Fußball: Landesliga 4
TuS Altenberge 0: SC Münster 0

Altenberge -

Keine Tore, wenig Torchancen, dafür taktisch für jeden Trainer eine spannende Partie. Altenberge und Münster 08 trennten sich 0:0.

Sonntag, 14.04.2019, 18:14 Uhr aktualisiert: 14.04.2019, 18:19 Uhr
Eine der wenigen Torraumszenen der Partie TuS Altenberge gegen Münster 08. Ansonsten konnte Marc Wenning-Künne einen ruhigen Nachmittag verbringen und musste nur selten eingreifen.
Eine der wenigen Torraumszenen der Partie TuS Altenberge gegen Münster 08. Ansonsten konnte Marc Wenning-Künne einen ruhigen Nachmittag verbringen und musste nur selten eingreifen. Foto: Günter Saborowski

„Wir wollen besser sein als im Hinspiel“, lautete die Devise von Trainer Florian Reckels vor der Partie. Das ist dem TuS Altenberge gegen den Tabellendritten Münster 08 mit dem torlosen Unentschieden auch definitiv gelungen. Der TuS ist mit diesem einen Punkt, den Reckels eindeutig als „Punktgewinn“ bezeichnete, auf dem fünften Tabellenrang stehen geblieben. Nullacht dagegen ist abgerutscht und musste Eintracht Ahaus, das mit 5:2 gegen Gemen gewonnen hatte, an sich vorbeiziehen lassen.

„Für den normalen Zuschauer war es kein besonders ansehnliches Spiel. Die Partie war sehr taktisch geprägt. Ich habe meine Mannschaft ein wenig aktiver gesehen, wir waren dem einen Tor vielleicht ein bisschen näher als Nullacht“, analysierte Reckels die zwei Mal 45 Minuten, die arm an Höhepunkten waren. Das Gefährlichste, was Münster zustande brachte, war eine Rückgabe von Jakob Gerstung im Fünfer. Nach einer Flanke von Nils Johannknecht ließ Gerstung die Kugel mit der Innenseite zu Marc Wenning-Künne abtropfen. Den Zuschauern stockte schon der Atem, doch der TuS-Keeper blieb ruhig und schlug den Ball weg.

„Für uns war das 0:0 auf jeden Fall ein Punktgewinn. Wir haben sehr gut gegen den Ball gearbeitet und verteidigt“, war der Altenberger Coach mit dem Auftreten seines Teams mehr als zufrieden. Nur gab es kaum Torchancen zu sehen. Der erste Schuss, den der TuS aufs gegnerische Gehäuse absetzte, datierte aus der 21. Minute. Im letzten Angriffsdrittel agierten beide Mannschaften oftmals zu ungenau, sodass Torraumszenen Mangelware blieben.

Das änderte sich nach der Pause nur ansatzweise. Zwar verstärkten beide Mannschaften ihre Offensivbemühungen, doch leider nicht intensiv genug, als dass die Zuschauer auch nur ansatzweise einen Torschrei auf ihren Lippen gehabt hätten.

Einzig Christian Hölker, der in der 67. Minute aus der Distanz abzog, zwang Münsters Keeper dazu, mal ganz tief in die Torecke abzutauchen. Sechs Minuten später landete eine verunglückte Hereingabe von Kai Sandmann kurz vor der Latte, sodass Münsters Schnapper erneut eingreifen musste.

Sinnbildlich für die Begegnung war ein Schuss von Frederik Schulte in der 75. Minute: Nach einem Angriff über die rechte Seite kam er nach einem Rückpass an die Kugel und hämmerte sie so weit rechts am Tor vorbei, dass im Wald die Hasen ihre Köpfe einziehen mussten.

„Wenn man sich die Torverhältnisse beider Mannschaften anschaut, war auch nicht unbedingt ein Feuerwerk zu erwarten. Beide sind halt defensiv sehr stark“, versuchte Reckels zu beschwichtigen, dass die Partie von beiden Seiten eher taktisch geprägt war.

TuS: Wenning-Künne - Lütke Lengerich, Gerstung, Wiechert - Hammer (46. Risau), Sandmann (5. Teriete), Schlatt, Hölker, Wilpsbäumer - Greshake, Hagedorn (64. Roters). Tore: keine

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