Fußball: SC Füchtorf
Frank Busch schaltet einige Gänge runter

Telgte -

Frank Busch übernimmt beim A-Kreisligisten SC Füchtorf die Posten des Co- und Torwarttrainers. Das ist angesichts der sportlichen Vita des Telgters kein Karrieresprung. Aber: Es ist jetzt genau das Richtige, sagt der 55-Jährige.

Freitag, 12.07.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 14.07.2019, 22:36 Uhr
Den Bezirksligisten Westfalia Kinderhaus coachte Frank Busch drei Jahre lang. 2016 gewann der Telgter mit den Münsteranern den Kreispokal. Zuletzt war er als Sportlicher Leiter beim TuS Hiltrup tätig.
Den Bezirksligisten Westfalia Kinderhaus coachte Frank Busch drei Jahre lang. 2016 gewann der Telgter mit den Münsteranern den Kreispokal. Zuletzt war er als Sportlicher Leiter beim TuS Hiltrup tätig. Foto: Johannes Oetz

Drei Jahre trainierte Frank Busch den Fußball-Bezirksligisten Westfalia Kinderhaus , holte mit den Münsteranern 2016 den Kreispokal. Dann war er zuletzt knapp zwei Jahre beim Westfalenligisten TuS Hiltrup als Sportlicher Leiter tätig. Und nun? Ab sofort ist er Co- und Torwarttrainer beim SC Füchtorf, beim Aufsteiger in die Kreisliga A. Nicht gerade ein Karrieresprung. Aber: „Das ist genau das, was ich jetzt wollte“, betont der 55-Jährige. Er wollte einige Gänge rausnehmen, aber nicht gleich rechts ranfahren und anhalten.

„Der Job in Hiltrup war sehr zeitintensiv, einen so hohen Aufwand wollte ich nicht mehr leisten“, erklärt der kaufmännische Angestellte bei Beresa in Münster. „Es gab sogar die Überlegung, mal ein Jahr gar nichts zu machen.“ Die war vom Tisch, als sich die Füchtorfer bei ihm meldeten. „Dort gab es eine Vakanz auf dem Co-und Torwarttrainer-Posten“, sagt Busch, dessen Bruder Gerd die zweite Mannschaft des SC Füchtorf in der Kreisliga C coacht.

Ich wollte wieder auf dem Platz stehen.

Frank Busch

„Nach der Zeit als Sportlicher Leiter wollte ich wieder auf dem Platz stehen“, sagt Frank Busch. Er hörte sich die Füchtorfer Vorstellungen an, fuhr hin und nahm die Aufgaben neben Chefcoach Friddy Hofene an. „Der Verein hat mich schon immer gereizt“, versichert Busch. „Da gibt es kein Theater, keine Skandale. Die Anlage ist toll. Und mein Bruder Gerd hat gesagt, da kann ich nichts verkehrt machen.“

Torwart in der Oberliga

Der neue Assistent bringt viel Erfahrung mit. In seiner aktiven Karriere war er Stammkeeper beim Rheydter SV in Mönchengladbach in der Amateur-Oberliga, damals die dritthöchste deutsche Spielklasse. In den 90er-Jahren coachte er den BSV Ostbevern in der Kreisliga A, später in der Landesliga die Ahlener SG und Grün-Weiß Gelmer. Mit dem SC Nienberge und dem TSV Handorf stieg Busch jeweils in die Bezirksliga auf.

Das Ziel kann nur Klassenerhalt heißen.

Frank Busch

„Ich freue mich auf die Aufgabe in Füchtorf, so ganz ohne Druck“, sagt der Telgter. Mit dem Druck ist das allerdings so eine Sache: „Die Saison wird schwer. Ich halte die Kreisliga A1 in diesem Jahr für bärenstark. Das Ziel kann nur Klassenerhalt heißen“, meint Busch. Mindestens einmal pro Woche, vielleicht auch zwei Mal, unterstützt er Füchtorfs Trainer Hofene auf dem Übungsplatz. „Wie oft ich sonntags bei den Spielen dabei bin, weiß ich noch nicht.“ Wer Frank Busch kennt, kann sich vorstellen: Das wird nicht selten sein.

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