Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Duell der Aufsteiger auf dem Dickenberg

Tecklenburger Land -

Nach den unglücklichen Niederlagen der Vorwoche wollen VfL Ladbergen und SW Lienen in der Kreisliga A am Sonntag in ihren Auswärtsspielen punkten. Auch TuS Graf Kobbo Tecklenburg peilt im Heimspiel gegen Riesenbeck einen Dreier an.

Freitag, 16.08.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 16.08.2019, 17:08 Uhr
Nach dem 2:3 zum Auftakt gegen Dreierwalde will SW Lienen (weiße Trikots) einen Fehlstrart verhindern und auf dem dickenberg punkten.
Nach dem 2:3 zum Auftakt gegen Dreierwalde will SW Lienen (weiße Trikots) einen Fehlstrart verhindern und auf dem dickenberg punkten. Foto: Jörg Wahlbrink

Schlecht geschlafen hat Reinald Wiesch aus dem Trainerduo des SV Teuto Riesenbeck nach der 1:3-Auftakpleite gegen Halen, zugleich der 16. Pflichtspielniederlage in Serie der Riesenbecker. Mit aller Macht will der Bezirksliga-Absteiger am Sonntagnachmittag den Bock umstoßen, wenn es um 15 Uhr zum TGK Tecklenburg geht. Nach den unglücklichen Niederlagen der Vorwoche wollen auch VfL Ladbergen und SW Lienen in ihren Auswärtsspielen punkten.

TGK Tecklenburg - Teuto Riesenbeck

„Der Frust ist da, alle machen sich Gedanken darüber“, will Reinald Wiesch den schier endlosen Negativlauf seiner Elf gar nicht erst schönreden. Den Riesenbeckern gelingt es einfach nicht, die starken Trainingsleistungen auch im Spiel abzurufen. „Das sind Welten“, beschreibt Wiesch den Unterschied zwischen Training und Wettkampf. Gemeinsamen habe man am Dienstag die Dinge analysiert. „Die Jungs haben dabei ein Mitspracherecht, wir wollen keine mundtote Truppe“, beschreibt der Mann an der Seitenlinie die Unterredung. Die Reaktion in der Trainingseinheit stimmt ihn positiv, „da war richtig Feuer drin“. Weniger positiv stellt sich die personelle Lage bei den Gästen dar. Zu den vielen Ausfällen der Vorwoche gesellt sich nun auch noch Marvin Grave, „wir müssen uns bei der Zweiten bedienen“, so Wiesch. Dass Teuto ausgerechnet in Tecklenburg den Spieß umdreht, wollen Trainer Klaus Bienemann und seine Jungs verhindern. Er weiß aber, dass das nicht so einfach werden wird, denn neben Spielertrainer Julian Lüttmann fallen auchMergin Selimi, Tuguay Gündogan und Yalcin Emekci.

Westfalia Hopsten - VfL Ladbergen

Mit der Darbietung beim 0:1 in Esch war Hopstens Trainer Frank Greiwe vor allem ob der zweiten 45 Minuten nicht einverstanden. „Da haben wir alles vermissen lassen, was man braucht um Spiele zu gewinnen. Nach dem Gegentor war die Grundordnung verloren und wir waren zu verunsichert“, findet er durchaus auch kritische Worte. Gegen Ladbergen hofft er naturgemäß auf drei Punkte. Verzichten muss er auf die Urlauber Nico Bruns und Fabian Üffing-Schneiders, Lukas Stegemann ist verletzt, Dennis Kewe krank. VfL-Coach Andreas Habben zeigte sich trotz der Niederlage gegen Arminia Ibbenbüren durchaus angetan von der Leistung seiner Truppe. zumal kein Spieler älter als 25 Jahre war. „Da wächst etwas zusammen“, freut er sich. Allerdings muss er am Sonntag auf Jannik Potthoff verzichten, der sich gegen Arminia eine Absplitterung im Knöchel zugezogen hat und acht Wochen ausfallen wird. Auch hinter dem Einsatz von Patrick Kötter steht ein Fragezeichen. Dagegen sind Sven Temme und Andre Wibbeler wieder dabei, die gegen Arminia fehlten.

SV Dickenberg - SW Lienen

Einige Parallelen tun sich in diesem Duell der Aufsteiger auf. Beide Mannschaften verkauften sich am ersten Spieltag teuer, mussten jedoch knappe 2:3-Niederlagen hinnehmen. Gastgeber Dickenberg unterlag in Saerbeck, Lienen erst in der Nachspielzeit daheim gegen Dreierwalde. „Lienen tickt wie wir“, sieht SVD-Coach Dirk Sterthaus im Gegner eine Mannschaft, die auch „über das Kollektiv kommt“. Was beide Teams am Sonntag allerdings unterscheidet, ist die personelle Situation. Während SW-Trainer Maik Horstkotte auf Jan Berdelmann (Knie) und Maximilian Matlik (Achillessehne) verzichten muss, ist die Lage auf dem Dickenberg ganz anders. „Ein Konkurrenzkampf ist momentan nicht möglich“, sagt Sterthaus angesichts einiger Urlauber und verletzter Spieler. Er wie Horstkotte wollen einen Fehlstart vermeiden.

SV Büren - Eintracht Mettingen

Das Selbstvertrauen bei der Eintracht ist nach einer gelungenen Vorbereitung und dem 3:0-Auftakterfolg gegen Lengerich groß. „Wir sind zufrieden“, hat Trainer Christian Loetz wenig zu bemängeln. Ähnlich stabil müsse der Tabellenführer auch bei den Bürenern auftreten, die Loetz zum erweiterten Kreis der Titelfavoriten zählt.

SC Dörenthe - Arm. Ibbenbüren

Der Einbau einer Sprenkleranlage auf dem Hauptplatz im Sportzentrum Schierloh führt zu einem Heimrechttausch und dazu, dass der SC Dörenthe mit drei Heimspielen startet. Trotz der vielen Abgänge sind die Ibbenbürener für Dörenthes Trainer Ralf Scholz weiter ein ganz heißes Eisen im Kampf um die Meisterschaft. „Die haben einige richtig gute Jungs dabei, die sicherlich mehr als Kreisliga-Qualität haben“, schätzt Scholz vor allem die individuelle Klasse beim Gegner.

SC Halen - Falke Saerbeck

Beide Mannschaften gehen nach ihren Auftakterfolgen selbstbewusst ins Aufeinandertreffen. Die Gastgeber hoffen auf einen ähnlichen Blitzstart wie beim 3:1 in Riesenbeck, als die Halener jeweils in den ersten 60 Sekunden jedes Abschnitts erfolgreich waren.

Brukteria Dreierwalde - Ibbenbürener SV 2

Bis auf dem Ergebnis gefiel Dreierwaldes Trainer Jan Wissing beim 3:2-Auftaktsieg in Lienen „nichts“. Vor allem im Spiel mit dem Ball sieht er ordentlich Nachholbedarf bei seiner Elf. Die ISV-Reserve schätzt er mit ihren vielen jungen Akteuren als „spannende Truppe“ ein, Wissing rechnet mit reichlich Offensiv-Power auf Seiten der Ibbenbürener.

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