Fußball: Eintracht-Pokal in Ahaus
GW Nottuln mit Remis und Sieg

Nottuln -

Fußball-Westfalenligist GW Nottuln kam beim Eintracht-Pokal in Ahaus in den ersten beiden Spielen zu einem 2:2-Remis gegen den SuS Stadtlohn und einem 2:0-Sieg gegen den Turnierausrichter.

Sonntag, 21.07.2019, 18:10 Uhr
Jens Böckmann (l.) traf gegen Stadtlohn zum zwischenzeitlichen 1:1.
Jens Böckmann (l.) traf gegen Stadtlohn zum zwischenzeitlichen 1:1. Foto: Sascha Keirat

Am Sonntagabend standen sich noch A-Ligist Wessum und Bezirksligist Stadtlohn gegenüber (Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest). Die Grün-Weißen haben vor dem abschließenden Gruppenspiel am Mittwoch (24. Juli) ab 20.30 Uhr gegen Wessum aber ohnehin gute Karten, ins Halbfinale einzuziehen.

GW Nottuln

SuS Stadtlohn 2:2

Mit einem 2:2 (1:1) gegen den Neu-Bezirksligisten SuS Stadtlohn startete GWN am Freitagabend in die Gruppenphase. „Die Mannschaft hatte nicht ihren besten Tag erwischt“, berichtete GWN-Trainer Jens Niehues . „Wir haben wenige Zweikämpfe gewonnen und kaum Zugriff auf das Spiel bekommen. Am Ende ist der Punkt glücklich. Eine Niederlage wäre nicht unverdient gewesen.“

Die SuS-Kicker gefielen mit einer extrem aggressiven Spielweise und pressten den Gegner sehr hoch. „In den ersten fünf Minuten waren wir überhaupt nicht präsent“, merkte der Nottulner Coach an. So musste Schlussmann Marvin Kemmann bereits nach sieben Minuten einen Foulelfmeter, Kapitän André Kreuz hatte seinen Gegenspieler zu Fall gebracht, von Spielführer Justus Jaegers parieren. Aus der anschließenden Ecke resultierte der Gegentreffer zum 0:1, den Milan Tendahl seelenruhig per Kopf am zweiten Pfosten erzielen konnte. „In dieser Situation haben wir ganz schlecht verteidigt.“ Zum Ausgleich kam der Landesliga-Meister quasi mit dem Pausenpfiff. Nach einem Ballgewinn setzte Fabian Schöne geschickt Jens Böckmann in Szene, der zum 1:1-Halbzeitstand erfolgreich war.

Nur sechs Minuten nach dem Seitenwechsel musste Kemmann ein zweites Mal den Ball aus dem Netz holen. Diesmal überlistete Jaegers den Schlussmann. „Im Zentrum war der Raum viel zu groß. Die Abstände zwischen den Ketten passte nicht“, beobachtete Niehues. In der Folgezeit besaßen die Blau-Weißen zwei, drei gute Möglichkeiten, mit dem dritten Treffer für die Entscheidung zu sorgen. Die Chancen entstanden aufgrund von Nottulner Ballverlusten in Pressingsituationen.

Auf der anderen Seite hatte nur Fabian Schöne einen vielversprechenden Torabschluss. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit gelang den Niehues-Schützlingen der glückliche Ausgleich. Nach einem Foul an Fabian Schöne verwandelte Kreuz den Strafstoß sicher zum 2:2-Endstand.

Das überraschende Remis bewertet der neue Nottulner Übungsleiter nicht über. „Wir bleiben ganz entspannt. Es ist Vorbereitung. Der eine oder andere Spieler war müde, denn schließlich haben wir in der Woche hart trainiert“, so Niehues, der dem Gegner in diesem Spiel „Landesliga-Niveau“ attestierte.

GW Nottuln –

Eintracht Ahaus 2:0

Die auf mehreren Positionen im Vergleich zur Auftaktpartie veränderte Nottulner Elf begann in ihrem zweiten Turnierspiel wesentlich galliger als noch gegen Stadtlohn. In der überlegen gestalteten Anfangsphase schoss Fabian Schöne zunächst knapp über das VfL-Tor (6.). Im Anschluss vergaben die Ahauser, die im ersten Spiel Wessum locker mit 4:0 besiegt hatten, zwei gute Einschussmöglichkeiten (8., 21.). Doch der Westfalenligist hatte alsbald alles wieder im Griff und ging in Minute 27 nach einer feinen Einzelaktion von Felix Hesker mit 1:0 in Front. In der Folge hätten Hesker (35.) und Oliver Leifken (37.) eigentlich auf 2:0 stellen müssen, doch erst 60 Sekunden vor der Pause erhöhte Leifken auf 2:0.

Nach dem Wiederanpfiff plätscherte die Partie zunächst vor sich hin. Die Nottulner verteidigten die Führung geschickt. Ahaus versuchte später, das Blatt noch einmal zu wenden und wechselte drei frische Offensivkräfte ein. Die Abwehr der Grün-Weißen stand jedoch. So hatten Hesker (68.), Gerdes (70.) und Warnat (80.) die nächsten Möglichkeiten, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Auf der Gegenseite ließ aber auch die Eintracht eine Großchance aus (82.), sodass es beim Nottulner 2:0-Sieg blieb.

GWN-Trainer Jens Niehues war nach dem Abpfiff zufrieden: „In der ersten Halbzeit haben wir es besser gemacht als noch am Freitag gegen Stadtlohn. In der zweiten Hälfte hat man aber auch gesehen, dass wir noch lernen müssen, einen solchen Vorsprung entspannter zu verteidigen. Alles in allem war es eine gute Trainingseinheit, aus der wir wieder viele Eindrücke mitnehmen.“

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