Fußball: Landesliga 4
VfL Senden: Trio kommt, Stützen bleiben

Senden -

Der VfL Senden, der am Sonntag, 15 Uhr, GW Nottuln zum Kreisderby bittet, hat drei neue Leute für die kommende Spielzeit verpflichtet. Und das ist längst nicht die einzige gute Nachricht aus dem Sportpark.

Freitag, 10.05.2019, 18:33 Uhr aktualisiert: 13.05.2019, 18:52 Uhr
Noch in Diensten der TSG Dülmen, demnächst ein Sendener: Fabian – Spitzname: „Orlando“ – Schulte Althoff.
Noch in Diensten der TSG Dülmen, demnächst ein Sendener: Fabian – Spitzname: „Orlando“ – Schulte Althoff. Foto: Marco Steinbrenner

Die Kaderplanung sei „ein hartes Stück Arbeit“ gewesen, gesteht Taylan Berik. Jetzt aber kann der sportliche Leiter des Landesligisten VfL Senden weitestgehend Vollzug melden. Nicht nur laufen auch in der kommenden Spielzeit fast alle Leistungsträger wie Rabah Abed, Joshua Dabrowski, Dennis Bäumer oder Hendrik Heubrock im Sportpark auf. Darüber hinaus haben die Sendener neben den bereits bekannten Neuzugängen (Luca Veronelli sowie die A-Jugendlichen Tim Castelle, Moritz Mallmann, Max Leisgang und Niklas Henke) drei weitere Akteure verpflichtet.

Schulte Althoff, Kallwey und Scholz neu

Vom Bezirksligisten TSG Dülmen, Ex-Klub des VfL-Trainers André Bertelsbeck, kommt Fabian Schulte Althoff. Sein künftiger Coach kann nur Gutes über den erfahrenen Defensivmann berichten: „Fabian ist nicht nur ein exzellenter Fußballer, sondern auch einer, der strategisch denkt.“ Zwischen den beiden Engagements in Dülmen war der künftige VfLer mehrere Jahre Spielertrainer bei seinem Heimatverein Concordia Flaesheim.

Zweiter Neuer ist Marius Kallwey, den Lesern unserer Zeitung als Innenverteidiger des B-Ligisten BW Ottmarsbocholt bekannt. Für den jungen Mann, der beim VfL ausgebildet wurde, sei der Drei-Klassen-Aufstieg eine echte Herausforderung – „schön, dass er sich dieser Aufgabe stellt“, freut sich Bertelsbeck.

Neuzugang Nummer drei heißt Benedikt Scholz und war zuletzt im Raum Braunschweig in der Bezirksliga unterwegs, zieht aber demnächst nach Seppenrade und ist familiär mit Rabah Abed verbandelt. Sendens Torjäger war es auch, der dem 27-Jährigen den Wechsel schmackhaft gemacht hat. Laut Berik ist Scholz am besten im (defensiven) Mittelfeld aufgehoben.

Ob das Trio es schaffe, die Arrivierten auf Anhieb aus der Startelf zu verdrängen, sei gar nicht das Thema, erklärt der sportliche Leiter: „Die teils extreme Personalnot in der laufenden Spielzeit war der Anlass, uns fortan breiter aufzustellen.“ Mit weiteren potenziellen Zugängen seien die Verantwortlichen deshalb in Gesprächen. Aus dem aktuellen Kader gebe es nur zwei Spieler, die den VfL unter Umständen verlassen.

Bitte keine Meisterfeier am Sonntag

„GW Nottuln“, da ist sich André Bertelsbeck sicher, „steigt am Ende auf.“ Die Grün-Weißen seien auf Strecke schlicht konstanter gewesen als die Konkurrenz. Auch im Hinspiel, das der Primus mit 3:0 gewann, habe das Team seine ganze Klasse gezeigt: „Mit dem Ergebnis waren wir noch gut bedient.“ Fürs Rückspiel am Sonntag, 15 Uhr (Bulderner Straße), habe sich seine Elf dennoch was vorgenommen: „Wenn wir uns so präsentieren wie zuletzt in Herbern, dann sind wir am Wochenende nicht chancenlos.“ Zumal nur Florian Kaling (Gelb-Rot-Sperre) fehle. So sehr er den Grün-Weißen den Titel gönne: „Nottuln muss ja nicht ausgerechnet bei uns sein Meisterstück machen.“

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