Fußball | Kreisliga A1: SG Gronau
Aufsteiger gibt sich noch nicht auf

Gronau -

Trostlos sieht die Lage für die SG Gronau aus. Mit fünf Punkten Rückstand dümpelt der Aufsteiger auf dem letzten Rang der A-Liga herum. Das rettende Ufer scheint weit entfernt. Auch der jüngste Auftritt bei Spitzenreiter VfB Alstätte (0:6) war Wasser auf die Mühlen der Pessimisten. Doch die Schwarz-Weißen geben die Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht auf. Warum das so ist, ergibt sich erst beim näheren Hinsehen.

Donnerstag, 11.04.2019, 03:00 Uhr aktualisiert: 11.04.2019, 18:58 Uhr
SG-Trainer Hüseyin Hosses scheint seiner Mannschaft den Weg aus dem Tabellenkeller zu zeigen. Ab heute geht es für den Aufsteiger darum, doch noch im letzten Moment die Kurve zu bekommen.
SG-Trainer Hüseyin Hosses scheint seiner Mannschaft den Weg aus dem Tabellenkeller zu zeigen. Ab heute geht es für den Aufsteiger darum, doch noch im letzten Moment die Kurve zu bekommen. Foto: Stefan Hoof

Einerseits hat die Spielgemeinschaft erst 22 Begegnungen absolviert, andere schon bis zu 24. Damit bleiben der Mannschaft aus dem Spechtholtshook noch acht Spiele, um die zur Rettung nötigen Punkte einzufahren. Heute Abend steht mit dem Nachholspiel in Ottenstein ein erstes Schlüsselspiel an.

Hoffnung ziehen die Gronauer aber auch aus ihrem Restprogramm. Die SG trifft noch auf sämtliche Konkurrenten im Abstiegskampf, das heißt auf alle Teams ab Rang zehn abwärts. Hinzu kommen nur zwei Partien gegen Teams aus dem Tabellenmittelfeld (Union Wessum, Vorwärts Epe 2), aber keine einzige mehr gegen die vier Topclubs.

„Wir haben uns auch beim Tabellenführer etwas ausgerechnet. Aber dafür muss man eineinhalb Stunden Vollgasfußball zeigen. Das haben wir nicht geschafft. 30 ordentliche Minuten reichen nicht“, bekannte Trainer Carsten Minich nach der Abfuhr in Alstätte. Mit seinen Mitstreitern Hüseyin Hosses und Faik Tan ist er sich auch einig: „Wir müssen die Punkte woanders holen.“

Zum Beispiel heute in Ottenstein. Im Hinspiel hatte die SG den Sieg angesichts einer 2:0-Führung schon vor Augen. „Da mussten wir zur Pause schon deutlicher führen, werden dann spät für zwei Fehler, die zum 2:2 führen, bestraft“, erinnert sich Minich.

So rechnen sich die Gronauer heute Abend etwas aus: „Aber wir müssen eine andere Einstellung als in Alstätte zeigen – vor allem über 90 Minuten“, betont Minich.

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