Fußball: Fuchs-Cup
VfL Senden hinten anfällig und vorne glücklos

Herbern -

Der VfL Senden hat das erste Spiel beim Vorbereitungsturnier des SV Herbern gegen die SG Bockum-Hövel mit 0:1 (0:1) verloren. Vor allem eine Sache schmeckte VfL-Co-Trainer Andreas Bopp überhaupt nicht.

Sonntag, 21.07.2019, 21:43 Uhr aktualisiert: 22.07.2019, 16:26 Uhr
Dynamischer Antritt von Rabah Abed (l.). Ein Tor gelang dem VfL-Stürmer am Sonntag indes nicht.
Dynamischer Antritt von Rabah Abed (l.). Ein Tor gelang dem VfL-Stürmer am Sonntag indes nicht. Foto: flo

Sollte Andreas Bopp , neuer Co-Trainer des Fußball-Landesligisten VfL Senden , am Sonntagabend noch mit Mallorca-Urlauber André Bertelsbeck telefoniert haben, wird er seinem Chef nur wenig Gutes vom ersten Fuchs-Cup-Auftritt der Sendener gegen die SG Bockum-Hövel berichtet haben. Nicht nur verlor der VfL das Match – verdient – mit 0:1 (0:1). Vor allem hinten war das Team aus der Stevergemeinde extrem anfällig. Hätte Schlussmann Johannes Brückner nicht zwei Mal glänzend gehalten und ein Mal der Pfosten geholfen, wäre es ein aus VfL-Sicht ziemlich unschönes Ergebnis geworden.

Wobei: Auch die Sendener ließen gute Gelegenheiten aus. Neuzugang Muhammes Batuhan Frahman hatte nach dem Wechsel mehrfach das 1:1 auf dem Fuß. Und kurz vor der Pause verhinderte SG-Schlussmann Simon Mühlbrandt, ein ehemaliger Herberner, mit einem sensationellen Reflex nach Tim Castelles Kopfball aus kürzester Distanz den Ausgleich. So blieb es bei dem einen Treffer, den Simon Schroth erzielte (26.) und Markus Maier – reichlich ungestört – vorbereitete.

Gegner schnörkellos

„Das Match hätte auch 2:3 ausgehen können“, so Bopp, dem überhaupt nicht gefiel, was er in den ersten 45 Minuten gesehen hatte: „Da hat bei uns komplett das Tempo gefehlt.“ Während die SG, in der Vorsaison noch Ligarivale, den Sendenern mit schnörkellosen Aktionen und gesunder Härte den Schneid abkaufte. „Nach der Pause haben wir es zumindest im Spiel nach vorn besser gemacht“, fand der Bertelsbeck-Vertreter.

Trotzdem droht nach den Plätzen zwei und drei in den Vorjahren diesmal das zeitige Aus. Am Dienstag, 18.15 Uhr, bekommt es Senden mit dem mutmaßlich stärksten Gruppengegner TuS Hiltrup (bezwang zum Auftakt Greven 09 mit 5:0) zu tun.

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