Fußball: Bezirksliga
Ansprechende Nullnummer

Greven -

Mit einem torlosen Unentschieden startet der SC Greven 09 in die Saison. Der Punkt ist die gerechte Ausbeute beim Aufeinandertreffen von zwei Spitzenteams.

Sonntag, 11.08.2019, 21:24 Uhr aktualisiert: 11.08.2019, 21:26 Uhr
Bernd Lakenbrink verpasste nach einer halben Stunde die beste Grevener Chance, einen Treffer beim TuS Recke zu erzielen.
Bernd Lakenbrink verpasste nach einer halben Stunde die beste Grevener Chance, einen Treffer beim TuS Recke zu erzielen. Foto: th

Es gibt torlose Unentschieden, die sind zum Gähnen. In diese Kategorie fiel die Auswärts-Partie des SC Greven 09 beim TuS Recke nicht. Beide Mannschaften zeigten beim 0:0 im Fürstenbergstadion vor einer guten Kulisse und rund 300 Zuschauern guten Fußball. Einzig die Tore fehlten. Grevens Coach Andreas Sommer war mit dem couragierten Auftreten seiner Elf vollauf zufrieden. Den Start in die Bezirksliga-Saison 2019/20 bezeichnete er als durchaus geglückt. Denn sein Team musste gegen einen richtig guten Gegner viel Arbeit verrichten, ehe der Punktgewinn feststand.

„Das war ein hart geführtes, sehr intensives, aber nie unfaires Spiel. Beide Mannschaften haben gut verteidigt“, befand der Nullneun-Trainer.

Sein Team kam gegen den taktisch gut sortierten Vorjahres-Sechsten häufig bis zur Grundlinie durch, beim letzten Abspiel fehlte jedoch häufig die nötige Genauigkeit. So zum Beispiel in der 30. Minute, als sich Nicolas Kriwet aus dem Sturmzentrum auf die Außenbahn gestohlen hatte und in der Mitte Bernd Lakenbrink bediente. Doch der verpasste den Ball hauchdünn. „Wir haben häufig den Abnehmer im Zentrum nicht gefunden“, so Sommer.

Recke hingegen war körperlich extrem präsent und vor allem bei Standardsituationen, die häufig der ehemalige Oberliga-Spieler Maik Klostermann (spielte unter anderem für den FC Eintracht Rheine) schlug, immer wieder brandgefährlich, Luca Dömer im Grevener Tor hielt jedoch seinen Kasten sauber.

Auf der Gegenseite mehrten sich die Torgelegenheiten für Nullneun vor allem in der Schlussphase. Neuzugang Jonas Averbeck, der auf der Innenverteidiger-Position gemeinsam mit Felix Krasenbrink einen ausgezeichneten Job verrichtete, verpasste in der 78. Minute eine gute Kopfball-Chance nach einer Ecke.

In der 88. Minute versuchte es dann Kriwet mit einem Distanzschuss, doch auch dieser fand nicht den Weg ins Ziel. Die letzte Möglichkeit ließ der eingewechselte Vargin Der in der Nachspielzeit liegen. Der Ball war zu ihm durchgerutscht, der Stürmer wohl etwas überrascht ob der unverhofften Torgelegenheit (90.+2).

„In Recke in die Saison zu starten, das ist nicht gerade die leichteste Aufgabe. Dafür, dass uns insgesamt neun Spieler aus unserem Kader gefehlt haben, war die Leistung schon in Ordnung“, sagte Sommer nach dem Schlusspfiff.

Obwohl er leer ausging, verdiente sich auch Kriwet ein Lob seines Trainers. „Ich glaube, heute war niemand so viel unterwegs wie Nic.

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