Fußball: Westfalenliga
TuS Hiltrup kommt gegen Victoria Clarholz mit Schwung aus der Pause

Münster -

Der TuS Hiltrup bleibt in der Rolle des Verfolgers. Nach dem 2:1-Erfolg gegen Victoria Clarholz sind die Jungs von Trainer Carsten Winkler Fünfter in der Tabelle. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf die zweite Preußen-Garde.

Sonntag, 17.03.2019, 20:08 Uhr
Dem Hiltruper Torschütze Eric Rottstegge (l.) kommt in dieser Szene der Clarholzer Tayfun Özer in die Quere.
Dem Hiltruper Torschütze Eric Rottstegge (l.) kommt in dieser Szene der Clarholzer Tayfun Özer in die Quere. Foto: fotoideen.com

Keine Ahnung, wie die Leute seinerzeit im Biologie-Unterricht aufgepasst haben. Und da machen Spieler, Trainer, Betreuer und vor allem Zuschauer überhaupt keinen Unterschied. Aber inzwischen ist es regelrecht zur Masche geworden, dass ständig „Hand“ gebrüllt wird, wenn der Ball im Strafraum irgendein Körperteil eines verteidigenden Akteurs berührt. Der Höhepunkt am Sonntag war ein hart getretener Flachpass, den Hiltrups souveräner Abwehrchef Jonas Wiethölter mit dem Fuß klären konnte. Selbst da hatte ein Fan von Victoria Clarholz „ganz klar“ ein Handspiel erkannt. Vehement forderte er Elfmeter, um sich anschließend kopfschüttelnd zum Bierstand zu begeben, wo er seinen Frust herunterspülte.

Zu diesem Zeitpunkt war die Partie für Clarholz bereits verloren, da der TuS Hiltrup einen 0:1-Pausenrückstand dank einer spielerischen Steigerung nach dem Wechsel noch zu einer 2:1-Führung drehen konnte, die dann souverän über die Zeit gebracht wurde.

„Ich denke, wir sind gut ins Spiel gekommen und hatten auch vor der Pause unsere Möglichkeiten.“ Hier dachte Hiltrups Trainer Carsten Winkler wohl an die Chancen von Michael Fromme , Guglielmo Maddente und Christoph Blesz zwischen Minute 15 und 30. Vor allem aber an den Moment nach einer halben Stunde, als drei Hiltruper Angreifer auf das Clarholzer Tor stürmten und es nur noch mit einem Gegenspieler zu tun hatten. Über Fromme und Manuel Beyer kam der Ball zu Maddente, der aber an Torhüter Marius Weeke scheiterte. Winkler: „Leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt und sind dann in Rückstand geraten, als wir einmal etwas durcheinander waren.“ Eugen Dreichel hatte die Gäste aus 16 Metern in Führung geschossen.

„Mit dem, was wir dann nach der Pause abgeliefert haben, konnten wir insgesamt sehr zufrieden sein. Da haben wir noch mehr Willen an den Tag gelegt, diese Partie unbedingt zu gewinnen.“ Winkler durfte Treffer von Maddente (66.) und Kapitän Eric Rottstegge (74.) bejubeln.

Was den scheidenden Coach neben den drei Punkten und dem Sprung auf den fünften Tabellenplatz fast am meisten freute, war eine Personalie. „Unser Eigengewächs Lars Finkelmann konnte nicht mitwirken. Für ihn feierte unser Eigengewächs Niklas Mersmann sein Debüt und hat seine Sache ausgesprochen gut gemacht.“ In der Tat agierte der Youngster so souverän, als sei er schon ewig dabei. Und wo er gerade dabei war, verteilte Winkler seinen beiden Innenverteidigern ebenfalls ein Sonderlob. TuS: D. Wiethölter – Kleine-Wilke, J. Wiethölter, Lambert, Mersmann – Maddente (87. Gockel), Blesz, Rottstegge, Fromme (83. Ahmer) – Bohnen (90. Bothen), Beyer

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