Fußball: Kreispokal
Viel laufen, Fehler vermeiden – SV Herbern hat TuS Hiltrup zu Besuch

Herbern -

Es ist ein hochattraktives Match an einem hochattraktiven Termin: Unmittelbar vor den Feiertagen gastiert am Donnerstag, 19.30 Uhr, Top-Westfalenligist TuS Hiltrup beim SV Herbern. Dass die Blau-Gelben Kreispokal können, haben sie in der Vergangenheit schon bewiesen.

Mittwoch, 17.04.2019, 18:31 Uhr aktualisiert: 18.04.2019, 19:12 Uhr
Rechtzeitig zum Pokal-Kracher zurück aus Spanien: SVH-Kreativmann Oscar Franco Cabrera (r.).
Rechtzeitig zum Pokal-Kracher zurück aus Spanien: SVH-Kreativmann Oscar Franco Cabrera (r.). Foto: flo

Erinnert sich noch jemand an den heißen Kreispokal-Fight vor knapp anderthalb Jahren am Siepenweg? Damals scheiterten die Landesligafußballer des SV Herbern um Haaresbreite und erst nach Verlängerung am Oberligisten FC Gievenbeck (dessen Trainer Benjamin Heeke nach der Partie kleinlaut einräumte, nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft habe den Sieg davongetragen).

Nicht mit Gievenbeck-Spiel vergleichbar

Am heutigen Donnerstag, im Halbfinale ab 19.30 Uhr, gastiert eine Mannschaft im Stadion an der Werner Straße, die eine ganz ähnliche Kragenweite hat wie seinerzeit der FCG: Top-Westfalenligist TuS Hiltrup . Und trotzdem tut sich SVH-Coach Holger Möllers schwer, die eine Begegnung mit der anderen zu vergleichen: „Wir hatten an dem Abend eine gestandene Truppe auf dem Feld.“ Der aktuelle, vor Saisonbeginn deutlich verjüngte SV Herbern sei dagegen in einem ganz anderen Entwicklungsstadium: „Die Jungs sind nicht so weit wie die Elf von Ende 2017.“

Enorme individuelle Qualität

Insofern muss man Möllers auch nicht mit der Frage nach dem Favoriten kommen („ganz klar der TuS“). Den regionalligaerprobten Guglielmo Maddente, den ewigen Edeltechniker Michael Fromme und vier, fünf weitere Hochkaräter könnte der Trainer der Blau-Gelben als Beleg für die „überragende individuelle Qualität“ der Südstädter anführen. Zwar sei an einem guten Tag vieles möglich, „aber dazu müssen wir eine enorme Laufbereitschaft an den Tag legen und möglichst keine Fehler machen“ – die bestraften die Südstädter sofort.

Trotzdem sei die Vorfreude auf den hochattraktiven Vergleich vor vermutlich stattlicher Kulisse riesig. Zumal Oscar Franco Cabrera rechtzeitig aus dem Heimaturlaub zurück ist und auch die zuletzt gesperrten Dennis Idczak sowie Julius Höring wieder zur Verfügung stehen. Somit fallen nur Daniel Dellwig-Jerez (lädiertes Knie) und die Langzeitverletzten aus.

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