Fußball: Schalker Traditionself gegen Wilmsberger Altstars
Es hat sich mehr als gelohnt für den SV Wilmsberg

Borghorst -

Wenn Schalke 04 ins Münsterland kommt, und seien es nur die Oldies, dann ist die Hütte voll. Über 1 000 Zuschauer wollten am Freitag Abend anlässlich des 95-jährigen Bestehens des SV Wilmsberg die Begegnung der Schalker Traditionself gegen die Wilmsberger Altstars sehen und pilgerten mit dem Rad, zu Fuß oder dem Pkw in Richtung Waldstadion.

Freitag, 23.08.2019, 22:00 Uhr aktualisiert: 25.08.2019, 16:08 Uhr
Über 1000 Zuschauer sahen am Freitagabend das Freundschaftsspiel zwischen den Wilmsberger Altstars (hier Carsten Reinsch, l.) anlässlich des 95. Geburtstages des SV Wilmsberg. Mit 5:1 nahmen die Schalker Oldies den Sieg mit nach Hause, aber die Piggen in Grün hatten sich den Respekt ihres Gegners mehr als verdient, vor allem Thorsten Bäumer und Christof Brüggemann (kl. Bild), als sie mit 1:0 das Spiel eröffneten.
Über 1000 Zuschauer sahen am Freitagabend das Freundschaftsspiel zwischen den Wilmsberger Altstars (hier Carsten Reinsch, l.) anlässlich des 95. Geburtstages des SV Wilmsberg. Mit 5:1 nahmen die Schalker Oldies den Sieg mit nach Hause, aber die Piggen in Grün hatten sich den Respekt ihres Gegners mehr als verdient, vor allem Thorsten Bäumer und Christof Brüggemann (kl. Bild), als sie mit 1:0 das Spiel eröffneten. Foto: Thomas Strack

„Wir hatten mit 600 bis 700 Zuschauern gerechnet. Dass es so viele werden, hätten wir nicht gedacht“, freute sich Klaus Brüning vom Vorstand der Piggen über den sensationell guten Zuspruch.

Die Partie begann für die in Blau und Weiß auftretenden Schalker mit einem Schock. Bereits in der zweiten Minute erzielte Thorsten Bäumer nach Zuspiel von Christof Brüggemann für die Hausherren die Führung. „Hattest du keine Angst, dass du den daneben schießt?“, fragte ihn sein Mannschaftskollege Stefan Althoff nach Bäumers Auswechselung. Der nickte nur und schaute erstmal, wo Bernd Hahn geblieben war. Hahns erste Amtshandlung als Wilmsberger Trainer bestand darin, ein wenig Luft aus den Bällen abzulassen. „Die waren den Schalkern zu hart aufgepumpt für ihre sensiblen Füßchen“, hatte Hahn den passenden Spruch auf Lager.

Wilmsbergs Taktik bestand zu Beginn in einer soliden Abwehrkette mit Jörg Segbers und Thomas Grabowski in der Mitte und Horst Fechner sowie Helmut Hörst auf den Außenbahnen. Vorne sollten Brüggemann und Bäumer die Vorlagen von Lothar Reinsch, Ralf Zenker oder Rolf Weiser zu Toren machen.

Doch es kam anders. Schalke glich durch Christian Mikolajczak aus (13.) und erhöhte später auf 2:1 durch Simon Talarek (25.). Martin Max steuerte in der 37. Minute das 3:1 für S 04 bei. Insgesamt hatten die Gäste deutlich mehr Ballbesitz, ließen die Kugel laufen und hätten durchaus höher führen können, wenn Carsten Reinsch im Kasten der Piggen nicht so einen guten Tag gehabt hätte. Zwei Mal parierte er glänzend, ebenso wie sein Kollege Thomas Dieckmann nach der Pause, der nur durch zwei Elfmeter überwunden werden konnte. Einmal traf Meric Yavuz, nachdem Althoff Talarek im Strafraum

Schalker Traditionself in Wilmsberg

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weggegrätscht hatte (65.), den zweiten verwandelte Yavuz nach Foul von Segbers.

Christian Kadell als Schiedsrichter der Partie und seine Kollegen Reinhard Eissing und Siyamet Sür mussten wenig eingreifen, auch wenn einige Schalker ab und zu ein wenig übermotiviert agierten. „Wahrscheinlich sogar ein Muskelfaserriss“, war Christof Brüggemann einer der Leidtragenden. Humpelnd vom Platz liefen auch andere Wilmsberger Spieler, die sich aufgrund zu eifrigen Einsatzes eine Zerrung zugezogen hatten. Ein Betreuer der Schalker wollte von Brüggemann sogar den Spielerpass sehen – zwecks Alterskontrolle, wie er scherzhaft hinzufügte.

„Segbers, Grabowski und Brüggemann sollten durchspielen, die stehen ja noch gut im Saft“, hatte Trainer Bernd Hahn zu seinen Jüngsten im Kader vollstes Vertrauen. Einer der dies ebenso schaffte, war Horst Fechner. „Der schafft das auch mit 70 noch“, grinste Hahn.

„Hat Spaß gemacht“, gab ein erschöpfter Thomas Grabowski nach der Partie zu Protokoll. „Den einen Schalker kannte ich sogar. Mit dem habe ich in der Jugend bei Wattenscheid 09 gespielt“, war Doppeltorschütze Meric Yavuz kein Unbekannter für den Borghorster Linksfuß. Das konnte Wilmsbergs Peter Starmann wahrscheinlich nicht wissen, als er meinte, dass er wohl der einzige Wilmsberger sei, der schon mal gegen Schalke gespielt habe. „Das war mit Eintracht Nordhorn, als die Schalker in der Vorbereitung ein Freundschaftsspiel gegen uns durchgeführt haben“, erinnert sich der ehemalige Torwart an seine Regionalligazeiten in den 1970er. Aber das waren auch die jungen Schalker.

 

Hattest du keine Angst, dass du den daneben schießt?

Stefan Althoff

Die waren den Schalkern zu hart aufgepumpt für ihre sensiblen Füßchen.

Bernd Hahn

Der schafft das auch mit 70 noch.

Bernd Hahn über Horst Fechner
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