Fußball: Kreispokal-Endspiele
Gievenbeck und Wacker-Frauen sind in Roxel heiß auf die Trophäe

Münster -

Für den 1. FC Gievenbeck ist das Kreispokal-Finale gegen den SV Herbern eine gute Gelegenheit, den Oberliga-Abstiegsschmerz zu vergessen. Für die Frauen von Wacker Mecklenbeck wiederum ist das Endspiel die Chance, Trainer André Frankrone mit einem Titel zu verabschieden.

Mittwoch, 29.05.2019, 15:28 Uhr aktualisiert: 29.05.2019, 19:00 Uhr
André Frankrone
André Frankrone Foto: Johannes Oetz

Die Mannschaft des 1. FC Gievenbeck macht ihr eigenes Ding – zumindest abseits des Platzes: Am Donnerstag steigt ein Teamabend, soviel verrät Trainer Benjamin Heeke . „Da ist mit dem Wirt der Vereinskneipe irgendwas ausgemacht, mehr weiß ich nicht.“ Tags darauf ist Treffen für die Abschlussfahrt an der Sentruper Höhe. Ziel unbekannt – zumindest beim Trainer. „Ich habe wirklich keine Ahnung. Das ist nicht meine Angelegenheit. Das ist bei der Mannschaft in guten Händen.“ Die wiederum ist bei ihrem Trainer in besten Händen, wenn es auf den Platz geht. „Das ist dann meine Sache.“

Am Donnerstag in der laufenden Spielzeit sogar schon zum 44. Mal. „So viele Pflichtspiele hatte in dieser Saison wohl nur Eintracht Frankfurt“, vermutet Heeke, vor dem Kreispokal-Finale gegen den SV Herbern um 16 Uhr auf der Bezirkssportanlage in Roxel.

Einen krönenden Abschluss wird es für den Oberliga-Absteiger dann wohl nicht mehr geben, einen versöhnlichen aber allemal. „Natürlich wollen wir das Ganze mit einem Sieg beenden“, so Heeke, der die beste Formation auf den Platz schicken will – aus den „14 bis 15 Spielern“, die aktuell zur Verfügung stehen. In jedem Fall verspricht Heeke eine hochmotivierte Mannschaft, die gegen den ambitionierten Landesligisten aus Herbern noch mal alles investieren will. Seinen Ausstand gibt nach acht Jahren beim FC Gievenbeck auch Felix Krasenbrink. Der 27-Jährige wechselt zur neuen Spielzeit zum Bezirksligisten SC Greven 09.

Bereits vor den Herren sind die Damen am Ball – die Bezeichnung „Vorspiel“ wird dem Finale zwischen Wacker Mecklenbeck und dem BSV Ostbevern allerdings nicht gerecht. Um 14 Uhr geht es für beide Teams um einen späten Saisonhöhepunkt. Das wird schon daran deutlich, dass sich der scheidende Wacker-Trainer André Frankrone alle obligatorischen Zeremonien für diesen Tag verbeten hat, „weil es um das Spiel geht und wir gewinnen wollen“. Im Verlauf der Westfalenliga-Spielzeit siegte Wacker in Ostbevern 3:1, auf eigenem Platz gab es ein 0:0. Im dritten Spiel soll jetzt der zweite Sieg her.

Die Mannschaft würde ihren Trainer nach acht Jahren in Mecklenbeck nur zu gerne mit einem Pokalerfolg verabschieden.

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