Fußball: Blick zurück aufs Wochenende
Bitteres Ende für den SC Füchtorf

Kreis Warendorf -

Die großen Überraschungen blieben am Wochenende aus. Dramatisch ging es in der Kreisliga B2 zu, zumindest in der Schlussphase des Fernduells zwischen dem SC Füchtorf und dem FC Greffen.

Montag, 18.03.2019, 22:00 Uhr
Kam erst nach der Pause ins Spiel: Freckenhorsts Torjäger Pierre Jöcker (links), der zwar dieses Duell gewinnt, am Ende aber eine 1:3-Heimniederlage mit seinem Team gegen den SuS Cappel kassierte.
Kam erst nach der Pause ins Spiel: Freckenhorsts Torjäger Pierre Jöcker (links), der zwar dieses Duell gewinnt, am Ende aber eine 1:3-Heimniederlage mit seinem Team gegen den SuS Cappel kassierte. Foto: Rene Penno

Bis zur 80. Minute sah es so aus, als sollte Spitzenreiter Füchtorf seinen Vorsprung von einem auf vier Punkte ausbauen – doch dann kam das dicke Ende. Während der SCF in Ostbevern in der Nachspielzeit das 1:1 kassierte, machte Verfolger Greffen in den letzten zehn Minuten in Sassenberg aus einem 0:2-Rückstand einen 3:2-Sieg – und führt jetzt die Tabelle an.

Borussen weiter auf Kurs

In der Kreisliga A1 setzten Münsters Borussen ihre Serie unbeirrt fort, auch wenn sie es beim 3:1 über Sendenhorst nicht leicht hatten. Die Verfolger aus Sassenberg und Warendorf liegen jetzt bereits mit 13 Punkten im Hintertreffen. Dass bei den Sassenbergern auf Grund ihrer Personalnot die Luft raus ist, war beim 2:2 gegen Beelen deutlich zu spüren.

Hoetmar muss nicht zittern

Auch dem SC Hoetmar gehen die Spieler aus. Bis zur Pause hielt er in Everswinkel mit, am Ende stand eine 1:4-Niederlage. Doch damit können die Mannen vom Wiebusch leben. Da der TSV Handorf im Kellerderby gegen Greven nicht über ein Remis hinauskam, haben die Hoetmarer immer noch einen satten Elf-Punkte-Vorsprung auf den Relegationsplatz. Da dürfte nichts mehr anbrennen.

WSU-Reserve hat Probleme

Immer kritischer wird dagegen die Lage der Warendorfer Reserve in der Staffel 2. Nicht nur die zwei Niederlagen innerhalb von vier Tagen und Punktgewinne der Konkurrenz lassen Schlimmes befürchten. Auch personell sieht es übel aus. Die extrem dünn besetzte Ersatzbank ist ein weiterer Grund zur Beunruhigung. Kein Wunder, dass Trainer Metin Ograk von der Einstellung einiger Akteure nicht begeistert ist.

Das gilt auch für seinen WSU-Kollegen Andre Kuhlmann, der bei einigen seiner Spielerinnen den letzten Einsatz vermisst. Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Bökendorf hat auch der kühnste Optimist keine Hoffnung mehr auf den Klassenerhalt in der Regionalliga.

Freckenhorst zu fehlerhaft

Bei Bezirksligist TuS Freckenhorst ist seit langem die Luft raus. Der Einsatz war dem Team am Sonntag beim 1:3 gegen Cappel zwar nicht abzusprechen. Doch vorne ist das Team einfach zu harmlos, hinten leistet es sich zu viele Patzer.

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