Fußball: Bezirksliga 12
Germania Horstmars Trainer: „Wollen auch ein bisschen selbst spielen“

Horstmar -

Ähnlich wie Laggenbeck und Telgte wollen die Horstmarer Germanen am Sonntag gegen Vorwärts Wettringen zum Erfolg kommen – allerdings mit ein bisschen mehr fußballerischen Akzenten.

Freitag, 12.04.2019, 14:46 Uhr
Im Hinspiel erzielte Kevin Behn (l.) in Wettringen beide Treffer für den TuS Germania.
Im Hinspiel erzielte Kevin Behn (l.) in Wettringen beide Treffer für den TuS Germania. Foto: gs

Der FC Vorwärts Wettringen muss in dieser Woche zwei Spiele absolvieren. Das könnte für Germania Horstmar ein Vorteil sein, denn nach dem 2:0-Erfolg am Donnerstag gegen BW Aasee dürften die Knochen der Wettringer am Sonntag, wenn sie in Horstmar auflaufen müssen, ein wenig schwerer sein.

„Es ist alles noch sehr eng unten im Tabellenkeller, daher ist die Niederlage gegen Laggenbeck nicht ganz so dramatisch. Trotzdem werden wir bis zum Ende der Saison punkten müssen“, sagt Horstmars Trainer Andre Rodine . „Laggenbeck und Telgte haben es uns ja vorgemacht, wie man gegen Wettringen gewinnen kann“, verweist der Germania-Coach auf die Siege der beiden Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt.

Defensiv und sehr kompakt hätten beide Mannschaften in ihrer Grundformation gestanden und dann über schnelles Umschalten auf Kontertore gesetzt. „Das ist nicht ganz unsere Spielidee, wir wollen schon selbst auch ein wenig Fußball spielen“, setzt Rodine nicht nur auf Abwarten und Zerstören, sondern will auch, dass seine Leute initiativ werden.

Dass die Horstmarer im Umschalten von Abwehr auf Angriff flott sein können, haben sie bereits mehrfach bewiesen. Egal, ob über die rechte Seite oder die linke Seite, Germanias Offensivkräfte können die Beine in die Hand nehmen, wenn es schnell gehen muss.

Rodine rechnet sich auf jeden Fall was aus, denn „das 3:0 gegen Greven, ebenfalls eine Topmannschaft, war ja auch recht ordentlich“. Und erfolgreich – was der TuS Germania als 14. der Tabelle brauchen kann.

Ausfälle: Thorsten Höing ist rotgesperrt, Alexander Volmer kränkelt ein wenig, sollte aber auflaufen können, sagt Rodine.

 

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