Fußball: Bezirksliga 7
TuS Freckenhorst gewinnt Wahnsinnsspiel in Unna

Freckenhorst -

Spannender geht‘s wohl kaum: Die Sieglos-Serie des TuS Freckenhorst schien sich auch in Unna fortzusetzen. Doch dann kam ein furioses Finale - und der Klassenerhalt.

Sonntag, 19.05.2019, 18:14 Uhr aktualisiert: 21.05.2019, 13:38 Uhr
Lars Brechler (links) sprang auch gegen Unna wieder ein und bejubelte mit dem TuS Freckenhorst den Klassenerhalt.
Lars Brechler (links) sprang auch gegen Unna wieder ein und bejubelte mit dem TuS Freckenhorst den Klassenerhalt. Foto: Dirk Böckmann

War das ein Drama: Ein 1:2-Rückstand und eine schwache Leistung ließen Böses erahnen. Doch ein Endspurt mit zwei Treffern bescherte dem TuS Freckenhorst einen glücklichen 3:2 (1:1)-Sieg bei Absteiger RW Unna und vor allem den Klassenerhalt.

„Die Unsicherheit im Team war nach den Misserfolgen in den letzten Wochen auch diesmal deutlich zu spüren. Zudem ging Unna mit vollem Einsatz zu Werke. Aber meine Jungs haben sich am Ende doch noch mit Erfolg aus dem Sumpf gezogen, das war der reine Wahnsinn. Darauf werden wir heute Abend sicherlich noch das ein oder andere Bierchen trinken, weil der riesige Druck endlich weg ist“, lautete das Fazit von Freckenhorsts erleichtertem Coach Andreas Strump, der den Club am Saisonende bekanntlich verlassen wird.

Auftakt nach Maß

Die Begegnung hatte ganz nach Maß für den TuS begonnen, denn schon nach 200 Sekunden schob Nermin Bahonjic eine Maßvorlage von Pierre Jöcker zur 1:0-Führung ein. Doch die Gastgeber ließen sich davon nicht schocken und machten Druck. „Denen war nicht anzumerken, dass die Saison für sie gelaufen ist“, betonte Strump.

Neite patzt, Kramer trifft

Nach nur 13 Minuten nutzte Max Kramer einen verhängnisvollen Rückpass von Torben Neite im Nachschuss zum Ausgleich. Freckenhorst präsentierte sich in der Folge von der Rolle, kam kaum in die Zweikämpfe und musste froh sein, mit einem Remis in die Pause zu gehen.

Unna führt

Nach dem Wechsel versuchten die Gäste, schon frühzeitig Druck auszuüben. Doch der Schuss ging nach hinten los. Unna vergab einige Möglichkeiten, ging aber nach einem langen Pass in der 75. Minute mit 2:1 in Führung. „Da habe ich wirklich schon das Schlimmste befürchtet“, gab Strump hinterher zu.

Doppelschlag durch Sowa und Bahonjic

Doch seine Jungs rissen sich noch einmal zusammen und drehten den Spieß tatsächlich um: Sowa traf nach einer schönen Kombination zum 2:2 (83.), Bahonjic nach einer Einzelleistung in vorletzter Minute zum Sieg.

Freckenhorst: Neukötter - Neite, Gierhake, Kretzer, Leivermann - Harbert, Brechler, Sowa, Bahonjic - Peci (54. Becker), Jöcker (91. Kortenjann). Tore: 0:1 Bahonjic (4.), 1:1 Kramer (13.), 2:1 Keil (75.), 2:2 Sowa (83.), 2:3 Bahojic (89.).

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