Fußball: A-Junioren-Bezirksliga
Herber Rückschlag für Vorwärts Epe

Epe -

Für die A-Junioren von Vorwärts Epe spitzt sich die Lage zu. Nach der 1:2-Niederlage beim TuS Altenberge ist der Klassenerhalt in Gefahr. Zwei Spiele bleiben den Eperanern noch, um die erforderlichen Punkte einzufahren.

Montag, 20.05.2019, 17:18 Uhr
Kouria Roumanos musste mit den A-Junioren von Vorwärts Epe in eine bittere 1:2-Niederlage beim TuS Altenberge einwilligen.
Kouria Roumanos musste mit den A-Junioren von Vorwärts Epe in eine bittere 1:2-Niederlage beim TuS Altenberge einwilligen. Foto: gs

Jetzt wird es ganz eng für die A-Junioren von Vorwärts Epe . Nach der 1:2 (1:1)-Niederlage beim TuS Altenberge ist der Klassenerhalt in der Bezirksliga ernsthaft in Gefahr. Bitter ist das Ergebnis auch deshalb, weil Vorwärts eigentlich die bessere Mannschaft war, die auch die klareren Torchancen hatte.

„So ist das – wenn man unten steht, hat man auch nicht das Quäntchen Glück“, befand Trainer Hakan Zopirli nach der höchst unglücklichen Niederlage. Dabei hätte seine Mannschaft schon in der ersten Halbzeit die Weichen für einen Sieg stellen können, nachdem Nick van Wezel Vorwärts in der neunten Minute in Führung geschossen hatte.

Vorwärts war tonangebend und besaß wenige Minuten nach dem 1:0 weitere Großchancen, um die Führung auszubauen. So hatte Andreas Sontheimer Pech, als er nur das Aluminium traf. Auch Leon Kerne­beck stand die Torstange im Wege, sodass es zunächst beim 1:0 blieb.

Von den Altenbergern war lange Zeit nichts zu sehen. Doch wie so oft im Fußball verhalf ein Glücksmoment den Gastgebern zum schmeichelhaften Ausgleich. In der 25. Minute versuchte es Asdren Haliti aus 30 Metern – der Ball schlug rechts oben im Giebel ein. Das 1:1 stellte den Spielverlauf auf den Kopf.

„Der Treffer hat uns aber keineswegs geschockt. Wir haben weiter nach vorne gespielt und hätten eigentlich den Führungstreffer nachlegen müssen. Chancen hatten wir genug“, befand Zopirli. Was man Vorwärts ankreiden musste, war die fast schon fahrlässige Art und Weise, wie selbst beste Chancen ausgelassen wurden. „Wir haben uns einfach nicht belohnt“, stellte Zopirli hinterher fest. Epe versuchte es immer wieder, scheiterte jedoch an Altenberges Keeper Mark Heithaus, der ein starker Rückhalt seiner Mannschaft war.

Ab der 70. Minute wurden die Gastgeber stärker, und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Das Spiel konnte nun in beiden Richtungen kippen. Wezel hatte nach einer gelungenen Einzelaktion eine weitere Möglichkeit, um seine Mannschaft in Führung zu bringen. Den alles entscheidenden Treffer erzielten jedoch die Altenberger in der 87. Minute, als Volkan Haziri Epes Keeper Stefan Peters-Kottig zum 2:1 überwand.

Es war ein bitteres Finale für Vorwärts, da der Klassenerhalt am seidenen Faden hängt. Durch die Niederlage rutschte Vorwärts auf einen Abstiegsplatz, während die Altenberger als Tabellenachter gerettet wären.

„Wir haben ein bescheidenes Restprogramm“, sagte Zopirli. Am kommenden Spieltag geht es gegen Spitzenreiter Spielvereinigung Vreden. Dort dürfte kaum etwas zu holen sein. Zum Saisonausklang steht dann das Abstiegsendspiel gegen die Ibbenbürener SV auf dem Programm. Nach Stand der Dinge gibt es in der Bezirksliga drei Absteiger. Der Viertletzte bestreitet ein Relegationsspiel.

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