Fußball: Westfalenpokal
GW Nottuln beim 9:1 kaum zu bremsen

Nottuln -

Westfalenligist GW Nottuln löste die Aufgabe beim A-Ligisten DJK Eintracht Coesfeld-VBRS sehr serös: Mit 9:1 setzten sich die Grün-Weißen durch und zogen in die zweite Runde des Westfalenpokals ein.

Sonntag, 04.08.2019, 19:32 Uhr aktualisiert: 04.08.2019, 19:40 Uhr
Im Erstrundenspiel des Westfalenpokals einfach nicht zu bremsen: Nottulns Felix Hesker (r.). Der Mittelfeldspieler hatte richtig Spaß und krönte seine überragende Vorstellung mit vier Treffern.
Im Erstrundenspiel des Westfalenpokals einfach nicht zu bremsen: Nottulns Felix Hesker (r.). Der Mittelfeldspieler hatte richtig Spaß und krönte seine überragende Vorstellung mit vier Treffern. Foto: Johannes Oetz

Das Kreisderby DJK Eintracht Coesfeld-VBRS gegen GW Nottuln stand viele Jahre für klasse Fußball, Emotionalität und Dramatik. Seit dieser Saison ist das anders. Das wurde am Sonntag im Erstrundenspiel des Westfalenpokals deutlich: Die Grün-Weißen setzten sich souverän mit 9:1 (4:0) bei den inzwischen in die A-Liga abgestürzten Kreisstädtern durch, die noch froh sein konnten, dass das Endergebnis nicht zweistellig ausfiel.

„Wir sind mit Respekt vor dem Gegner ins Spiel gegangen und wollten die Partie kontrollieren. Das ist uns gelungen. Wir sind immer wieder gut hinter die Ketten gekommen und hätten höher gewinnen müssen. Beim Gegentreffer sind wir nicht gut rausgerückt“, erklärte GWN-Trainer Jens Niehues nach dem Abpfiff.

GW Nottuln gewinnt im Westfalenpokal bei der DJK Eintracht Coesfeld-VBRS

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Der Westfalenligist übernahm sofort das Kommando auf dem Platz. Besonders Felix Hesker hatte offensichtlich richtig Bock auf die Partie. Nach fünf Minuten erhielten die Gäste einen Freistoß zugesprochen, den Nottulns Nummer 10 wunderbar in die Maschen drosch. Keine drei Minuten später marschierte Hesker unbedrängt durchs Mittelfeld. Als ihn keiner angriff, zog er aus 23 Metern ab und traf herrlich zum 2:0. Als Oliver Leifken nach Vorarbeit von Adenis Krasniqi in der 20. Minute sogar auf 3:0 erhöhte, war die Messe bereits gelesen. Die Niehues-Elf war ihrem Gegner in allen Belangen überlegen, sodass es niemanden verwundert, dass Oliver Leifken noch vor dem Gang in die Kabinen auf 4:0 stellte (45.).

Nach dem Seitenwechsel hatte der Westfalenligist weiterhin alles im Griff. Der überragende Hesker erhöhte in Minute 59 auf Zuspiel von Oliver Leifken auf 5:0, ehe auch Adenis Krasniqi mal treffen wollte. Innerhalb von drei Minuten schraubte er mit einem Hattrick (52., 54., 55.) das Ergebnis auf 8:0. Besonders sein zweiter Treffer hatte das Prädikat „super“ verdient, weil Neuzugang Dickens Toka den Ball aus vollem Lauf traumhaft hereingegeben hatte und Nottulns Nummer 9 per Kopf eiskalt vollstreckte.

Mit seinem vierten Treffer an diesem Tag erhöhte Felix Hesker in der 74. Minute auf 9:0, ehe dem A-Ligisten tatsächlich der Ehrentreffer gelang: Nach einem Freistoß chippte Niklas Weßeling den Ball auf den eingewechselten Lennert-Ole Göke, der wiederum lupfte die Kugel über Malte Wilmsen hinweg zum 1:9-Endstand ins Netz.

Nächsten Sonntag (11. August) geht es für GWN nun in der Meisterschaft los. Zunächst kommt Oberliga-Absteiger 1. FC Gievenbeck. Keine Frage: Das dürfte ein ganz, ganz anderes Spiel werden.

GWN: Wilmsen – Toka, Kreuz, Wenning, Warnat (46. Goßling)– Ivanusic, Hesker, Feldkamp (68. Rahlenbeck) – F. Schöne, Leifken (58. Gerdes), Krasniqi (58. Koch)

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