Fußball: Kreisliga A Beckum – der Spieltag
Der heiße Atem des Verfolgers: Vorwärts sitzt jetzt ASK Ahlen dicht im Nacken

Ahlen -

Mit einem deutlichen Sieg über ASK Ahlen hat Vorwärts Ahlen die Verhältnisse wieder etwas begradigt. Während die DJK von zwei späten Toren profitierte, lief bei den Gastgebern kaum etwas zusammen.

Sonntag, 17.03.2019, 19:26 Uhr aktualisiert: 17.03.2019, 20:26 Uhr
Viel Kampf, wenig Torchancen: Wie hier das Kopfballduell zwischen Behcet Gemec von ASK und Vorwärts Ahlens Alexander Klockenbusch spielte sich im Derby fast alles im Mittelfeld ab. Am Ende war dafür der Jubel bei den siegreichen Gästen umso größer.
Viel Kampf, wenig Torchancen: Wie hier das Kopfballduell zwischen Behcet Gemec von ASK und Vorwärts Ahlens Alexander Klockenbusch spielte sich im Derby fast alles im Mittelfeld ab. Am Ende war dafür der Jubel bei den siegreichen Gästen umso größer. Foto: Lars Gummich

Jetzt sind die Verhältnisse fast wieder gerade gerückt. Mit einem am Ende viel zu deutlichen Erfolg über den Emporkömmling ASK Ahlen ist die DJK Vorwärts in der Tabelle bis auf zwei Punkte an den Aufsteiger herangekommen. Nach Abpfiff war der Jubel riesengroß – natürlich nur bei den Gästen.

Die wollen nach ihrem verkorksten Saisonstart immer weiter nach oben klettern – und das bekam ASK beim 3:0-Erfolg der DJK zu spüren. Die Hausherren bleiben zwar einstweilen auf Rang vier, spüren aber schon den heißen Atem der Verfolger, zu denen nun auch Vorwärts auf Platz sechs gehört.

„Das war ein harter Kampf, aber die Tabelle sieht gut aus“, sagte Vorwärts-Coach Volker Laabs. „Wir hatten nur elf Mann an Bord. Auf der Bank saßen mit Loris Uhlenbrock ein Spieler, der kaum trainiert hatte und ein Ersatztorhüter“, erzählte der Übungsleiter, der sich kurzerhand auch selbst noch mit geschnürten Fußballschuhen an die Seitenlinie gestellt hatte.

Personell angeschlagen waren aber auch die Gastgeber, bei denen neben den vorher bekannten Ausfällen kurzfristig Ismail Colak und Engin Bak krankheitsbedingt fehlten. „Wir waren mangels Alternativen dazu gezwungen, ein komplett neues System auszuprobieren. Mehr war damit nicht drin“, bemerkte Taner Bayraktar , der Sportliche Leiter von ASK. „Bei uns ist im Moment einfach der Wurm drin.“

Fußball-Kreisliga A: ASK Ahlen - Vorwärts Ahlen

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Fußballerisch hochwertige Kost bekamen die Zuschauer im Derby nicht zu sehen. Stattdessen: Viel Mittelfeldgeplänkel, sehr wenige Torchancen und eine kurze Unwetterpause wegen einsetzenden Hagels. Nach einer Viertelstunde nahm Tim Popil aber seinen Mut zusammen und traf aus 20 Metern mit einem satten Distanzschuss in den Winkel zur Führung für Vorwärts. Kurz vor dem Abpfiff schraubten dann Alexander Klockenbusch (90.+2) und Kevin Ortmann (90.+3) das Ergebnis noch in die Höhe. Eine weitere gute Möglichkeit ließ Sanel Mehovic in der zweiten Halbzeit ungenutzt.

Das große Aufbäumen von ASK bliebt komplett aus – auch aufgrund einer bärenstarken Defensivleistung der Gäste. „Wir haben in der Abwehr zu 100 Prozent sicher gestanden und nichts zugelassen. Unser Torhüter Christian Splett hatte kaum etwas zu tun“, lobte Laabs sein Team. „Die Mannschaftsleistung war top. Alle haben sich reingehauen und waren füreinander da – so stelle ich mir das vor“, ergänzte Laabs.

Sein Gegenüber, Taner Bayraktar, der den beruflich verhinderten ASK-Trainer Serkan Aldemir vertrat, zog dagegen ein nüchternes Fazit: „Vorwärts war nicht übermächtig, aber bei uns hat es hinten und vorne nicht geklappt.“ Die Torschüsse von Görkem Özgür, Hasan Keskin und Vesko Hamidovic seien allesamt zu harmlos gewesen. „Zudem konnten wir die Ausfälle in der Abwehr nicht kompensieren“, so der Sportliche Leiter weiter.

ASK: Tas – Keskin, Özgür, A. Maskar, Ikikardesler (68. Kayacan), Gemec, Kurt, Yildirim, Hamidovic, Kalay, S. Maskar

Vorwärts: Splett – Maschke, Lüdemann, Klockenbusch, Mehovic (84. L. Uhlenbrock), Aksan, Popil, Schmidt, Ortmann, Kroll, Nieddu

SV Benteler – Westfalia Vorhelm Ausfall

achdem schon die Partie gegen Fortuna Walstedde in der vergangenen Woche abgesetzt wurde, ist für die Fußballer von Westfalia Vorhelm auch das Spiel beim SV Benteler ausgefallen. Der Rasenplatz des Gastgebers wurde witterungsbedingt gesperrt.

Murat Gündogdu (Mitte) von Aramäer Ahlen

Murat Gündogdu (Mitte) von Aramäer Ahlen Foto: Lars Gummich

Aramäer Ahlen – SuS Enniger 3:1

„Der Sieg war hochverdient. Das war eine richtig gute Einstellung von den Jungs heute“, sagte Aramäer-Übungsleiter Christian Maschinski. Nach dem Erfolg gegen den Tabellennachbarn hatte er viel Lob für seine Truppe. Mustan Mutlu hatte die Gastgeber in Führung geschossen (40.) und Stefan Wegmann per Strafstoß nur drei Minuten später nachgelegt. Den Gästen gelang nach dem Seitenwechsel durch Dennis Rinke zwar der Anschlusstreffer (50.), doch Murat Gündogdu stellte wenig später den alten Abstand wieder her (55.). „Ich nenne Murat nur noch die ‚Maschine‘. Der macht mit seinen 45 Jahren die jungen Jäuster nass und läuft und läuft. Das ist Wahnsinn, was er da Woche für Woche abspult“, lobte Maschinski den Torschützen zum 3:1.

Fortuna Walstedde – Germania Lette 5:3

Robin Vinnenberg (9.) und Marcel Brillowski (20./FE.) hatten die Walstedder zwei Mal in Führung geschossen. Nach Schläfrigkeiten der Gastgeber kam der Aufsteiger aber zwei Mal durch Nils Meisterernst zum Ausgleich (16., 35.). Nach dem Seitenwechsel sorgten Thorsten Ernst (47.), Nicolas Rosendahl (52.) und Tobias Ophaus (73.) dennoch schnell für klare Verhältnisse. Das 3:5 durch Lettes Tobias Kuntze (85.) war nicht mehr als Ergebniskosmetik für den Zwölften.

SpVg Oelde – TuS Wadersloh 1:2

Die Gäste sind nach der 1:2-Pleite in der Vorwoche zurück in der Spur. In Oelde besorgten Albin Hajradini (22.) und Jonas Bücker (37.) eine Zwei-Tore-Führung für den Tabellensechsten. Die Gastgeber kamen durch Julius Niebusch noch vor der Pause zum Anschlusstreffer (39.). Damit hatten aber beide Teams ihr Zielwasser für den gestrigen Sonntag aufgebraucht.

Niklas Weber von der Ahlener SG

Niklas Weber von der Ahlener SG Foto: Marc Kreisel

Westfalen Liesborn – Ahlener SG 5:2

Eine gute Halbzeit reichte dem Schlusslicht aus Ahlen nicht, um den Tabellenführer zu ärgern. Spielertrainer Kemal Gemec hatte die ASG zwar in Führung geschossen (26.), doch Yannic Mönikes egalisierte mit dem Pausenpfiff zum 1:1 (45.+1). Niklas Weber ließ zuvor noch eine gute Möglichkeit liegen, um auf 2:0 zu erhöhen. „Dann fallen wir nach dem Seitenwechsel in alte Muster zurück und kassieren ganz schnell drei Gegentore“, bilanzierte Peter Kriesche, der Sportliche Leiter der Ahlener. „Bis dahin hatten wir eigentlich gut mitgehalten und dem Spitzenreiter Kopfschmerzen bereitet“, fügte er noch hinzu. Rene Wessels (47.) und drei Mal Niclas Schramme (50., 59., 79.) machten das Ergebnis noch deutlich. Akin Demirci traf für das Schlusslicht zwischenzeitlich zum 2:4 (63.).

Germania Stromberg – SV Neubeckum 1:5

Keine Chance ließ der Tabellenzweite den auf dem drittletzten Platz rangierenden Gastgebern. Nach einem Eigentor durch Lukas Wulle gingen die Neubeckumer in Führung (5.). Tobias Babik traf per Strafstoß postwendend zum 1:1 (7.). Danach brachten Sean Barth (10.) und Ramazan Canakci (37.) die Gäste erneut in Front. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Richard Beil (54.) und Leon Schmidt (77.) auf 5:1 für die Neubeckumer, die die Partie nach einer Roten Karte nur zu zehnt beendeten (84.).

RW Vellern – Roland Beckum 2 1:4

Zwei Tore in Durchgang eins, zwei weitere nach dem Pausentee – und der Aufsteiger aus Vellern war geschlagen. Leutrim Ibrahimi (17.) und Hovik Jalilyan (35.) schossen die Gäste in Führung. Die Gastgeber kamen durch Niklas Josten kurz vor dem Seitenwechsel zum Anschlusstreffer. Danach sorgten Christoph Drube (86.) und Felix Lukas per Elfmeter (89.) für einen deutlichen Erfolg für den neuen Tabellenneunten.

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