Fußball: Bezirksliga
VfL Wolbeck verzockt sich kolossal gegen Greven

Münster -

Ziemlich übel unter die Räder geriet der nach der Winterpause eigentlich formstark auftrumpfende VfL Wolbeck im Heimspiel gegen den SC Greven 09. Beim 1:7 setzte Trainer Alois Fetsch auf eine Taktik, die er so wohl nicht noch mal eingehen würde. Aber die Personalnot zwang ihn dazu.

Sonntag, 03.03.2019, 20:32 Uhr

Alois Fetsch konnte sich nicht daran erinnern, jemals als Trainer so hoch verloren zu haben. Es ehrte den Coach des VfL Wolbeck , dass er die 1:7 (0:4)-Klatsche seines Teams gegen den SC Greven 09 zu großen Teilen auf seine Kappe nahm. Der 46-Jährige war aufgrund massiver Personalsorgen das Wagnis eingegangen, den Tempofußballern aus der Schöneflieth mit einer Dreierkette zu begegnen. Eine Idee, die kräftig in die Hose ging.

„Ich hatte nicht so ein gutes Gefühl dabei, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass wir das so schlecht umsetzen“, sagte er. Nach einer halben Stunde korrigierte er seinen Fauxpas, da waren die Gäste allerdings bereits uneinholbar enteilt. Patrick Fechtel hatte schon in der ersten Minute ein Zuspiel von Emre Kücükosman vergoldet. Nicolas Kriwet (19.) sowie erneut Fechtel, der von Philipp Kraus per Chip- bedient worden war (30.), stellten auf 3:0. Die Gegentore fielen alle nach demselben Muster. Fetsch: „Wir waren nicht auf dem Platz und sind sofort bestraft worden.“

Mit der Einwechslung von Jan Niklas Tegtmeier und der Rückkehr zum gewohnten System wurde es etwas besser, wenngleich Kriwet auf Zuspiel von Fechtel noch vor der Pause auf 4:0 erhöhte (32.). Der VfL wagte in Person von Tegtmeier erst in der 42. Minute die erste Torannäherung. Nach der Pause schöpften die Hausherren für eine kurze Zeit ein wenig Hoffnung, ein Debakel abwenden zu können, als Julius Vielmeyer von halbrechts per Direktabnahme traf (54.), doch Nullneun kannte keine Gnade: Bernd Lakenbrink traf durch die Hosenträger von Damian Hallas zum 5:1 (59.). Als Elias Bodin nach einer Parade des VfL-Keepers auch noch ins eigene Tor traf (66.), war das Desaster komplett. Wobei, noch nicht ganz: Emre Kücükosman traf nach seinem Tänzchen durch die Hintermannschaft noch mit einem frechen Lupfer zum Endstand (80.). Bitter, VfL! VfL: Hallas – E. Bodin, Aupke (46. Schragen), J. Bodin – N. Rehberg, Quabeck, Höppner, Briese (30. Tegtmeier) – Westhues (83. Geske) – Thewes, Vielmeyer

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6443000?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F192%2F
Kampf gegen Plastikfolie und Einwegbecher
Einwegverpackungen sollen reduziert werden.
Nachrichten-Ticker