Fußball: Kreispokal Tecklenburg der Männer
3:2 gegen TuS Recke: ISV zittert sich zum Cup-Sieg

Tecklenburger Land -

Als Schiedsrichter Markus Echelmeyer in der 96. Minute abpfiff, kannte die Freude bei der Ibbenbürener SV keine grenzen mehr. Nach einer starken ersten Halbzeit und einer 3:0-Führung zitterten sie sich zum 3:2-Sieg und damit zum Triumph im Kreispokal.

Donnerstag, 30.05.2019, 00:00 Uhr
Die Ibbenbürener sV sicherte sich durch einen 3:2-Erfolg über TuS Recke den Kreispokal 2019.
Die Ibbenbürener sV sicherte sich durch einen 3:2-Erfolg über TuS Recke den Kreispokal 2019. Foto: Alfred Stegemann

Der Sieg ist unter dem Strich verdient, dennoch musste die Ibbenbürener SV bis zur 96. Minute zittern, ehe der Triumph im Kreispokal endgültig feststand. Mit 3:2 (3:0) setzte sich die ISV am Donnerstag im Finale in Lengerich gegen Liga-Konkurrent TuS Recke durch. Dabei sahen die über 800 Zuschauer zwei völlig verschiedene Halbzeiten. Zur Pause lagen die Ibbenbürener mit 3:0 vorn und kamen auch gut in Durchgang zwei. Mit dem 1:3 kippte die Partie. Nun spielte nur noch der TuS und war in der Schlussphase drauf und dran, den Ausgleich zu markieren. Mehrfach stand der ISV das Glück zur Seite.

„Das war von uns eine katastrophale erste Halbzeit“, fasste Reckes Coach Marc Wiethölter passen zusammen. „In der Pause haben wir umgestellt, nach dem Seitenwechsel haben wir erheblich besser gespielt. Und wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, hätte sie noch ein bisschen länger gedauert.“

Überhaupt nicht einverstanden war er mit der Schiedsrichterleistung. „Zweieinhalb klare Strafstöße“ hätten seiner Mannschaft zugesprochen werden müssen, meinte er. Dem wollte auch ISV-Co-Trainer-Philipp Hölscher nicht widersprechen. „Da haben wir Glück gehabt“, äußert er. „Auch in der Schlussphase mussten wir einige Male durchpusten. Das waren sehr lange 20 Minuten. Insgesamt aber geht das Ergebnis in Ordnung. Nun können wir feiern.“

Die ISV war sofort drin im Spiel und ging schon in der vierten Minute durch Stefan Brink nach mustergültiger Vorarbeit von Gerrit Oberhaus und Steffen Büchter in Führung. Nach einer guten halben Stunde tankte sich Büchter erneut auf der linken Seite durch, bediente David Lindemann, der mit dem 2:0 abschloss. Als kurz vor der Pause Maurice Bischoff auf 3:0 erhöhte, die Ibbenbürener auch gut aus der Halbzeit kamen und gleich die erste Chance durch Steffen Büchter verzeichneten, gab keiner mehr einen Pfifferling auf den TuS.

Doch weit gefehlt. Als Dennis Sriskandarajah nach einer knappen Stunde aus kurzer Distanz auf 1:3 verkürzte, entwickelte sich ein ganz anderes Spiel. Hatte die ISV bis dahin wegen ihrer körperlichen Unterlegenheit in der Defensive gegen die wuchtigen Recker Angriffs-Cracks sehr hoch gestanden, drückten die die Ibbenbürener nun mit voller Wucht weiter zurück. Und schon hatte Recke ein klares Übergewicht. Per Fallrückzieher traf Sriskandarajah in der 64. Minute zum 2:3. Fortan ging es nur noch in eine Richtung. Es folgten zwei sehr strittige Szenen (Foul und Handspiel) im ISV-Strafraum. Hier hätte Schiedsrichter Markus Echelmeyer durchaus auf den Strafstoßpunkt zeigen können. Dann traf Dominik Pieper per Freistoß nur die Latte (80.). Wenig später parierte Keeper Bjarne Hallmann sensationell gegen einen Kopfball von Heeke. Dann klärte Kevin Hagemann einen erneuten Kopfball von Heeke auf der Linie. Der Ausgleich lag in der Luft, aber er fiel nicht. So konnte sie beginnen, die Jubelarie der ISV.

TuS Recke: J. Sriskanda­rajah - Bruns (56. Brönstrup), Hatke, Stermann, T. Klostermann - Pieper, Büchter (76. Feldmann) - Eßlage (61. Strotmann) , Klostermann, D. Sriskandarajah - Heeke.

Ibbenbürener SV: Hallmann - C. Büchter, G. Oberhaus, L. Oberhaus, Bosse - Ma. Bischoff, Lindemann (69. Hagemann), Krüer (63. Pollok) , Börgel, St. Büchter - Brink (90. Mi. Bischoff).

Tore: 0:1 Brink (4.), 0:2 Lindemann (34.), 0:3 Ma. Bischoff (42.), 1:3, 2:3 D. Sriskandarajah (57., 64.).

Schiedsrichter : M. Echelmeyer (Hörstel).

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