Fußball: Oberliga Westfalen
Munterer Saisonabschluss: Sieben Tore zwischen RW Ahlen und TuS Ennepetal

Ahlen -

Es ging um nichts mehr. Entsprechend locker ließen es RW Ahlen und der TuS Ennepetal im letzten Spiel der Saison angehen. Das mündete in sieben Tore. Eines davon war ein besonderes.

Sonntag, 26.05.2019, 16:54 Uhr aktualisiert: 31.05.2019, 14:06 Uhr
Alt und Jung vereint: Mehmet Kara und Cihan Yilmaz (Mitte) beglückwünschen Sebastian Mai. Während die beiden Routiniers den Verein in diesem Sommer verlassen, ist Mai eine der Kräfte für die Zukunft.
Alt und Jung vereint: Mehmet Kara und Cihan Yilmaz (Mitte) beglückwünschen Sebastian Mai. Während die beiden Routiniers den Verein in diesem Sommer verlassen, ist Mai eine der Kräfte für die Zukunft. Foto: Marc Kreisel

Sie wollten ein Endspiel gegen den Abstieg vermeiden – was vorzeitig gelang. Sie wollten ein Endspiel um den für den Westfalenpokal berechtigenden achten Tabellenplatz – was nicht gelang. Da die Konkurrenz nicht mitspielte und Westfalia Herne bereits tags zuvor gegen die U21 des SC Paderborn gewann, war Platz acht unerreichbar, ging es für RW Ahlen gegen den TuS Ennepetal um nichts mehr.

Nun ja, um fast nichts – außer, sich – wie im Vorfeld vorgenommen – vernünftig vom Publikum zu verabschieden. Das wiederum gelang dem Oberligisten, der mit 5:2 gewann.

Fußball-Oberliga: Rot-Weiß Ahlen - TuS Ennepetal

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Elf sagen Adieu

Bevor es losging, verabschiedete der Verein aber eine ganze Elf. Angefangen bei U19-Coach Marcel Stöppel, der künftig die U16-Junioren des MSV Duisburg trainieren wird. Adios sagten Torwart Tim Oberwahrenbrock , der zum frisch gebackenen Regionalliga-Aufsteiger TuS Haltern wechselt, sowie Peter Rios, André Witt und Marco Fiore, die sich beruflich neu orientieren. Außerdem verlassen Philipp Grodowski, Justin Perschmann (beide zu Eintracht Heessen), Sebastian Mützel , Martin Fuhsy, Lukas Scholdei, Mehmet Kara und Cihan Yilmaz (alle Ziel unbekannt) den Verein.

Die, die von ihnen auf dem Rasen standen, legten sich in ihrem Abschlussmatch noch mal ins Zeug, wobei beiden Teams die allerletzte Gewissenhaftigkeit bei ihrem Tun abging. Wem war es zu verdenken?

Munteres Hin und Her

Den besseren Start erwischten die Gäste, die nach gerade mal fünf Minuten in Führung gingen. Ahlens Hintermannschaft war überrumpelt, Tim Dosedal zog ab, doch Oberwahrenbrock wehrte die Kugel zunächst noch ab, den Abpraller aber schob Dylan Oberlies zum 0:1 (5.) ein. Eine Viertelstunde später glichen die Hausherren nach feinem Zuspiel von Mehmet Kara durch Sebastian Mai zum 1:1 (20.) aus, der sich gegen Linus Frölich durchgesetzt hatte.

Es ging weiter einigermaßen munter hin und her und kurz vor der Pause brachte Enes Güney die Ahlener nach Hereingabe von Sebastian Mützel mit 2:1 (40.) in Front.

Abschiedsgeschenk für Yilmaz

Zur Pause kam Martin Fuhsy für Enes Güney und er verabschiedete sich nach Vorlage von Timon Schmitz mit dem 3:1 (54.). Fuhsy war es auch, der per leicht abgefälschtem Ball auf 4:1 (67.) erhöhte. Kurz zuvor belohnte Trainer Christian Britscho den dritten Torwart René Grabowski für dessen Loyalität und Fleiß und verschaffte ihm einen Einsatz.

Besonderen Jubel gab es obendrein für das 5:1 (78.). Das erzielte Cihan Yilmaz in seinem 500. Pflichtspiel im Seniorenbereich. Das Abschiedsgeschenk des Leitwolfs war das 54. Tor im 128. Einsatz für die Ahlener. Am gelungenen Saisonabschluss änderte auch das 5:2 (83.) durch Abdullah El Youbari nichts mehr. Drei Minuten zu früh beendete Schiedsrichter Tim Zahnhausen die Partie.

Britscho möchte an Heimbilanz arbeiten

„Hochachtung vor meiner Mannschaft. Zwischenzeitlich sind wir in dieser Saison mit dem Abstiegsgespenst in Verhandlung getreten. Aber wie wir das gemeistert haben, war beachtlich. Das Team ist charakterlich einwandfrei“, befand Trainer Christian Britscho. Er wisse um die dürftige Ausbeute auf eigenem Platz.

„Ich kann nicht versprechen, dass die Heimbilanz besser wird. Aber ich kann versprechen, dass wir alles in der Vorbereitung dafür tun werden, dass sie besser wird“, so Britscho. Am Dienstag, 2. Juli, wird er um 18.30 Uhr das Training wieder aufnehmen – dann mit einer stark veränderten Belegschaft. Für einen Teil des bisherigen Personals geht es am Montag auf eine fünftägige Abschlussfahrt nach Mallorca.

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