Fußball: Blick zurück aufs Wochenende
TuS Freckenhorst rettet sich, Prügelei in Ennigerloh

Kreis Warendorf -

Hoch her ging es am vorletzten Spieltag. Ungewöhnliche Ergebnisse, wichtige Entscheidungen und vor allem ein Spielabbruch sorgen für Gesprächsstoff.

Montag, 20.05.2019, 12:48 Uhr aktualisiert: 20.05.2019, 15:35 Uhr
Jannis Heiker (Mitte) gewann mit seiner WSU-Reserve 7:1 gegen Jonas Dirker (links) und den SV Rinkerode. Noch dürfen die Warendorfer auf den Klassenerhalt hoffen.
Jannis Heiker (Mitte) gewann mit seiner WSU-Reserve 7:1 gegen Jonas Dirker (links) und den SV Rinkerode. Noch dürfen die Warendorfer auf den Klassenerhalt hoffen. Foto: René Penno

Zwei Entscheidungen sind am Sonntag im Abstiegskampf gefallen: Bezirksligist TuS Freckenhorst spielt auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga , der SC Müssingen muss die Kreisliga B verlassen. A-Ligist Warendorfer SU II braucht am letzten Spieltag einen Sieg und Schützenhilfe.

„Eine Viertelstunde vor dem Ende habe ich unsere Bezirksliga-Lichter schon ausgehen sehen“, atmete Freckenhorsts Trainer Andreas Strump in Unna tief durch. Da hatte seine Elf gerade das 1:2 kassiert. Doch am Ende stand ein 3:2-Sieg, der den Klassenerhalt bedeutet. „Der Druck war schon riesig. Alle sind froh, dass wir nicht am letzten Spieltag noch gewinnen müssen“, ergänzte er.

Rudelbildung und Prügelei

Auf zwei anderen Bezirksliga-Plätzen kam es zu einem Spielabbruch: In Lohauserholz sorgte beim Spiel gegen Oestinghausen ein Gewitter dafür, in Ennigerloh eine Rudelbildung mit Prügelei. 2:1 führten die als Absteiger feststehenden Gastgeber gegen den Meister aus Bönen, als ein Platzverweis für einen Gäste-Akteur für Jagdszenen sorgte – und den Spielabbruch. Sogar die Polizei lief am Stavernbusch auf. Der Schiri schrieb einen Sonderbericht, die Spielwertung dürfte die Spruchkammer übernehmen. Zum Glück hat der Ausgang dieser Partie keinen Einfluss auf Auf- oder Abstieg.

WSU-Zweite hofft noch

In der Kreisliga A2 spielte die WSU-Reserve den SV Rinkerode mit 7:1 an die Wand, hat aber dennoch schlechte Karten. Sie muss am kommenden Sonntag bei der Reserve des TuS Hiltrup gewinnen und darauf hoffen, dass GW Albersloh sein Heimspiel gegen Altenberge II nicht gewinnt. Treten beide Fälle ein, spielen Warendorf und Hiltrup in einem Entscheidungsspiel den zweiten Absteiger aus, der Sieger rettet sich.

Füchtorf blickt nach Horstmar und Telgte

Keine Rettung gibt es für den B-Ligisten SC Müssingen, der nach der 0:4-Niederlage gegen Gremmendorf abgestiegen ist. Der Tabellenzweite aus Füchtorf benötigt am Sonntag noch einen Punkt in Ostenfelde, um die Vizemeisterschaft perfekt zu machen. Dann folgt eine Aufstiegsrunde (einer von Dreien geht hoch), vielleicht sogar der direkte Aufstieg. Wenn Germania Horstmar nämlich sein Team in dieser Woche tatsächlich aus der Bezirksliga zurückzieht und die SG Telgte dadurch die Klasse hält.

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