Fußball: Westfalenligist spielt bei TSG Dülmen 1:1
Vieles neu bei GW Nottuln

Nottuln -

Aller Anfang ist schwer. Neu-Westfalenligist GW Nottuln kam am Samstag in einem Testspiel beim Fußball-Bezirksligisten TSG Dülmen nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus.

Sonntag, 14.07.2019, 17:36 Uhr aktualisiert: 14.07.2019, 18:00 Uhr
Neues Tempo auf der Außenbahn: Der aus Roxel gekommene Dickens Toka (r.) hängt hier seinen Gegenspielern Florian Schwarz ab.
Neues Tempo auf der Außenbahn: Der aus Roxel gekommene Dickens Toka (r.) hängt hier seinen Gegenspielern Florian Schwarz ab. Foto: Oetz

„Das Ergebnis ist heute völlig nebensächlich. Mir wäre es auch egal gewesen, wenn wir verloren hätten“, erklärte Nottulns neuer Trainer Jens Niehues nach dem Abpfiff.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, denn schon nach 60 Sekunden zappelte der Ball im Nottulner Gehäuse. Nach einem TSG-Eckball köpfte Philip Benterbusch zur Führung ein. Dem Treffer war allerdings ein klares Foulspiel vorausgegangen, das das Schiedsrichter-Gespann übersehen hatte.

GW Nottuln testet bei der TSG Dülmen

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  • GW Nottuln testet bei der TSG Dülmen Foto: Johannes Oetz
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„Mein Gegenspieler hat mich in dieser Szene von hinten geschubst, sodass ich nicht mehr zum Kopfball hochsteigen konnte“, erklärte Daniel Feldkamp , der einer von vier Neuzugängen in der Startaufstellung war. Neben ihm durften auch Dickens Toka, Lars Ivanusic und Jan Ahrens von Beginn an ran.

In der Folge übernahm der mit einer Dreierkette agierende Westfalenligist das Kommando auf dem Platz. Immer wieder suchte er die Lücke im Dülmener Abwehrbollwerk, doch er fand sie nicht. Zwei schöne Ivanusic-Freistöße verfehlten das Ziel nur knapp. Auf der Gegenseite fehlten bei einem Fernschuss von Gioel Aresu nur wenige Zentimeter zum TSG-Glück. „Bis auf den Eckball und den Distanzschuss haben wir hinten sehr gut gestanden. Dülmen konnte nur lange Bälle spielen“, sagte Niehues, der mit dem Abwehrverhalten seiner Spieler schon sehr zufrieden war.

Nach vorne fehlte allerdings noch die Durchschlagskraft. Kurz vor der Pause wurde zunächst Jan Ahrens in aussichtsreicher Position noch abgedrängt. Wenig später setzte sich Dickens Toka auf der linken Außenbahn herrlich durch und legte das Leder zurück in den Strafraum. Erneut war es Ivanusic – neben Christian Warnat auffälligster Grün-Weißer in den ersten 45 Minuten – der etwas zu hoch zielte. Das hätte der Ausgleich sein müssen!

Nach dem Seitenwechsel mischte Niehues durch. Lediglich Feldkamp und Malte Wilmsen durften auf dem Kunstrasen bleiben. Die vielen Wechsel – das kennt man – trugen nicht dazu bei, dass das Nottulner Spiel besser wurde. Doch darum geht es dem neuen Coach in dieser Phase der Vorbereitung auch nicht. Die Stichworte heißen momentan Belastungssteuerung und Kennenlernen. Einem Nottulner gelang es jedoch, sich etwas in den Vordergrund zu spielen: Adenis Krasniqi. Nach 50 Minuten prüfte er TSG-Torhüter Aziz Retzep mit einem klasse Kopfball. Einige Minuten später zeigte Retzep nach einem Adenis-Schuss eine sensationelle Parade: Den Schuss von Nottulns Nummer 9 aus kurzer Distanz faustete er über die Latte. Drei Minuten vor dem Abpfiff traf Dülmens Mario Espeter dann noch zum 1:1 ins eigene Tor – hinter ihm hatte der einschussbereite Krasniqi gelauert.

„Das erste Spiel ist immer schwierig. Die Jungs haben außerdem gestern noch eine richtig harte Trainingseinheit gehabt. Wichtig war mir zunächst einmal, dass die Spieler verstehen, wie wir verteidigen wollen. Unser Anlaufverhalten und wie wir dann weiter nach vorne spielen, kommt erst später. Wir brauchen noch einige Zeit“, erklärte Niehues.

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