Fußball: Landesliga 4
Eine klare Angelegenheit – VfL Senden gewinnt Derby beim SV Herbern

Herbern -

Der VfL Senden hat das Altkreis-Derby beim SV Herbern mit 3:1 (3:0) gewonnen. Und nicht nur das Ergebnis wurmte SVH-Coach Holger Möllers. Ein Sendener war besonders treffsicher.

Sonntag, 05.05.2019, 19:18 Uhr aktualisiert: 05.05.2019, 19:45 Uhr
Kaum vom Ball zu trennen: VfL-Maskenmann Rabah Abed (M.). Hier versuchen Sebastian Schütte (l.) und Johannes Richter den zweifachen Torschützen zu stoppen.
Kaum vom Ball zu trennen: VfL-Maskenmann Rabah Abed (M.). Hier versuchen Sebastian Schütte (l.) und Johannes Richter den zweifachen Torschützen zu stoppen. Foto: flo

Nach dem Hinspiel-0:3 in Senden hatte Holger Möllers noch mit dem fehlenden Match-Glück seiner Mannen gehadert. Zumindest darüber musste sich Herberns Trainer diesmal nicht ärgern. Über vieles andere schon: Der VfL Senden gewann nicht nur das Rückspiel mit 3:1 (3:0). Das Team von André Bertelsbeck war den Blau-Gelben – anders als in Spiel eins – in allen Belangen überlegen und beseitigte sämtliche Restzweifel am Klassenerhalt.

Landesliga-Derby

1/32
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo
  • Chancenlos waren die Fußballer des SV Herbern im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Senden Foto: flo

In Sachen Abwehrverhalten sprach der Coach der Hausherren seiner Elf sogar die Klassentauglichkeit ab: „Wir haben verteidigt wie ein Kreisligist.“ Ganz Unrecht hatte Möllers nicht. Vor allem das 0:1 war Slapstick pur: Sebastian Schütte wollte den Ball zu Leo Fenker zurückspielen, Rabah Abed war aber einen Tick eher am Ball. Florian Kalings ersten Versuch konnte Eric Sabe noch kurz vor der Linie klären, doch Joshua Dabrowskis Nachschuss – eher ein Kullerbällchen – glitt Fenker durch die Finger, Kaling erledigte den Rest – 0:1.

Zwei Mal Abed

Umso schöner der zweite VfL-Treffer: Dabrowskis überragendes Zuspiel auf Abed war allein das Eintrittsgeld wert, Sendens Goalgetter vollendete ebenso gekonnt. Auch das 0:3 ging auf Abeds Konto. Nach Felix Bernings Zuspiel ließ der Mann mit der Maske (Folge einer Gesichtsverletzung aus der Partie gegen Werne) Fenker, Schütte und Johannes Richter aussteigen – das passende Ende der vielleicht besten 45 VfL-Minuten in dieser Spielzeit.

Kein Aufbäumen der Gastgeber

Fand auch Bertelsbeck: „Wir haben bis zur Pause richtig gut Fußball gespielt.“ Und nicht nur das: Auch das größere Engagement – Grundvoraussetzung, um in einem Nachbarschaftsduell zu bestehen – legten die Besucher an den Tag. „Die letzte Konsequenz hat uns gefehlt“, gab Möllers unumwunden zu. Selbst in Überzahl – Kaling hatte nach gut einer Stunde die Ampelkarte gesehen – war von einem Aufbäumen der Herberner wenig zu sehen. Der SVH-Coach wusste zu dem Zeitpunkt bereits, dass das Match gelaufen ist: „Wenn du 60 Minuten lang immer einen Schritt zu spät bist, kannst du nicht von einem Moment auf den anderen den Schalter umlegen.“ Whitsons Tor zum 1:3 hatte nur mehr statistischen Wert.

SVH: Fenker – E. Sabe, Cangül (72. Drews), Richter, Schütte – Abdo (72. Schmitt), Vogt, Franco Cabrera, Scholtysik – Whitson, Mors. VfL: Brückner – Wilbers (84. Rudi), Reckmann, Plöger, Just – Reickert, Berning – Kaling, Dabrowski, Tahiri (67. Bäumer) – Abed (89. Borchert). Tore: 0:1 Kaling (19.), 0:2, 0:3 Abed (38./43.), 1:3 Whitson (87.). Gelb-Rot: Kaling (VfL/ 64.). Beste Spieler: keine/Dabrowski, Wilbers, Abed, Reckmann.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6590515?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F192%2F
Nachrichten-Ticker