Fußball: Westfalenliga
Hiltrup kassiert sieben Tore auf einen Streich in Vreden

Münster -

Das war mal gar nichts. Der TuS Hiltrup hat das Saisonfinale mächtig in den Sand gesetzt und bei der SpVgg Vreden mit 1:7 verloren. Ursächlich dafür war vor allem das Roulette bei der Mannschaftsaufstellung. Viele spielten auf ungewohnten Positionen.

Sonntag, 26.05.2019, 18:36 Uhr aktualisiert: 27.05.2019, 10:56 Uhr
Erzielte immerhin den Ehrentreffer für den TuS Hiltrup: Manuel Beyer traf zum zwischenzeitlichen 1:4 gegen SpVg. Vreden.
Erzielte immerhin den Ehrentreffer für den TuS Hiltrup: Manuel Beyer traf zum zwischenzeitlichen 1:4 gegen SpVg. Vreden. Foto: fotoideen.com

Den Saisonabschluss hätte sich Westfalenligist TuS Hiltrup gerne versüßt, so bleibt ein bitterer Nachgeschmack: Sechs Gegentore kassierte der TuS bei der SpVgg Vreden in der ersten Halbzeit – der siebte Streich folgte in der Schlussminute. Dazwischen lag nur der (bedeutungslose) Treffer von Manuel Beyer (42.): Mit 1:7 ging der TuS beim Tabellenelften unter.

Natürlich hatte die höchste Saison-Niederlage Gründe. TuS-Trainer Carsten Winkler nahm einen Teil davon auf seine Kappe, der andere war auch im Vredener Glück zu suchen. „Jeder Schuss ein Treffer“, sagte der scheidende Coach zum Geschehen im ersten Durchgang. Andererseits nutzten Trainer und Mannschaftsrat den Saisonkehraus, um die angestammten Positionen einmal kräftig durchzumischen. Das Experiment: „Jeder konnte mal auf der Position spielen, auf die er zuvor vielleicht mal geschimpft hatte.“ Der Schuss ging völlig daneben. „Das nehme ich natürlich auf mich“, sagte Winkler, der in seiner Laufbahn sechs Gegentore in einer Spielhälfte noch nie kassiert hatte. Nicolas Ostenkötter (6., 44.), Niklas Hilgemann (14.), Carlo Korthals (27.) und Cihan Bolat (35., 43., 90.) waren erfolgreich.

„Da hat diesmal nichts geklappt“, so Winkler. Auch nicht, als Vreden nach einer Roten Karte gegen Niklas Niehuis in Unterzahl geriet (53.). Das Kräfteverhältnis wurde zwar etwas ausgeglichener, schlug aber nicht zugunsten der Hiltruper aus.

Der Coach wollte auch erst gar nichts kleinreden. Diese hohe Schlappe „bleibt aber nicht wirklich in Erinnerung, obwohl das Resultat natürlich sehr bitter ist“, betonte der 40-Jährige. „Die Luft war raus, das konnte man sehen.“ Seinen Spielern machte Winkler keinen Vorwurf. „Für mich ist das Ergebnis zu erklären.“

Erschwerend kam hinzu, dass mit Martin Lambert ein erkrankter und Tim Bothen ein verletzter Spieler auf der Bank saß – sonst keiner. Personelle Korrekturen waren folglich nicht möglich. TuS: D. Wiethölter – J. Wiethölter, Mersmann, Blesz, Fromme – Kleine-Wilke, Gockel – Lauretta, Beyer, Finkelmann – Rottstegge

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