Fußball: Landesliga 4
Sieg gegen SuS Stadtlohn – VfL Senden ist kurz vor der Ziellinie

Senden -

Drei Foulelfmeter wurden in der Partie zwischen dem VfL Senden und SuS Stadtlohn gepfiffen – zwei davon verwandelten die Gäste. Davon kaufen konnten sie sich am Ende aber nichts.

Sonntag, 28.04.2019, 19:45 Uhr
Nach dem 3:1 durch Rabah Abed (2.v.l.) gratulieren Dennis Bäumer (v.l.), Florian Kaling, Joshua Dabrowski, Tim Castelle und Philipp Wilbers dem Torschützen.
Nach dem 3:1 durch Rabah Abed (2.v.l.) gratulieren Dennis Bäumer (v.l.), Florian Kaling, Joshua Dabrowski, Tim Castelle und Philipp Wilbers dem Torschützen. Foto: Christian Besse

Ganz wichtige drei Punkte für den Klassenerhalt machten die Landesliga-Fußballer des VfL Senden mit dem 3:2 (2:1)-Heimsieg gegen SuS Stadtlohn. Entwarnung wollte VfL-Trainer André Bertelsbeck aber nicht geben: „Wir haben jetzt elf Punkte Vorsprung vor Stadtlohn und damit der Abstiegszone, aber es sind noch zwölf Punkte zu vergeben.“

Durim Feta hatte die Gäste früh vom Strafstoßpunkt in Führung gebracht. Das vorangegangene, angebliche Foul von Hendrik Heubrock sei gar keines gewesen, so Bertelsbeck später: Stadtlohns Hendrik Deitert sei ausgerutscht und dann einfach liegengeblieben. Lange ärgern mussten sich die Gastgeber aber nicht. Tim Castelle erzielte nach Zusammenspiel mit Florian Kaling mit einem sehenswerten Schuss in den Giebel den Ausgleich. Mit einem Kopfballtor von Rabah Abed hatte der VfL die Partie dann (vorerst) gedreht.

Spätestens nach der Pause zeigte sich dann, wie nervös einige Akteure auf beiden Seiten angesichts der Wichtigkeit der Partie war. Die Gäste leisteten sich zu viele gravierende Fehler in der Vorwärtsbewegung, und auf der Gegenseite ließ der VfL zu viele gute Gelegenheiten aus. So brachte Joshua Dabrowski den Ball aus zehn Metern nicht im Tor unter – SuS-Keeper Stefan Mester klärte per Fußabwehr (75.). Glück hatten die Sendener, als Stadtlohns Lars Sparwel nur den Pfosten traf (80.).

Drei Minuten später wurde Dennis Bäumer an der Strafraumgrenze gefoult, und Abed ließ Mester mit seinem Strafstoß keine Chance – 3:1. Doch das war noch nicht das Ende, denn Elfmeter Nummer drei ließ nicht lange auf sich warten, diesmal auf der anderen Seite. Nachdem der Unparteiische ein Doppelfoul von Dabrowski und Patrick Reckmann gesehen hatte, erzielte Feta den Anschlusstreffer. Am Ende brachte der VfL den knappen Vorsprung aber über die Zeit.

VfL: Brückner – Heubrock (73. Reckmann), Reickert, Just, Wilbers – Bäumer, Dabrowski, T. Castelle (90. Leisgang), Berning, Kaling (83. Tahiri) – Abed. Tore: 0:1 Feta (8./FE), 1:1 T. Castelle (15.), 2:1/3:1 Abed (34., 83./FE), 3:2 Feta (FE). Beste Spieler: Castelle, Kaling.

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