Fußball: 3. Liga
Verdientes 3:1 für den VfL Osnabrück beim KFC Uerdingen

Duisburg -

Mit dem fünften Sieg hintereinander ist der VfL Osnabrück der 2. Fußball-Bundesliga wieder einen Schritt näher gekommen. 3500 Lila-Weiße feierten in der Duisburger MSV-Arena einen triumphalen 3:1-Erfolg gegen den KFC Uerdingen, der als ein Aufstiegsfavorit in die Saison gegangen war.

Sonntag, 14.04.2019, 21:09 Uhr aktualisiert: 14.04.2019, 21:12 Uhr
Marcos Alvarez brachte den VfL früh in Führung.
Marcos Alvarez brachte den VfL früh in Führung. Foto: Mareike Stratmann

Damit ist es möglich, dass die Sensation – denn nichts anderes wäre der Aufstieg zu Beginn der Saison gewesen – schon am Ostersamstag (14 Uhr) gegen den VfR Aalen perfekt gemacht werden kann. Allerdings nicht aus eigener Kraft: Um mit den nötigen 13 Punkten Vorsprung in die letzten vier Spiele zu gehen, muss der VfL bei einem Sieg im Jubiläumsspiel gegen Aalen auf Punktverluste der Konkurrenz hoffen.

Dass der VfL in der MSV-Arena ein Heimspiel hatte war von Beginn an zu sehen und zu hören. Nach einem Foul von Lukimya an Pfeiffer platzierte Marcos Alvarez den Freistoß aus 20 Metern halbhoch ins Mauereck. Es war der fünfte Freistoß, den der VfL- Kunstschütze in dieser Drittligasaison direkt verwandelt hat - und sein elfter Saisontreffer.

Der VfL ließ keinen Zweifel daran, dass er dieses Spiel gewinnen wollte. Und deshalb setzte die Mannschaft nach und hatte bei Taffertshofers Volley aus 16 Metern das 2:0 vor Augen, doch der Uerdingen Torwart Benz wehrte ab (18.). Die beste KFC-Chance vereitelte Körber , der einen Steilpass außerhalb des Strafraum knapp vor Beister erwischte (29.). In der Offensive hatten die Osnabrücker in der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit nicht mehr viel zu bieten.

Das sollte sich ändern, doch zunächst erwischten die Uerdingen den etwas besseren Start. Als Beister nach schönem Pass von Pflücke ausrutschte, als er vor Körber an den Ball wollte (51.), lag der Ausgleich in der Luft. Doch Körber packte mehrfach entschlossen zu und knüpfte an seine starken Leistungen der gesamten Saison an.

Und dann fielen zwei Tore, die diesem Tag die würdige Signatur gaben. Anas Ouahim drehte den Ball aus 18 Metern mit Gefühl und Präzision in den entfernten Torwinkel - ein Meisterschuss (55.). Da wollte David Blacha nicht nachstehen. Er nutzte den Freiraum, den ihm eine verwirrte Uerdinger Defensive drei Minuten später schenkte, schaute kurz auf, visierte an - und schmetterte den Ball aus 25 Metern in den linken Winkel.

Ein berechtigter Elfmeter und ein höchst fragwürdiger Platzverweis für Konstantoin Engel sorgten dafür, dass der VfL in der Schlussphase noch mal alle Kräfte mobilisieren musste, um den verdienten Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Das Foul von Ajdnii an Agner war eindeutig, Beister verwandelte in der 78. Minute zum 1:3. So musste der VfL einen stressige Schlussphase überstehen, doch um Punkt 15.53 Uhr setzte der große Schlussjubel ein.

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