Fußball: Markus Hermanns neuer Betreuer in Lotte
Von den Sportfreunden zu den Sportfreunden

Lotte -

Von den Sportfreunden zu den Sportfreunden: Markus Hermann, Vorstandsmitglied bei SF Gellendorf, wechselte von der Kreisliga B um sechs Ligen nach oben und übernahm am 1. Juli beim Fußball-Regionalligisten SF Lotte das Amt des Mannschaftsbetreuers.

Freitag, 05.07.2019, 17:48 Uhr aktualisiert: 05.07.2019, 17:50 Uhr
Markus Hermanns von den Sportfreunden Gellendorf in Rheine ist ab sofort neuer Betreuer der Sportfreunde Lotte.
Markus Hermanns von den Sportfreunden Gellendorf in Rheine ist ab sofort neuer Betreuer der Sportfreunde Lotte. Foto: Sven Rapreger

Er tritt die Nachfolge von Jörn Burbrink an und unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Damit ist eine Baustelle am Autobahnkreuz abgearbeitet. Viele andere gibt es noch. Der Kader ist noch lange nicht komplett, trotz der Neuzugänge am Freitag. Auch wird noch ein Torwart-Trainer gesucht. „Den brauchen wir“, erklärt Chefcoach Ismail Atalan . „Wir sind in guten Gesprächen.“ Auch im administrativen Bereich könnten sich noch Veränderungen ergeben. Das dürfte sich aber noch ein wenig hinziehen.

Beim neuen Betreuer ging hingegen alles ganz schnell: Nachdem der Sportliche Leiter Manfred Wilke telefonisch die Bereitschaft Hermanns abgefragt hatte, benötigte der nur vier Tage. Der Gellendorfer wurde bei seinem Chef vorstellig und fragte nach, ob er am nächsten Tag kündigen könne. Der Chef einer Spedition für Versorgungstechnik konnte den Traum vom Sprung in den Profifußball nachvollziehen und stellte dem Kraftfahrer jederzeit die Rückkehr in den alten Job in Aussicht.

Von einem Tag auf den anderen ist Markus Hermann als Betreuer der Lotter Regionalligamannschaft nun für alle Dinge verantwortlich, die üblicherweise vom technischen Stab erledigt werden. Heißt: Als „Vorhut“ reist er bei Auswärtsspielen früher an, bereitet das Material (Trikots, Hosen, Stutzen, Schuhe) vor, entscheidet, in welcher Trikotfarbe gespielt oder eben nicht gespielt werden kann, sorgt für Getränke und kümmert sich um die Logistik im weiteren Sinne.

Bei einem Zeitaufwand von 40 bis 50 Wochenstunden muss Markus Hermann seinen Job als F1-Juniorentrainer bei seinem Heimatclub an den Nagel hängen. Als Sportlicher Leiter will er aber bei den Sportfreunden weitermachen – jedenfalls bei denen in Gellendorf.

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