Fußball: Landesliga 4
GW Nottuln hat in Altenberge auch Glück

Altenberge/Nottuln -

Fußball-Landesligist GW Nottuln ist bereit für das Spitzenspiel am kommenden Sonntag im Baumberge-Stadion gegen den Tabellenzweiten Westfalia Kinderhaus: Der Primus gewann mit 1:0 beim jetzt auf Rang sechs abgerutschten TuS Altenberge.

Sonntag, 17.03.2019, 20:04 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 15:42 Uhr
Einen Kampf um jeden Ball sahen die Zuschauer am Sonntag in Altenberge. Hier klärt Nottulns Henning Klaus (r.) vor Altenberges Mannschaftsführer Henrik Wilpsbäumer.
Einen Kampf um jeden Ball sahen die Zuschauer am Sonntag in Altenberge. Hier klärt Nottulns Henning Klaus (r.) vor Altenberges Mannschaftsführer Henrik Wilpsbäumer. Foto: Thomas Strack

„Die Jungs haben heute alles reingehauen und auch das notwendige Quäntchen Glück gehabt“, berichtete Oliver Glaser , Trainer des Landesliga-Spitzenreiters GW Nottuln , nach dem 1:0 (1:0)-Erfolg beim TuS Altenberge und sprach von einem „Arbeitssieg“.

Durch den Dreier und das gleichzeitig überraschende 1:1-Unentschieden des ärgsten Verfolgers Westfalia Kinderhaus daheim gegen den SV Herbern, bauten die Grün-Weißen den Vorsprung neun Begegnungen vor dem Saisonende auf sieben Zähler aus. Am kommenden Sonntag (23. März) stehen sich im Baumberge-Stadion die beiden Spitzenteams aus Nottuln und Kinderhaus im direkten Duell gegenüber. „Mit Kinderhaus beschäftigen wir uns ab Montag. Jetzt genießen wir erst einmal den Sieg“, erlärte Glaser wenige Minuten nach dem Schlusspfiff in Altenberge.

Trotz der drei Zähler hatte der Nottulner Coach aber auch einige Schwachpunkte im Spiel seiner Elf ausgemacht. „Gegen einen guten Gegner sind uns viele Fehler im Spielaufbau unterlaufen. Teilweise wurde zu ungeduldig und fahrig agiert.“ So hatten die Platzherren in den ersten 45 Minuten zwei, drei gute Möglichkeiten. Auf der anderen Seite hätte der Liga-Primus nach 20 Minuten in Führung gehen können, als ein Treffer von Oliver Leifken von Schiedsrichter Oliver Brotzki nicht gegeben wurde. Was war passiert? Nach einem Foulspiel an Fabian Schöne hatte sich Leifken den Ball geschnappt und ins Tor geschossen. Der Unparteiische entschied jedoch auf Freistoß und Gelb für den Abwehrspieler aus Altenberge, anstatt die Vorteilsregel anzuwenden.

In einem temporeichen Spiel erzielte der Altenberger Abwehrspieler Felix Risau den einzigen Treffer der Begegnung – und das auch noch für die Gäste. Nach einer Kombination über Christian Warnat beförderte Risau sieben Minuten vor der Pause einen Querpass von Felix Hesker über die eigene Torlinie. Hinter dem Altenberger stand aber Nottulns Angreifer Adenis Krasniqi bereits einschussbereit.

Nach dem Seitenwechsel versäumten es die Glaser-Schützlinge, mit dem zweiten Treffer frühzeitig alles klarzumachen. Krasniqi verfehlte das Ziel sowohl in der 56. als auch 70. Minute nur knapp. Auch Henning Klaus schoss nach einer Stunde freistehend am Tor vorbei. Auf der anderen Seite musste Nottulns Torhüter Marvin Kemmann gleich mehrfach sein Können unter Beweis stellen, um Möglichkeiten von Jakob Schlatt (76.) und Jannik Roters (80.) zu vereiteln. Zwei Minuten vor dem Ende rutschte Fabian Schöne nach einer präzisen Hereingabe von Christian Messing nur knapp am Ball vorbei. So blieb es beim Knappen Nottulner Sieg.

Florian Reckels, Übungsleiter der Platzherren, war nach dem Schlusspfiff ob der vergebenen Chancen enttäuscht: „Wir haben großen Aufwand betrieben. Leider haben wir uns dafür nicht belohnt.“ Seiner Mannschaft attestierte er indes, dass sie gegen Nottuln „mit die beste Saisonleistung“ gezeigt habe.

GW Nottuln: Kemmann – Böckmann, Wenning, Kreuz, Warnat – Klaus, Hesker (77. Koch), Leifken (90.+1 Zumkley), Messing (87. Donner) – F. Schöne, Krasniqi

Tore: 0:1 Risau (38., Eigentor)

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6478903?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F192%2F
Pläne seit 15 Jahren in der Schublade
Hunderte Räder werden rund um das Parkhaus Bremer Platz abgestellt. Ab Ende August soll eine Radstation im Innern des Gebäudes zur Verfügung stehen. Diesen Plan gab es auch schon vor 15 Jahren.
Nachrichten-Ticker