Fußball: Westfalenpokal
Nicht ganz die Preußen – SV Herbern zu Gast beim TuS Dornberg

Herbern -

Landesligist SV Herbern gastiert am Samstag, 17 Uhr, in Runde eins auf Verbandsebene beim klassentieferen TuS Dornberg. Ein Blau-Gelber ist rechtzeitig aus dem Heimaturlaub zurück.

Freitag, 02.08.2019, 18:36 Uhr aktualisiert: 02.08.2019, 18:40 Uhr
Der Brasilianer Whitson (2.v.l.), einer der Helden von Roxel, ist zurück aus dem Heimaturlaub.
Der Brasilianer Whitson (2.v.l.), einer der Helden von Roxel, ist zurück aus dem Heimaturlaub. Foto: flo

Als es den Fußballkreis Lüdinghausen noch gab, war der SV Herbern Stammgast im Westfalenpokal . Der 11. August 2009 kommt einem in dem Sinn, damals unterlagen Björn Christ, Bernd Löcke und Co. dem großen SC Preußen Münster vor stattlicher Kulisse mit 0:3 (0:0). Coach der Adlerträger war ein gewisser Roger Schmidt , eingewechselt nach 63 Minuten wurde, wie ein Blick ins WN-Archiv verrät, ein junger Mittelfeldmann namens Marvin Bakalorz. Lang ist’s her. Zuletzt gastierte vor fünf Jahren der damalige Oberligist SuS Stadtlohn an der Werner Straße. Wieder wehrte sich der SVH nach Kräften, zog aber mit 1:4 (1:3) den Kürzeren.

Mit dem Wechsel in den deutlich stärkeren Kreis Münster schien dieser Wettbewerb für den hiesigen Landesligisten unerreichbar – bis zu jenem Coup an Christi Himmelfahrt, als die Elf von Holger Möllers in Roxel den hochfavorisierten FC Gievenbeck im Endspiel auf Kreisebene mit 2:0 (1:0) bezwang. Nun also das nächste Kapitel im Verbandspokal, am Samstag, 17 Uhr, gastiert der hiesige Landesligist beim TuS Dornberg.

Die Bielefelder seien wohl im Angriff ganz gut besetzt, viel mehr hat Möllers über den Bezirksligisten nicht in Erfahrung bringen können. Auf das eigene Team warte „der erste Härtetest nach vier intensiven Vorbereitungswochen“. Luis Krampe, Fabian Vogt sowie Patrick Sobbe sind angeschlagen und bleiben wohl daheim. Dafür ist Whitson, einer der Helden von Roxel, zurück aus Brasilien. Auf die Preußen kann Herbern übrigens erst im Viertelfinale treffen . . .

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