Fußball: Landesliga 4
Westfalia Kinderhaus: Alles andere als enttäuscht

Senden/Kinderhaus -

Bei Westfalia Kinderhaus tritt der VfL Senden an. Die Kicker aus dem Norden von Münster waren lange Verfolger Nummer eins von Spitzenreiter GW Nottuln. Der Rückstand auf die Grün-Weißen beträgt jetzt aber sieben Punkte. Westfalia-Trainer Pielage ist dennoch alles andere als enttäuscht.

Donnerstag, 28.03.2019, 11:00 Uhr
Marcel Pielage
Marcel Pielage Foto: flo

Bei Westfalia Kinderhaus treten am Sonntag um 15 Uhr die Landesliga-Fußballer des VfL Senden an. Die Kicker aus dem Norden von Münster waren lange Verfolger Nummer eins von Spitzenreiter GW Nottuln. An den vergangenen beiden Spieltage ließen sie aber vier Punkte – durch Unentschieden gegen den SV Herbern (1:1) und beim Gipfeltreffen in Nottuln (0:0). Der Rückstand auf die Grün-Weißen beträgt jetzt sieben Punkte. Westfalia-Trainer Marcel Pielage ist dennoch alles andere als enttäuscht.

Ist die Meisterschaft für Sie jetzt gelaufen?

Pielage: Nein – weil der erste Platz niemals unser Ziel war. Wir haben relativ spät festgestellt, das wir als Aufsteiger in der Lage sind, sogar in der Spitzengruppe mitzuspielen. Auch das 0:0 beim Spitzenreiter am vergangenen Sonntag war eher ein Erfolg als eine Enttäuschung. Wir sind auch mit dem aktuell dritten Platz noch sehr glücklich.

Beim Hinspiel in Senden hat Ihre Mannschaft zur Pause mit 2:0 geführt und am Ende 2:2 gespielt. Trauern Sie den beiden Punkten noch hinterher?

Pielage: Ja, das schon . . . Aber damals waren wir noch nicht so stabil wie heute. Wir hätten sogar noch höher führen können als mit 2:0. Dann haben wir uns aber vom VfL zurückdrängen lassen und selbst aufgehört, Fußball zu spielen.

Die Sendener haben zurzeit arge personelle Pro­bleme und die letzten drei Spiele verloren. Wäre da alles andere als ein Sieg am Sonntag eine Enttäuschung?

Pielage: Nein, wir sind immer noch Aufsteiger, da gibt es keinen Pflichtsieg. Natürlich wollen wir jede Partie gewinnen. Andererseits können die Sendener mit Joshua Dabrowski oder Rabah Abed, wenn sie denn spielen, immer noch jeden Gegner schlagen. chrb

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