Fußball: Westfalenliga
Meister GW Nottuln empfängt Absteiger 1. FC Gievenbeck

Nottuln -

Nach zwei erfolgreich absolvierten Pokalspielen geht es für GW Nottuln jetzt auch in der Meisterschaft wieder los. Am ersten Spieltag empfängt GWN dabei den 1. FC Gievenbeck.

Freitag, 09.08.2019, 18:00 Uhr
Müssen direkt im ersten Spiel Vollgas geben: Adenis Krasniqi (l.) und seine Mitspieler von GW Nottuln. Am Sonntag treffen die Grün-Weißen im heimischen Baumberge-Stadion auf Oberliga-Absteiger 1. FC Gievenbeck.
Müssen direkt im ersten Spiel Vollgas geben: Adenis Krasniqi (l.) und seine Mitspieler von GW Nottuln. Am Sonntag treffen die Grün-Weißen im heimischen Baumberge-Stadion auf Oberliga-Absteiger 1. FC Gievenbeck. Foto: Johannes Oetz

Die Vorfreude ist riesig rund ums Baumberge-Stadion: Nach der errungenen Meisterschaft in der Fußball-Landesliga in der vergangenen Saison, darf GW Nottuln in der Serie 2019/20 wieder in der Westfalenliga ran. Zum Auftakt dürfen die Grün-Weißen am Sonntag ab 15 Uhr vor eigenem Publikum vorspielen. Super finden die Nottulner auch, dass sie mit Oberliga-Absteiger 1. FC Gievenbeck direkt einen interessanten Gegner vor der Brust haben.

„Individuell und spielerisch gehört Gievenbeck sicherlich zu den Topteams. Dennoch wollen wir versuchen, unserem Gast ein Beinchen zu stellen“, erklärt Nottulns neuer Trainer Jens Niehues . Gut sei, so der Coach weiter, dass sein Team direkt zu Beginn der neuen Serie auf den FCG treffe. „Gievenbeck kommt zu einem Zeitpunkt, wo wir nichts zu verlieren haben. Das ist auch für die Jungs ein gutes Gefühl, denn sie hatten im letzten halben Jahr der Vorsaison im Titelkampf eigentlich immer Druck.“

Körperlich sieht der Übungsleiter seine Spieler für die kommenden Aufgaben gewappnet. Was die taktische Seite anginge, warte allerdings in den nächsten Monaten noch eine ganze Menge Arbeit. „Das geht nicht von heute auf morgen“, so Niehues, der in der zurückliegenden Trainingswoche seine Mannschaft sehr fokussiert, aber auch locker empfand: „Die Jungs haben gut trainiert, hatten aber auch immer wieder richtig Spaß.“

Bei Marvin Kemmann und Mirko Schinke hielt sich der Spaß in den letzten Tagen indes in Grenzen. Kemmann verletzte sich – wie berichtet – im Testspiel in Roxel am Knie. Unter anderem, das ergab jetzt eine MRT-Untersuchung, ist der Meniskus eingerissen und das Außenband eingerissen. Wie lange er damit ausfallen wird, dürfte sich am Montag entscheiden, wenn der Torhüter sich bei einem Knie-Spezialisten vorstellt. „Wir hoffen natürlich, dass die Verletzung konservativ behandelt werden kann“, drückt Niehues seinem Spieler die Daumen.

Kurzfristig für das Gievenbeck-Spiel nicht zur Verfügung stehen wird auch Mirko Schinke. „Er musste sich am Mittwoch überraschend einer Mandelentzündung unterziehen und wird wohl mindestens zwei Wochen ausfallen. Das tut mir sehr leid für ihn, denn er hat ja bekanntlich eine lange Leidensgeschichte hinter sich und hatte sich in der Vorbereitung für die Startelf angeboten.“

Neben den beiden Verletzten werden auch die beiden Urlauber Jens Böckmann und Jan Ahrens im Heimspiel nicht auflaufen. Christian Warnat wiederum war zuletzt zwar angeschlagen, „doch um ihn mache ich mir weniger Sorgen“, so Niehues.

Einen Gewinner der Vorbereitung wollte der neue Coach nicht benennen. Nur so viel: „André Kreuz und Felix Hesker haben einen richtig guten Eindruck hinterlassen. Das müssen sie jetzt aber auch bestätigen. Ansonsten hatte jeder mal einen Durchhänger. Klar ist aber auch, dass die eine oder andere Abwesenheit natürlich nicht förderlich ist, um gegen Gievenbeck in der Startelf zu stehen.“

 

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