Fußball: 3. Liga
VfL Osnabrück lässt sich auf dem Weg Richtung Aufstieg nicht aufhalten

Osnabrück -

Der VfL Osnabrück steuert klar Richtung Aufstieg in die 2. Bundesliga. Mit 1:0 blieben die Lila-Weißen am Sonntag im Niedersachsen-Duell gegen Eintracht Braunschweig siegreich und haben sechs Spieltage vor Saisonende zwölf Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz.

Sonntag, 07.04.2019, 00:00 Uhr
Das 1:0 durch Bashkim Ajdini, der sich gegen Niko Kijewski und Bernd Nehring durchsetzte und genau ins linke Braunschweiger Toreck traf.
Das 1:0 durch Bashkim Ajdini, der sich gegen Niko Kijewski und Bernd Nehring durchsetzte und genau ins linke Braunschweiger Toreck traf. Foto: Tobias Mönninghoff

Wer soll diesen VfL in Richtung Aufstieg noch aufhalten. Mit 1:0 (1:0) setzten sich die Lila-Weißen am Sonntagnachmittag im prestigeträchtigen Niedersachsen-Derby gegen Eintracht Braunschweig durch. Nachdem Samstag der SV Wehen Wiesbaden beim FSV Zwickau verloren hatte, beträgt der Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz zwölf Punkte – und das sechs Spieltage vor Ende der Saison. Klar, dass die Osnabrücker Fans „Nie mehr 3. Liga“ intonierten.

Der Sieg durch einen Treffer in Co-Produktion von Bashkim Renneke und Benjamin Girth war hochverdient. Der VfL bot einen leidenschaftlichen Auftritt und machte von Beginn an deutlich, dass er dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte.

VfL-Trainer Daniel Thioune hatte gegenüber der Lotte-Partie zwei Änderungen vorgenommen. Für den erkrankten Maurice Trapp spielte Thomas Konrad in der Innenverteidigung. Etienne Amenyido fand sch auf der Bank wieder, dafür begann Marc Heider. Trotz seiner gegen Lotte erlittenen leichten Gehirnerschütterung stand Keeper Nils Körber zwischen Pfosten.

Bei bestem Wetter war die Stimmung in diesem Niedersachsenderby an der voll besetzten Bremer Brücke von Beginn an hervorragend. Die Fans hatten es mit einem riesigen Banner vorgegeben mit der Aufschrift: „Alle packen mit an, damit Großes entstehen kann“. Die Lila-Weißen setzten diese Aufforderung um und waren gleich drin im Spiel. Die Gäste zogen sich im Kampf gegen den Ball allerdings weit zurück. Da wurden für die Hausherren die Räume eng.

Und dann, just als die Löwen ins Spiel zu finden schienen, schlug der VfL zu. Nach einem Angriff über die linke Seite passte Koka Engel zu Marcos Alvarez, der wieder zentral offensiv agierte. Der sah in der Mitte Bashkim Ajdini , der sich blitzschnell drehte und mit links von der Strafraumgrenze zum 1:0 vollendete. Es war sein vierter Saisontreffer. Zwar war Benjamin Girth noch leicht mit dem Kopf am Ball, der Treffer darf aber Ajdini gut geschrieben werden. Und der VfL legte nach. Er wollte das 2:0. In einem intensiven Spiel ließen die Gäste, die zuvor in acht Spielen ungeschlagen waren, allerdings nicht viel zu. Nach vorne ging für die Blau-Gelben freilich auch nicht viel.

Eintracht Braunschweig kam mit mehr Elan aus der Kabine, fand aber kein Durchkommen durch die gut gestaffelte Osnabrücker Defensive.

Da sorgten die Hausherren, die in der Schlussphase wieder druckvoller agierten, für mehr Gefahr. Ein Treffer fiel aber nicht mehr, es blieb beim knappen, aber verdienten 1:0-Triumph.

VfL Osnabrück : Körber - Ajdini, Susac, Konrad, Engel - U. Taffertshofer, Blacha - Heider (87. Amenyido), Alvarez (71. Tigges), Ouahim (90. Danneberg) - Girth

Eintracht Braunschweig : Fejzic - Kessel, Becker, Rütten, Kijewski - Nehrig - Fürstner, Pfitzner (56. Otto) - Janzer (63. Putaro), P. Hofmann (76. Düker), Bär.

Tore : 1:0 Ajdini (23.). - Schiedsrichter: Sven Waschitzki (Essen). - Gelbe Karten : - Nehring. - Zuschauer : 14908.

Trainerstimmen:

Andre Schubert (Eintracht Braunschweig): „Osnabrück ist gut in die Partie gekommen, wir nicht. Gerade in der Offensive hat sich der VfL durchgesetzt, hat die Bälle besser behauptet. Wir waren nicht so kompakt wie sonst, die Abstände waren einfach zu groß. Diese Räume hat Osnabrück genutzt. Der Spielstand zur Pause war korrekt. In der Halbzeit haben wir einiges korrigiert, haben mit zwei Spielern vor der Abwehr agiert. Da hatten wir dann auch einen besseren Zugriff. Der Ausgleich ist uns leider nicht gelungen, weil Osnabrück durchgehend konzentriert und fokussiert war bis zur letzten Sekunde. Ich ggratuliere zum Aufstieg.“

Daniel Thioune (VfL Osnabrück): „Im Vorfeld wurde darüber gesprochen, ob wir der klare -Favorit sind. Das waren wir vielleicht von der Tabellenkonstellation her. Aber Braunschweig war eine der besten Rückrundenmannschaften und hat seit acht Spielen nicht mehr verloren. Darauf haben wir uns vorbereitet und sind gleich gut reingekommen. Wir hatten viele Räume, haben die leider nicht so gut genutzt. Da hätten wir mehr machen können, aber insgesamt waren das sehr gut von uns. In der zweiten Halbzeit war die Partie offen. Braunschweig und wir haben aber nicht mehr viel zugelassen. Über 90 Minuten betrachtet war der Sieg auf jeden Fall verdient.“

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