Fußball: Kreisliga A
Ohne Zugabe kein Klassenerhalt – Eintracht im Duell mit BW Greven

Münster -

Eintracht Münster bangt heftig, hat es aber in der Staffel A1 auf Kreisebene noch in der eigenen Hand. Der TuS Hiltrup II besitzt im Fernduell mit GW Albersloh dagegen die bessere Ausgangslage. Wichtig: Platz 14 reicht zur direkten Rettung.

Montag, 20.05.2019, 19:40 Uhr
Spiele wie hier das 2:3 in Hoetmar haben die blaue Eintracht mal wieder in Existenznöte gebracht.
Spiele wie hier das 2:3 in Hoetmar haben die blaue Eintracht mal wieder in Existenznöte gebracht. Foto: Heinz Schwackenberg

30 Spieltage haben die Clubs in den beiden A-Ligen Zeit, sich für die finale Auswertung der Ta­belle zu positionieren – nach 29 Anläufen gibt es allerdings noch Klärungsbedarf. Während die beiden Meister und Aufsteiger längst den ersten Party-Kater hinter sich haben, sind die letzten Stellen im Abstiegskampf noch vakant. Ein klassisches Finale haben sich in der Staffel 1 die Teams von BW Greven und der kellerkampferprobten Eintracht aus Münster erarbeitet. Einen Spieltag vor dem Kehraus liegen die Blau­-Weißen (26 Punkte) vermeintlich deutlich vor der Eintracht (23), bekommen aber zum Saison-Showdown noch einmal hautnahen Kontakt mit den Kollegen vom Pleistermühlenweg. Am Sonntag kann der Vorletzte mit einem Sieg in Greven ­alle Uhren wieder auf null stellen. Die letzte Entscheidung dieser Spielzeit würde im Falle eines Eintracht-Sieges um sechs Tage verschoben: Gehen beide Teams punktgleich aus der Runde, steht ein Entscheidungsspiel am 1. Juni (Samstag) an, ein passender Spielort wird zeitnah von Staffelleiter Helmut Thihatmar präsentiert.

Für die Kollegen aus der Parallelstaffel wird es sogar noch etwas konkreter: Sollte die Zweitvertretung des TuS Hiltrup (26) bei ihrem flotten Rettungsmarsch doch noch einmal ins Stolpern ­geraten und die Mitbewerber von GW Albersloh (24) noch einmal ins Geschehen bringen, würde die Entscheidung bereits am 28. Mai (Dienstag) auf neu­tralem Platz im Drensteinfurter Erlfeld fallen.

Meiste Würfel gefallen

Der Klassenerhalt der SG Wattenscheid 09 in der Regionalliga hat für Sicherheit gesorgt, der Abstieg der SF Lotte aus der 3. Liga hat keine Bedeutung für die Aufstiegsregelungen in den westfälischen Klasse.

Klar ist nun, dass nur zwei Oberligisten runtermüssen (für den 1. FC Gievenbeck kommt das zu spät), dass zwei von vier Landes­liga-Vizes über die Relega tion aufrücken (Westfalia Kinderhaus und der SC Münster 08 sind noch im Rennen) und dass einer von zwölf Zweiten aus der Bezirksliga hoch darf. Einzig wenn dem Wuppertaler SV die Lizenz für die Regional­liga verweigert wird und so der 1. FC Kaan-Marienborn drinbleibt, würden je eine weitere Mannschaft in die Ober-, Westfalen- und Landesliga aufsteigen. Doch das ist aktuell nicht zu erwarten.

Aufatmen auch im Kreis Münster: Weil der TuS Freckenhorst und BW Aasee sich am Sonntag in der Bezirksliga retteten, bleiben beide Tabellen-14. in den A-Ligen drin.Nur falls sich der TuS Germania Horstmar aus der Bezirksliga zurückzieht (danach sieht es derzeit aus) und dann noch die sportlich abgestiegene SG Telgte der Profiteur ist, würden alle drei Vizemeister der B-Ligen (auch die zweite Mannschaft des VfL Wolbeck ist hier betroffen) aufsteigen. Das ist aber noch spekulativ. Aus den C-Ligen rücken insgesamt sechs Mannschaften nach oben, in beschriebener Variante mit Telgtes Rettung wären es sogar sieben.

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