Fußball: Westfalenliga
GW Nottuln feiert ersten Dreier

Nottuln -

Am dritten Spieltag feierte GW Nottuln den ersten Heimsieg: Der Westfalenliga-Aufsteiger bezwang den SC Herford mit 2:1.

Sonntag, 25.08.2019, 20:10 Uhr aktualisiert: 26.08.2019, 15:34 Uhr
Rackerte und ackerte einmal mehr unermüdlich: Fabian Schöne (l.)
Rackerte und ackerte einmal mehr unermüdlich: Fabian Schöne (l.) Foto: Marco Steinbrenner

Die Uhr im Baumberge-Stadion zeigt 16.59 Uhr an, als aus den Lautsprechern das Lied der Toten Hosen „Tage wie diese“ zu hören ist. Zu diesem Zeitpunkt hat Jens Niehues , Trainer des Fußball-Westfalenligisten GW Nottuln , seine Mannen zur obligatorischen, kurzen Nachbesprechung am Mittelkreis versammelt. Knapp drei Minuten spricht der Coach zu seinen Schützlingen. Anschließend tanzen die Grün-Weißen lautstark im Kreis. Der verletzte Torhüter Marvin Kemmann und der zuvor aufgrund eines Pferdekusses ausgewechselte Christian Messing sitzen auf dem Kunstrasen und verfolgen das Spektakel aus einer für sie ungewohnten Perspektive.

Was war passiert? Am dritten Spieltag feierten die Niehues-Schützlinge ihren ersten Saisonsieg und setzten sich gegen den SC Herford mit 2:1 (0:0) durch. Über 30 Minuten befanden sich die Platzherren in Überzahl, da Torhüter Michael Arnolds nach einer Stunde aufgrund einer Notbremse gegen Fabian Schöne völlig zurecht mit der Roten Karte von Schiedsrichter Maximilian Dolch vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde. Da das Vergehen Zentimeter vor der Strafraumgrenze stattfand, hatte es für den Aufsteiger nur Freistoß gegeben. Kapitän André Kreuz fand jedoch in Ersatzkeeper Johannes Schubert seinen Meister.

GW Nottuln schlägt den SC Herford

1/24
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner

Bis zu diesem Zeitpunkt sahen die 110 Zuschauer ein von der Taktik geprägtes Spiel. Nottulns Schlussmann Malte Wilmsen verlebte bei hochsommerlichen Temperaturen zwischen den Pfosten einen ruhigen Tag und musste lange Zeit nicht eingreifen. Auf der anderen Seite scheiterte Nottulns Neuzugang Lars Ivanusic bereits nach vier Minuten an Michael Arnolds. Eine Minute vor der Pause fand auch Fabian Schöne seinen Meister in Herfords Nummer 1.

Nach dem Platzverweis gegen Arnolds drängte die Niehues-Elf noch mehr auf die längst überfällige Führung. In der 66. Minute erlöste Adenis Krasniqi seine Teamkollegen und den Nottulner Anhang mit dem 1:0. Es war das erste Saisontor für die Grün-Weißen nach 246 Minuten. Christian Warnat sowie Fabian Schöne hatten den Treffer vorbereitet. Im Anschluss hätten die Gastgeber gleich mehrfach mit dem zweiten Tor für die Entscheidung sorgen müssen. Felix Hesker (74.) und Adenis Krasniqi (79.) verfehlten das Ziel jedoch knapp.

Sechs Minuten vor dem Ende die kalte Dusche: Wie aus dem Nichts traf Igor Safonov für die Ostwestfalen zum 1:1. „In dieser Situation haben wir schlichtweg geschlafen“, kommentierte Niehues nach dem Schlusspfiff. Doch seine Mannen schlugen zurück: Nur 120 Sekunden später war Felix Hesker nach einer Hereingabe von Warnat zum 2:1-Siegtreffer zur Stelle.

„Bei diesem Wetter war es schwer, unseren Tempofußball zu zeigen“, merkte Nottulns Übungsleiter an. „Ab der 16. Minute haben wir gut gegen den Ball gearbeitet. Leider waren die Jungs in vielen Szenen zu ungeduldig.“ Unter dem Strich zählen für Jens Niehues aber nur die drei Punkte.

GW Nottuln: Wilmsen – Böckmann, Wenning, Kreuz, Warnat – Feldkamp, Hesker, Ivanusic – Leifken (73. Ahrens), F. Schöne (90.+5 Gerdes), Messing (37. Krasniqi)

Tore: 1:0 Krasniqi (66.), 1:1 Safonov (84.), 2:1 Hesker (86.)

Bes. Vorkommnis: Rote Karte für Herfords Torhüter Michael Arnolds (57., Notbremse)

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6874892?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F192%2F
SPD sieht Probleme bei Verkehr und Lärm
Die stillgelegte Baustelle des Hafencenters am Hansaring.
Nachrichten-Ticker