Fußball: Frauen Landesliga
Melina Krampe von GW Nottuln feiert ein tolles Comeback

Nottuln -

Eine klasse Vorstellung zeigten die Landesliga-Fußballerinnen von GW Nottuln im Testspiel beim Westfalenligisten VfL Billerbeck: Die Grün-Weißen gewannen mit 1:0 (0:0).

Mittwoch, 14.08.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 15.08.2019, 15:52 Uhr
Erzielte das Tor des Tages: Melina Krampe.
Erzielte das Tor des Tages: Melina Krampe. Foto: Johannes Oetz

Dank einer vorzüglichen Leistung setzten sich die Landesliga-Fußballerinnen von GW Nottuln am Dienstagabend in einem Testspiel beim Westfalenligisten VfL Billerbeck mit 1:0 (0:0) durch. „Damit hatten wir selbst nicht gerechnet. Die Begeisterung hatte sich bei meinen Spielerinnen in Grenzen gehalten, als ich ihnen im Vorfeld sagte, gegen wen wir kurzfristig testen“, sagte GWN-Trainerin Anna Donner .

Doch alle Grün-Weißen machten ihre Sache sehr gut. Nottuln agierte abwartend im 4:4:2-System. Bis zur Mittellinie zogen sich die Gäste zurück. Den Domstädterinnen fiel gegen diese Taktik nicht viel ein. „Sie haben oft hintenrum gespielt, während wir auf Konter über unsere schnellen Spielerinnen Josefine Höppener und Alessia de Francesco setzten.“ Nach 20 Minuten schien dieses Vorhaben aufzugehen, als Höppener erfolgreich war. Der Treffer wurde jedoch aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben. Auf der anderen Seite musste GWN-Torhüterin Pia Stubbe, die eigentlich Feldspielerin ist, nur einen Schuss abwehren (32.). „Pia hat das im Tor super gemacht. In der Jugend hat sie ja auch mal im Tor gespielt. Sie kann es immer noch sehr gut“, lobte Donner.

Nach der Pause stellten die Nottulnerinnen eine Viertelstunde lang vorne zu. In dieser Phase gelang Melina Krampe, die nach ihrer langwierigen Verletzung ihr Comeback gab, die Führung für GWN. Nach einem Eckball von Marie-Lena Wirtz ließ sie Nadine Tigges mit einem Kopfball gegen die Laufrichtung der VfL-Torhüterin keine Chance (49.).

Ab der 60. Minute zogen sich die Nottulnerinnen wieder zurück. Mit großer Laufarbeit – vor allem Mittelfeldspielerin Nora Kersting tat sich hier hervor (Donner: „Sie ist für zwei gelaufen“) – retteten sie den knappen Vorsprung ins Ziel.

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