Fußball: Kleinfeldturnier
Schmissige Ouvertüre – Fuchs-Cup-Legenden unter sich

Herbern -

Was machen eigentlich Altkreis-Legenden wie Bernd Löcke, Ralf Bülskämper, Michael Jung, Tino Grote, Oliver Marin und Co.? Na, zeigen, dass sie von ihrem einstigen Können nichts eingebüßt haben! Am 20. Juli in Herbern – aus gegebenem Anlass.

Donnerstag, 06.06.2019, 18:58 Uhr aktualisiert: 06.06.2019, 19:00 Uhr
Traf insgesamt 16 Mal beim Fuchs-Cup, häufiger als jeder andere: Ex-Davare Oliver Marin (l.).
Traf insgesamt 16 Mal beim Fuchs-Cup, häufiger als jeder andere: Ex-Davare Oliver Marin (l.). Foto: rau

Träten Bernd Löcke und Ralf Bülskämper im 100-Meter-Lauf gegen die aktuellen Dauersprinter des SV Herbern an, würden sie mit einiger Sicherheit den Kürzeren ziehen. Ginge es aber in einem solchen Duell um Ballfertigkeit und möglichst lässiges Passspiel, sähe die Sache schon wieder anders aus. Daher sind die beiden Strategen – neben vielen weiteren Spielern, die das Fuchs-Cup-Geschehen seit 2001 geprägt haben – besser beim Kleinfeldturnier aufgehoben, das dem SVH-Vorbereitungsturnier am 20. Juli (Samstag) vorgeschaltet ist.

Resonanz riesig

Initiator Hubert Fuchs hatte ursprünglich an ein Einlagespiel der Turnierlegenden gedacht. Aber? „Die Resonanz war so überwältigend, dass wir uns entschieden haben, das Ganze auszuweiten.“ So viele Zusagen der Ehemaligen habe er bekommen, dass aus zwei Teams vier wurden – und aus einer Partie sechs (jeder gegen jeden). GW Nottuln und der 1. FC Gievenbeck bilden ebenso eine Mannschaft wie Davensberg und Westfalia Kinderhaus, der TuS Hiltrup und der VfL Wolbeck sowie Münster 08 und Herbern.

Die Fans bekommen also Edeltechniker wie den früheren Gievenbecker Michael Fromme zu sehen, Präzisionsschützen wie den Ex-Davaren Tino Grote , unnachahmliche Vollstrecker wie Michael Jung (Gastspieler bei Herbern/08) oder, siehe oben, begnadete Mittelfeldlenker wie Löcke (SVH) und Bülskämper (kickte viele Jahre für Union Lüdinghausen, aber eben auch drei am Rinkeroder Weg).

Der Wettbewerb beginnt um 16 und endet um 19 Uhr, anschließend werden das Siegerteam, der erfolgreichste Trainer in 18 Jahren Fuchs-Cup (Rainer Leifken) und der beste Torschütze (Oliver Marin) ausgezeichnet. Zudem wählen die Anwesenden den besten Turnierspieler aller Zeiten.

„Finaler Fuchs-Cup der Champions“

Dass der Fuchs-Cup 2019 den Zusatz „der Champions“ trägt, macht Sinn. Bei der finalen Veranstaltung – das Projekt am Standort Herbern war von Beginn an auf drei Jahre angelegt – nehmen fast nur Teams teil, die den prestigeträchtigen Wettbewerb zwischen 2001 und 2018 gewonnen haben. Da darf Davensberg nicht fehlen. Zwar sind die Davaren einziger A-Ligist im top-besetzten Feld. Als Dritter der abgelaufenen Saison, der überdies einen gepflegten Ball zu spielen versteht, sei der Sieger von 2002 und 2003 indes nicht von vornherein chancenlos, glaubt Turnierinitiator Hubert Fuchs. Die Davaren messen sich in Gruppe 2 mit Gastgeber Herbern, Westfalia Kinderhaus (beide Landesliga) und Bezirksliga-Vizemeister FC Nordkirchen. In Gruppe 1 treffen Westfalenligist TuS Hiltrup, Titelverteidiger Münster 08, der VfL Senden (beide Landesliga) und Bezirksligist SC Greven 09 aufeinander. Gespielt wird vom 21. bis zum 28. Juli an der Werner Straße.

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