Fußball: Landesliga Frauen
Die Lage wird bedrohlicher

Gronau -

Der Kampf um den Klassenerhalt wird für Fortuna Gronaus Landesliga-Fußballerinnen nicht einfacher. Durch die 1:5 (0:3)-Niederlage beim Tabellenvierten SuS Scheidingen rutschte Gronau auf den zwölften Tabellenrang ab.

Montag, 18.03.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 16:52 Uhr
Britta Röwer steht im Regen: Nach der deutlichen Niederlage beim SuS Scheidingen spitzt sich der Abstiegskampf weiter zu.
Britta Röwer steht im Regen: Nach der deutlichen Niederlage beim SuS Scheidingen spitzt sich der Abstiegskampf weiter zu. Foto: sh

Denn Grün-Weiß Nottuln besiegte am Sonntag die zweite Mannschaft von Arminia Ibbenbüren und zog an der Fortuna vorbei. Diese ist punktgleich mit dem BSV Brochterbeck als 13. und hat nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Tabellenletzten aus Ibbenbüren.

Nicht nur der Blick auf das Klassement macht Gronau aktuell keinen Mut, das Spiel in Scheidingen bot auch keinen Anlass dazu. „Von den fünf Gegentoren waren vier fast Eigentore“, sagte Trainerin Britta Röwer . „Das waren so große Fehler von uns, dass wir es Scheidingen extrem leicht gemacht haben.“

Dabei startete die Fortuna gar nicht schlecht in die Partie, war fast gleichwertig mit dem Tabellenvierten. „Wenn wir ein bisschen mutiger gewesen wären, hätten wir mehr Chancen gehabt“, analysierte Röwer. Dann kam die 27. Minute: Erst verpasste es die Fortuna, eine Flanke zu verhindern. Dann passte sie im Zentrum nicht auf. Laura Salerno bedankte sich und traf zur Führung für Scheidingen.

Kurz vor der Halbzeit kassierte Gronau die nächsten beiden Rückschläge: Melanie Dirkvormhof (42.) und Sina Dirkvormhof (45.+1) erhöhten auf 3:0. Röwer reagierte in der Pause, stellte auf Dreierkette um und ließ ihre Mannschaft mit zwei Offensivspitzen agieren. „Wir haben alles riskiert und gehofft, schnell das 1:3 zu erzielen und Scheidingen zu verunsichern. Genau in diese Phase fällt dann das 4:0“, sagte Röwer. „Das war quasi der Genickbruch.“ Esra Toy hatte fünf Minuten nach Wiederbeginn getroffen.

Bei den Fortunen gingen die Köpfe nach unten. Scheidingen schaltete derweil einen Gang zurück. Das 1:4 durch Nina Post (78.) war nicht mehr als Ergebniskosmetik, zumal Sina Dirkvormhof (81.) wenig später den alten Vier-Tore-Abstand wieder herstellte.

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