

Mit einer Niederlage sind die Landesliga-Fußballer des VfL Senden aus der Winterpause gestartet. Das vorgezogene Heimspiel gegen den SV Eintracht Ahaus verlor das Team von André Bertelsbeck am Freitagabend mit 1:3 (1:1).

Keeper Johannes Brückner hätte sich sicherlich eine schönere Pflichtspiel-Premiere im Trikot des VfL gewünscht. Er war in der Winterpause – wie berichtet – vom A-Ligisten DJK Dülmen an die Bulderner Straße gewechselt. Schon beim 0:1 nach acht Minuten sah Brückner nicht gut aus, wenn er auch wenig dafür konnte: Vordermann Philipp Plöger wollte einen recht gemächlich Richtung VfL-Tor trudelnden Ball an den Torhüter weiterleiten und übersah dabei, dass dieser längst aus dem Tor herausgelaufen war. Lachender Dritter war der nachgeeilte Ahauser René Böing, der den Ball nur noch einzuschieben brauchte.

Wohl niemand freute sich daher wohl mehr als Plöger über den Ausgleich nur drei Minuten später. Dennis Bäumer flankte von rechts vor das Eintracht-Tor, und Adrian Keßler beförderte das Leder mit einem wuchtigen Volleyschuss ins lange Eck. Und die Gastgeber blieben am Drücker, hatten aber Pech im Abschluss. So traf Verteidiger Patrick Reckmann in der 16. Minute die Latte. Auf der Gegenseite rettete Brückner seine neuen Teamkollegen vor einem erneuten Rückstand, als er zunächst einen verlängerten Eckball um den Pfosten lenkte (27.) und vier Minuten später einen Schuss von Böing entschärfte.

Danach wurden die Torchancen auf beiden Seiten seltener. 20 Minuten vor dem Schlusspfiff hatten die Gastgeber erneut Pech, als VfL-Neuner Rabah Abed den Pfosten traf.

Kurz darauf traf Reckmann, als er den Ball zu Brückner zurückspielte, seinen Eintracht-Gegenspieler am Fuß – und der Schiri zeigte auf den Elfmeterpunkt. „Ich weiß nicht, ob man den hätte pfeifen müssen“, sollte VfL-Trainer Bertelsbeck später sagen. Eintracht-Kapitän Christopher Ransmann ließ sich nicht zweimal bitten und brachte sein Team wieder in Führung. Als David Farwick kurz vor Ende der regulären Spielzeit nach einer Ecke das 1:3 erzielte, war die Messe endgültig zugunsten der Gäste gelesen.

„Ahaus war heute einfach effizienter“, bilanzierte Bertelsbeck. „Die Mannschaft hat aus wenigen Möglichkeiten drei Tore gemacht.“

VfL: Brückner – Plöger, Reickert, Reckmann (73. T. Castelle), Just – Heubrock, Berning, Keßler (60. Dabrowski) – Bäumer, Abed, Kaling. Tore: 0:1 Böing (8.), 1:1 Keßler (11.), 1:2 Ransmann (72./FE), 1:3 Farwick (86.). Beste Spieler: Reickert. Heubrock.

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